Um Miesbach

Etwas hügelige Rundtour um Miesbach, meist auf kleinen, wenig befahrenen Teerstraßen und Radwegen. (Autor: Lisa und Wilfried Bahnmüller)
24 km
350 m
1.00 h
So kann man ihn als Vorläufer der späteren Trachtenvereine bezeichnen. Die Miesbacher Tracht ist gleichzeitig weit über ihre Landesgrenzen hinaus bekannt und wird in abgewandelter Form in vielen Vereinen des bayerischen Oberlandes getragen. Die Radtour - Mit dem Bahnhof im Rücken überqueren wir die Frühlingsstraße geradeaus in die Rathaustraße und folgen dann der Haidmühlstraße an der ev. Kirche, der Musikschule und dem Gymnasium vorbei stadtauswärts. Wir folgen rechts der Vorfahrtsstraße und überqueren die Eisenbahnschienen. Unmittelbar danach links in den ansteigenden Weg Richtung Hausham. Wir gewinnen rasch an Höhe und erreichen jetzt mehrere, meist nur aus einem großen Bauernhaus und Austragshäuschen bestehende Weiler. So passieren wir Stoib, Schönberg und stoßen in Giesberg an eine kleine T-Kreuzung. Von der kleinen Kirche am Wegrand haben wir einen herrlichen Blick in die Tegernseer und Schlierseer Berge. Auf dem Fahrrad geht es nach links, nun im leichten Auf und Ab 1,5??km dem Hauptweg folgen. Bei Waldhof biegen wir rechts Richtung »Gmund, Grund, Waldhof« ein und dann geht es (vorsichtig!) sehr steil abwärts. Immer noch hügelig radeln wir ins Tal der Mangfall. Am Bauernhof Berg halten wir uns rechts (nicht nach Wackersberg) und stoßen erneut auf eine Teerstraße. Hier verläuft auch der Münchner Wasserradweg, dem wir nun nach rechts folgen. Bald geht es gemütlich parallel zur Mangfall dahin. Kurz vor Thalmühle, am Sägewerk, folgen wir dem Radwegschild links bergauf, überqueren die große Staatsstraße geradeaus und kommen immer der Beschilderung »Münchner Wasserradweg« folgend über Schmerold und Drahtzieher, rechts haltend und bergauf, nach Hummelsberg. Hier biegen wir erneut rechts ab, fahren dann aber geradeaus und folgen nicht mehr dem Radwegschild. Über Wall und Loch geht es jetzt bergab, immer auf der Hauptstraße bleibend, erneut an die Ufer der Mangfall. Zur Weiterfahrt überqueren wir den Fluss und biegen dann links in das ziemlich heruntergekommene und hässliche Industriegebiet Müller am Baum ein. Das lassen wir zum Glück schnell hinter uns und weiter geht es auf dem herrlich schattigen Radweg Richtung Norden. Die Mangfall fließt in unserer Nähe, auch wenn wir sie zunächst gar nicht sehen. Immer weiter geht es nach Norden, bis wir an einer großen Lichtung mit dem runden Wasserschloss die Brücke über die Schlierach erreichen. Wir radeln darüber, dann geradeaus und überqueren gleich danach die Gleise der Oberlandbahn. Unser Radweg verläuft nun entlang der Gleise und wir erreichen über Wallenburg und eine schöne Allee wieder die ersten Häuser von Miesbach. Wenn wir nun einfach in Gleisnähe bleiben, sind wir rasch wieder am Bahnhof.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour24 km
Höhenunterschied350 m
Dauer1.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktMiesbach, am Bahnhof.
EndpunktMiesbach, am Bahnhof.
TourencharakterMiesbach gilt wohl als Synonym für die Hochburg der Trachtenrevolution. 1859 entstand hier einer der ersten Vereine, die sich um den Erhalt von Trachten bemühten.
Beste Jahreszeit
KartentippKompass Nr.??182, Isarwinkel, 1 - 50??000
VerkehrsanbindungAuto - A??8, Ausfahrt Miesbach; der Bahnhof liegt im Zentrum. Bahn: BOB von München nach Miesbach.
GastronomieIn Miesbach gibt es viele Einkehrmöglichkeiten, Biergärten, bayerische Wirtshäuser, Eisdielen und Cafés. Auf der Strecke selbst keine Erfrischungsstopps.
Tipps
Im 19. Jh. entschloss man sich, das Wasser aus dem 40 km entfernten Mangfalltal in der Nähe des Taubenbergs zu fassen und als Trinkwasser nach München zu leiten. Der Bau der Anlagen war 1883 vollendet. Zwar gibt es inzwischen weitere Versorgungsanlagen im Umland von München. Das Gebiet im Mangfalltal ist jedoch bis heute eines der stark geschützten Einzugsgebiete des Münchner Wassers.

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Lisa und Wilfried Bahnmüller

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