Rundtour um Grafing

Beschauliches Landleben Fast durchgängig auf sehr wenig befahrenen Nebenstraßen, häufige kleinere Anstiege und Abfahrten. (Autor: Michael Reimer, Wolfgang Taschner)
36 km
280 m
3.00 h
Am Bach entlang nach Glonn: Nach einem erfrischenden Bad geht die Fahrt geradeaus weiter über die Mini-Orte Schlacht und Kreuz nach Münster. Direkt vor dem Haflhof, dem höchsten Punkt der Tour, beginnt links eine rasante Abfahrt hinunter nach Frauenreuth. Dort zweigt dann beim Reisenthal-Hof links eine schmale Straße in das Kupferbach-Tal ab. Begleitet vom Plätschern des Bachs rollt man gemütlich zunächst am Waldrand entlang und später durch die Wiesen. Schon von weitem ist der Kirchturm von Glonn zu sehen .Eine Rarität am Ortsanfang von Glonn ist das Naturfreibad beim Wirtshaus an der Wiesmühle. Durch einen Bach gespeist fließt laufend frisches und kühles Wasser in das gemauerte Schwimmbecken. Schon seit Generationen kommen die Leute gerne hierher zum Baden und anschließend stärkt man sich im Biergarten. Zu den Herrmannsdorfer Landwerkstätten: Ab Glonn muss leider für ein kurzes Stück auf die etwas stärker befahrene Landstraße in Richtung Hohenthann ausgewichen werden. Sie steigt zudem ab dem Ortsschild ordentlich an. Glücklicherweise kann man schon kurz hinter Wetterling links nach Herrmannsdorf abbiegen. Dort sind in einem großen Hof die gleichnamigen Landwerkstätten untergebracht. Wer genügend Zeit mitbringt, sollte den Bauern, Metzgern, Bäckern, Bierbrauern und Käsern bei der Arbeit zuschauen. Natürlich gibt es alle erzeugten Produkte auch zu kaufen und im Biergarten wird der bekannte, vor Ort gebraute Herrmannsdorfer Schweinsbräu ausgeschenkt.Im weiteren Verlauf geht es bis Bruck überwiegend bergab, der Wegweiser »Sempt-Mangfall-Radweg« erweist sich hier als sehr nützlich. Die Freude über die schöne Abfahrt währt jedoch nicht lange, denn vor Pullenhofen müssen die Höhenmeter wieder mühevoll zurückgeholt werden. Die Reststrecke ist dann relativ moderat, über Taglaching geht es zurück nach Grafing-Bahnhof.

Dauer: 3 Grafing Bahnhof – Steinsee 1 Std. – Münster 0,5 Std. – Glonn 0,5 Std. –
Grafing Bahnhof 1 Std.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour36 km
Höhenunterschied280 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktS-Bahn-Haltestelle Grafing Bahnhof.
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterIm Sommer zeigen die Vorgärten ihre volle Pracht: Die kräftigen Blütenfarben der Dahlien, Gladiolen, Sonnenblumen, Nachtkerzen, Zinnien, Frauenmantel, Rosen und Herbstastern sind eine Augenweide für den Betrachter. Im Gegensatz zu früher, als im Bauerngarten hauptsächlich Gemüse und Kräuter zur Selbstversorgung gediehen, steht heute die Optik im Vordergrund. Vor fast jedem Bauernhaus auf dieser Tour ist die herrliche Blumenpracht zu bewundern. Von der Bahnstation »Grafing-Bahnhof« geht es rechts leicht abschüssig die Hauptstraße hinunter und unten rechts durch beide Bahnunterführungen nach Taglaching. Dort zweigt die Route rechts ab bis Fürmoosen, wo es dann am Ortseingang zunächst links hoch und dann kurz rechts und gleich wieder links auf einen Forstweg in Richtung Wald geht. Ab hier können wir dem Rad-Wegweiser zum Steinsee folgen, der uns vorbei am Schartlhof über Schattenhofen nach Niederseeon an den beliebten Badesee bringt. Das Strandbad (Eintritt für Erwachsene 2,50 Euro, für Kinder ein Euro) liegt etwa 400 Meter entfernt links von der Straßenkreuzung.
Hinweise
Dauer: 3 Grafing Bahnhof – Steinsee 1 Std. – Münster 0,5 Std. – Glonn 0,5 Std. – Grafing Bahnhof 1 Std.
KartentippADFC Regionalkarte München/Alpenvorland, 1:75000.
MarkierungenZunächst Radweg Steinsee, ab Herrmannsdorf Sempt-Mangfall-Radweg.
VerkehrsanbindungAus München im 20-Minuten-Takt mit der S-Bahnline S4 bis zur Haltestelle Grafing Bahnhof. Mit dem Auto auf der B 304 München–Wasserburg hinter Kirchseeon rechts der Beschilderung »Grafing Bahnhof« folgen. Direkt am Ausgangspunkt sind Parkplätze vorhanden.
GastronomieAm Steinsee im Strandbad sowie in der Gaststätte Reiterhof (Biergarten); in Münster Restaurant Haflhof (Biergarten), Di. Ruhetag; in Glonn Wirtshaus an der Wiesmühle (Biergarten); in Herrmannsdorf Biergarten in den Herrmannsdorfer Landwerkstätten, nur Sa. und So. geöffnet; in Wildenholzen Café Bauer, Sa.–Di. 13–18 Uhr geöffnet.
Tipps
Der Bayerische Bauerngarten: Der typische Bauerngarten ist in vier gleich große Beete aufgeteilt, die durch gekieste Wege voneinander getrennt sind. In der Mitte, wo sich diese beiden Wege kreuzen, befindet sich ein Rondell. Hier steht entweder ein Schöpfbrunnen, eine Blumenspirale oder ein kleiner Baum. Ursprünglich dienten alle vier Beete der Selbstversorgung mit Gemüse, Kräutern, Kartoffeln oder Salat. Heute hingegen werden immer mehr Blumen angepflanzt, die den optischen Reiz der Bauerngärten noch verstärken.
Tourismusbüro
Tourismus-Verein Grafing, Hauptstraße 31, Tel.: 08092/84100, www.tourismus-verein-grafing.de
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