Über die Siggener Höhe nach Leutkirch

Landschaftlich sehr reizvolle Tour auf meist kleinen Straßen über den Aussichtspunkt Siggener Höhe (722 m), zahlreiche Auf- und Abstiege. (Autor: Michael Graf)
29 km
410 m
2.00 h
Wir beginnen in Wangen an der Oberen Argen am Radweg, halten uns links und fahren unter der Umgehungsstraße hindurch. Danach geht es links und wir sehen schon die Radbeschilderungen und folgen ihnen links aufwärts nach Leutkirch. Gleich danach erreicht man die B18 und fährt an dieser auf einem Radstreifen nach rechts hoch. Nach etwa 300 Metern biegen wir rechts ab Richtung Krankenhaus. In Deuchelried radeln wir an der Kirche vorbei und biegen danach links ab Richtung Ratzenried. Nun geht es aufwärts durch einen kleinen Wald und steil hinauf nach Hag. Hier halten wir uns rechts, an den Häusern von Bühl und Vallerey vorbei bis zur Kreuzung im Wald vor Ratzenried. Nach rechts fahren wir aufwärts zum Schloss von Ratzenried und geradeaus weiter, an der Kirche vorbei. Wir halten uns rechts in die Burgstraße und gleich danach links in die Straße Im Oberhof. Über Mittelried geht es aufwärts bis zum Scheitelpunkt der Siggener Höhe, von der man wie auf einem Balkon einen weiten Blick auf das Bergpanorama hat. Eine Tafel informiert über die Alpenkette.Wir radeln weiter bis zum schön gelegenen Siggen, in dem wir nach dem Weiher links ab zur Kirche fahren. An Gehöften vorbei radeln wir bis zur größeren Querstraße bei Göttlishofen und dort geradeaus weiter. Hinter Göttlishofen stoßen wir auf die nächste, kleinere Querstraße, der wir nach links folgen. Wir bleiben auf dieser Straße, rollen hinab ins Tal der Unteren Argen. Hier überqueren wir die Straße und fahren anschließend sehr schön entlang dem Argental bis zur Kreuzung in Au. Dort geht es rechts durch den Wald, am Waldende nimmt man den rechten Weg an den Holzstapeln vorbei und bei den Häusern ebenfalls.Weiter geht es nach Uttenhofen, wo wir uns Richtung Winterazhofen halten. Wir radeln durch Wiesen und Weiden nach Winterazhofen und geradeaus weiter bis Engerazhofen. Zuvor sehen wir rechts, auf einem Hügel gelegen, die Wallfahrtskirche La Saletta. Ab Engerazhofen geht es nochmals aufwärts, durch Toberazhofen und an Bettelhofen vorbei bis Herlazhofen. Hier sausen wir an der Kirche durch den Ort hinab, unten angelangt biegen wir am Ortsende rechts ab (Wegweiser Leutkirch). Wir queren die Straße und fahren geradeaus über einen kleinen Weg, an den Öschhöfen vorbei, nach Leutkirch. Wir halten uns immer geradeaus, passieren die Sportplätze und erreichen die Herlazhofer Straße. Auf dieser fahren wir nach rechts, bis wir am Friedhof die Wangener Straße erreichen. Bis zur Altstadt von Leutkirch sind es nach rechts nur noch wenige Meter. Rückfahrt: Von Leutkirch nach Wangen mit der Bahn.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour29 km
Höhenunterschied410 m
Dauer2.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktWangen, Altstadt.
EndpunktLeutkirch, Altstadt.
TourencharakterAuf Nebenstraßen radeln wir durch hügelige Voralpenlandschaft hinauf zur Siggener Höhe, dem »Balkon des Allgäus«, und weiter über grüne Wiesen nach Leutkirch.
Beste Jahreszeit
KartentippADFC-Regionalkarte Allgäu, 1:75000.
MarkierungenNur lokale Beschilderung.
VerkehrsanbindungWangen liegt an der Bahnstrecke Memmingen–Lindau; mit dem Auto ist Wangen über die A96, die B18 und B32 zu erreichen.
GastronomieWangen: Fidelisbäck, Zum Stiefel, Zum Lamm; Leutkirch: Zum Mohren, Zum Lamm.
Tipps
Fidelisbäck: In der Paradiesstraße beim Lindauer Tor in Wangen sollte man sich eine köstliche Scheibe Leberkäs beim allgäuweit bekannten Fidelisbäck nicht entgehen lassen.
Informationen
Leutkirch: Die Ursprünge der verkehrsgünstig an der Straße Memmingen–Lindau gelegenen, ehemaligen Freien Reichsstadt Leutkirch gehen bis auf keltische Zeiten zurück. Heute zeugt von der ehemaligen Bedeutung noch das mächtige, 1739–41 erbaute Rathaus mit den breiten Laubengängen, das vor allem im Ratssaal noch eine prächtige Stuckdecke aufweist. Von der Stadtbefestigung sind nur noch der Bockturm hinter dem Rathaus und der Pulverturm in der Südostecke der Stadtmauer erhalten. Die hoch gelegene Stadtpfarrkirche St. Martin ist ein Neubau aus dem Jahre 1519, die im Inneren vor allem durch ihr gotisches Netzgewölbe besticht. Sehenswert ist auch das ehemalige Schlösschen Hummelsberg, heute St.-Anna-Pflege, mit seinem so genannten Teehäuschen.Wangen: Die ehemals freie Reichstadt Wangen ist eine der besterhaltenen Städte des Allgäus und steht mit ihrer Altstadt als Gesamtanlage unter Denkmalschutz. Eingerahmt wird diese von den Toren der ehemaligen Stadtbefestigung, von denen besonders das Ravensburger und das Lindauer Tor sowie das St. Martinstor mit ihren bunten Bemalungen, die nach alten Vorlagen angebracht wurden, ins Auge fallen. Der Pfaffenturm neben der barocken Fassade des Rathauses und der spätgotischen Pfarrkirche St. Martin zeugt noch von einer älteren Stadtmauer; durch ihn gelangt man heute in die »Untere Stadt«, an deren äußerstem Ende sich an einem stimmungsvollen Platz an den Resten der Stadtmauer und dem Pulverturm das Heimatmuseum in der Eselsmühle befindet. Außerhalb der Stadtmauer bietet sich hier ein romantischer Spaziergang an der Oberen Argen an.
Tourismusbüro
Öffnungszeiten: Museen in Wangen: siehe Tour 1. Gästeamt im Rathaus, Bindstraße 10, 88239 Wangen, Tel. 07522/74211; Gästeamt, Marktstraße 32, 88299 Leutkirch, Tel. 07561/87154.

Lust bekommen? Noch mehr Touren finden Sie in unserem Buchtipp:

Michael Graf

Allgäu

25 abwechslungsreiche, detailliert beschriebene Touren durch das blaue Allgäu mit grandiosem Alpenpanorama.

Jetzt bestellen
Tags: 
Mehr zum Thema