Rundtour zwischen Abensberg und Dürnbucher Forst

Unterwegs im Spargel- und Hopfengebiet Die Tour verläuft im ersten Abschnitt im Tal der Abens ohne nennenswerte Steigungen auf dem meist asphaltierten Radweg. Bei Elsendorf durchquert man dann – anfangs leicht ansteigend – auf Forstwegen den Siegenburger Forst und kehrt über Mühlhausen und Heiligenstadt nach Abensberg zurück. (Autor: Michael Reimer, Wolfgang Taschner)
39 km
50 m
3.00 h
Durch den Siegenburger Forst nach Abensberg: Vom Marienplatz auf der Schartstraße und Jägerstraße zum beschilderten Radweg zurück, der bis Elsendorf durch das Hallertauer Hopfengebiet führt. Im Ort geht es rechts hinab über die Abens zur B 301, hier kurz rechts bis zur Abzweigung Münchsmünster. Der Kiesweg steigt bis zur Mariahilfkapelle, die mitten im Siegenburger Forst liegt, leicht, aber stetig an. Einer Legende zufolge soll die Waldkapelle von einem Handelsmann im 18. Jahrhundert als Dank für seine wundersame Rettung vor drei Räubern gestiftet worden sein.Nach schöner Abfahrt zweigt die Route rechts über Geibenstetten nach Mühlhausen ab. Am Ortsende links in eine kleine Teerstraße, dann kurz auf die B 299 wechseln und geradeaus nach Ober- und Unterulrain. Weiter an der Straßenbarriere vorbei nach Heiligenstadt, dort rechts im Bogen zum Bahngleis zurück, an der Unterführung links auf der Schwaighausener Straße zum beschilderten Radweg in das Abensberger Zentrum. Vom Stadtplatz auf der Weinbergstraße durch das Regensburger Tor und auf der Münstererstraße zurück zum Bahnhof.

Dauer: 3 Abensberg – Siegenburg 0,75 Std. – Elsendorf 0,5 Std. – Mühlhausen 1 Std. –
Abensberg 0,75 Std.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour39 km
Höhenunterschied50 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktBahnhof in Abensberg.
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterWährend in Abensberg der Spargel von Anfang Mai bis zur Sonnenwende Hochkonjunktur hat, dreht sich in der Hallertau ab Mitte August alles um den Hopfen. Sowohl das begehrte Edelgemüse als auch das süffige Bier sind am Rande der Radtour eine Kostprobe wert. Neben den kulinarischen Verlockungen hat Abensberg die historische Altstadt, das Aventinusmuseum, den Vogelpark sowie Brauereiführungen und Spargelhofbesichtigungen zu bieten. Die Tour beginnt am Bahnhof von Abensberg und führt auf der Münstererstraße links haltend zu einer Straßenkreuzung; hier rechts Richtung Neustadt und nach einer kleinen Abfahrt an der großen Wandertafel links in die Mayrstraße. Aufgepasst: Der 200 Meter zuvor beschilderte Abensberg-Radweg führt in ein Industriegebiet und entlang der Landstraße nach Ofenstetten. Also an dieser Stelle nicht in die Irre führen lassen! In dem kleinen Park rechts auf freie Felder; der Kiesweg führt nach einigen Richtungsänderungen unter der B 16 hindurch nach Rappersdorf. Ab hier ist die Route wieder gut markiert: Hinter Biburg geht es in flotter Fahrt zuletzt abwärts nach Siegenburg. Die Ingolstädter Straße leitet uns direkt zum Marienplatz. Das bekannteste Gebäude im Ort ist das Osterrieder Haus, das Geburtshaus des weltberühmten Krippenschnitzers Osterrieder, der dem Vatikan im 19. Jahrhundert eine Krippe schenkte. Das Heimatmuseum in der Hopfenstraße liefert Hintergründiges zu den Themen Landwirtschaft, Haushalt und Gewerbe sowie den Hallertauer Hopfen. Es hat meist geschlossen, doch man kann sich den Schlüssel zu der ehemaligen Scheune bei Dr. Jordan in der Hofmark gegenüber der Gaststätte Jägerwirt besorgen.
Hinweise
Dauer: 3 Abensberg – Siegenburg 0,75 Std. – Elsendorf 0,5 Std. – Mühlhausen 1 Std. – Abensberg 0,75 Std.
KartentippADFC-Regionalkarte Altmühltal/Ingolstadt, 1:75000.
MarkierungenZwischen Abensberg und Elsendorf auf dem Abensberg-Radweg. Achtung: Am südlichen Ortsende von Abensberg nicht dem Radwegweiser Richtung Frauenberg folgen, sondern erst wenige hundert Meter später an der Wandertafel in die Mayrstraße biegen!
VerkehrsanbindungStündlich mit der Donautalbahn von Regensburg und Ingolstadt. Mit dem Auto bequem auf der A 93 Holledau–Regensburg über die Ortsausfahrt.
GastronomieAbensberg: Zum Kuchlbauer, Stadtplatz 2, Tel. 09443/1484 und La Piazza (Hofbräuhaus), Stadtplatz 11, Tel. 09443/918378; Jägerwirt, Schartstr. 2, Siegenburg, Tel. 09444/1449, Di. Ruhetag; Waldschänke Geibenstetten, Fr. Ruhetag; Lenkerwirt in Mühlhausen, Tel. 09444/87542; Brauerei Gutshof, Mertingen, Tel. 09078/1434, Fr. und Sa. erst ab 17 Uhr; große Auswahl in der Altstadt von Donauwörth.
Tipps
Der Hallertauer Hopfen: Nördlich von Siegenburg stößt der Radfahrer in die Hallertau, eines der größten Hopfenanbaugebiete der Welt. Beidseits der Strecke ragen die üppig grünen Pflanzen an den so genannten Spalieren bis zu sieben Meter in die Höhe. Ab Mitte August beginnt die Ernte von ungefähr 500000 Zentnern des wichtigsten Bierrohstoffs. Die Hallertauer Bauern fiebern diesem Ereignis schon Wochen vorher entgegen, ein altes Sprichwort besagt: »Wen der Hopfen einmal gekratzt hat, den lässt er nicht mehr los.« Wer zur Erntezeit in der Hallertau unterwegs ist, dem steigt der würzige Duft aus den Hopfendarren, der beim Trocknen entsteht, intensiv in die Nase.
Tourismusbüro
Tourist-Information, Dollingerstraße 18, 93326 Abensberg, Tel. 09443/910359, Fax 910318, fremdenverkehr@abensberg.de
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