Rundtour im Klützer Winkel

Abwechslungsreiche Tour mit mehreren Sehenswürdigkeiten. Boltenhagen - Klütz - Schloss Bothmer - Rankendorf - Kalkhorst - Brook - Boltenhagen (Autor: Michael Graf)
37 km
100 m
2.00 h
Von der Kurverwaltung Boltenhagen auf dem Rad-/Fußweg 200 m bis zum Kreisel (nach Westen) bei der Kirche. Am Kreisel auf dem Radweg links Richtung Klütz. Entlang einer Allee auf und ab bis Klütz. An der Kreuzung beim Café rechts, an der Kirche vorbei hinab zum Marktplatz, dort links, der Beschilderung Schloss Bothmer nach. Vor Ortsende rechts auf der Lindenallee nach Schloss Bothmer (T 2). Man fährt geradeaus am Schloss vorbei, dann links in einen unbefestigten Weg (Wegweiser Hotel Gutshaus Stellshagen und T 2) entlang von Feldern, dann Wald. Dort steht rechts das Hotel Gutshaus Stellshagen. Wir fahren die Lindenallee nach Stellshagen, im Ort links, dann auf der Straße aus dem Ort, hinab und rechts (T 2) nach Hof Reppenhagen. Auf der Straße weiter bis Welzin. Hier biegen wir rechts (T 2) ab. Entlang von Wiesen und Weiden geht es auf der kleinen Straße bis zur T-Kreuzung von Kühlenstein, hier links und auf schlecht befahrbarer Findlingsstraße bis Rankendorf. Am Ortsanfang geradeaus (T 2) bis zur Kreuzung. Von Rankendorf nach Boltenhagen: Vor dem Speckturm rechts Richtung Kalkhorst. Entlang der alten Allee geht es leicht aufwärts, dann durch den Wald. Nach dem Wald abwärts bis zur Kreuzung in Kalkhorst. Abstecher zum Schloss Kalkhorst: Im Wald ist ein Abstecher auf der Sandstraße zum Schloss Kalkhorst möglich. Das im 19. Jh. im Stil der Neugotik erbaute Schloss, ein Backsteinbau mit Türmchen, befindet sich heute in Privatbesitz und liegt inmitten eines weiträumigen, schönen Parks mit wertvollem Baumbestand (u.a. Mammutbäume, Atlaszedern, Ginkgos). Vom Schloss kann man auf einer Asphaltstraße bis zum Ortsanfang von Kalkhorst weiterfahren. Ein holpriger Kopfsteinpflasterweg aus Flusskieseln umgibt die erhöht liegende Dorfkirche von Kalkhorst; der Backsteinbau aus der zweiten Hälfte des 14. Jh. liegt malerisch zwischen altem Baumbestand. Im Inneren sind gotische Fresken und ein Mönchsgestühl romanischen Ursprungs zu entdecken (Öffnungszeiten: Di 14–17 Uhr). Daneben stehen ein niederdeutsches, reetgedecktes Hallen aus von 1786 und eine Fachwerkhäuserzeile. An der Kirche geradeaus Richtung Brook, gleich danach rechts nach Brook (T 2). Am Anfang von Brook links Richtung Strand (T 2). Auf Sandweg bis zum Ostseeküsten-Radweg, dort rechts. Dieser bringt uns wieder nach Boltenhagen zurück (s. Tour 1).

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour37 km
Höhenunterschied100 m
Dauer2.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktBoltenhagen, Kurverwaltung
EndpunktBoltenhagen, Kurverwaltung
TourencharakterLandschaftlich schöne Tour in den ruhigen Klützer Winkel zum prächtigen Schloss Bothmer und der alten Kirche in Kalkhorst.
Beste Jahreszeit
KartentippADFC-Regionalkarte, Schwerin/Ostseeküste, 1:75000, BVA
MarkierungenLokal und T 2 zwischen Klütz und Kalkhorst
VerkehrsanbindungBoltenhagen ist nur mit dem Auto zu erreichen. Der nächste Bahnanschluss befindet sich in Grevesmühlen.
GastronomieKlütz: Café; Klützer Mühle
Tipps
Fortsetzung des Ostseeküsten-Radwegs. Variante: Von Brook über Elmenhorst nach Redewisch-Ausbau
Verleih
Boltenhagen: Kurverwaltung
Informationen
Das bereits 1230 erstmals erwähnte Klütz besticht durch schöne Häuser des 18. und 19. Jh. In der erhöht gelegenen, frühgotischen Hallenkirche mit dem mächtigen Kirchturm sind im Inneren ein barockes Taufbecken und ein gotisches Chorgestühl zu bewundern. Am Marktplatz befindet sich im 1890 erbauten ehemaligen Getreidespeicher das Literaturhaus »Uwe Johnson«. Öffnungszeiten: Di–So 10–17 Uhr. Außerhalb des Orts liegt die größte erhaltene barocke Schloss und Gartenanlage Mecklenburgs, Schloss Bothmer, von 1729. Eine 300 Meter lange Allee aus senkrecht gespaltenen Linden führt zu einem zweigeschossigen, symmetrischen Backsteinpalais, das nach englischem Vorbild erbaut wurde (keine Besichtigung zurzeit wegen Restaurierung; Stand: Frühjahr 2010). Berühmt ist der von Wassergräben umgebene Barockgarten. Öffnungszeiten: April–Sept. 10–20 Uhr. Einer der Besitzer des Schlosses, das bis 1921 Residenz der Grafen von Bothmer war, ließ 1803 den ersten Badekarren am Boltenhagener Strand aufstellen. Das Gutshaus Stellshagen wurde 1925 erbaut und war immer schon ein Gutshaus; es wurde nur wegen seines imposanten Äußeren Schloss genannt. Heute beherbergt es ein Bio- und Gesundheitshotel mit schönem Schwimmteich. In Rankendorf steht der 1556 erbaute wuchtige Speckturm, der einem alten Kirchturm gleicht. Das Fundament besteht aus mächtigen Findlingssteinen. Schießschartenartige Öffnungen im Turm sorgten für die nötige Luftzufuhr zum Trocknen des Specks. Im Wald ist ein Abstecher auf der Sandstraße zum Schloss Kalkhorst möglich. Das im 19. Jh. im Stil der Neugotik erbaute Schloss, ein Backsteinbau mit Türmchen, befindet sich heute in Privatbesitz und liegt inmitten eines weiträumigen, schönen Parks mit wertvollem Baumbestand (u.a. Mammutbäume, Atlaszedern, Ginkgos). Vom Schloss kann man auf einer Asphaltstraße bis zum Ortsanfang von Kalkhorst weiterfahren. Ein holpriger Kopfsteinpflasterweg aus Flusskieseln umgibt die erhöht liegende Dorfkirche von Kalkhorst; der Backsteinbau aus der zweiten Hälfte des 14. Jh. liegt malerisch zwischen altem Baumbestand. Im Inneren sind gotische Fresken und ein Mönchsgestühl romanischen Ursprungs zu entdecken (Öffnungszeiten: Di 14–17 Uhr). Daneben stehen ein niederdeutsches, reetgedecktes Hallenhaus von 1786 und eine Fachwerkhäuserzeile.
Unterkunft
Boltenhagen: Campingplatz; zahlreiche Pensionen und Ferienhäuser
Tourismusbüro
Boltenhagen: Kurverwaltung, Ostseeallee 4, Tel. 038825/360-0, www.boltenhagen.de
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