Ruhpoldinger Impressionen

Knapp 4 km, davon gut 1 km Schiebestrecke; viele kürzere Einzelsteigungen. Höhenunterschied - ca. 190 m. Gefällstrecken ca. 5 km. Verkehr: In den größeren Orten stark, unterwegs nur wenig Verkehr. Wege: 14 km Schotterwege, meist gut befahrbar. Rest Asphaltstraßen. (Autor: Armin Scheider)
31 km
190 m
3.00 h
Ausgangspunkt ist die Haupstraße in Siegsdorf. Wir radeln die Reichenhaller Straße hoch, unterqueren die B 306 und biegen rechts Richtung Buchenwald ab. 300 Meter danach links auf denWaldweg (Radschild und Salinenweg), der zur Straße Siegsdorf-Neukirchen führt. Dort links und nach 300 Metern rechts auf die Mühlenstraße. Das stille Sträßchen führt über Heutau zur B 306. Kurz vor der Bundesstraße links über die Traun, rechts durch das Anwesen Frauenstätt (Km 4) und weiter am Traun-Ostufer nach Süden. Der romantische Uferweg mit malerischen Bildern ist angenehm zu fahren. Nächste Station ist Hammer (Km 6,5), wo man die B 306 unterquert und auf der Gamperlmühlstraße weiter Richtung Inzell fährt. Es folgen eine Gabel, dort links und zwei Kilometer danach eine Querstraße in Gschwall (Km 9,5), hier rechts (Richtung Inzell). Nach Gschwall deuten die Radschilder nach links, wir aber bleiben geradeaus, erreichen nach kurzem Anstieg den Wallnerbauer (Km 10) und biegen bei prächtiger Aussicht rechts Richtung Froschsee/ Gschwendt auf den Panoramaweg ab. Er bringt uns bei weiteren kurzen Steigungen bis Gschwendt und danach an ein Quersträßchen, wo wir rechts nach Oberhausen (Km 12,5) kommen. Dort geht es rechts weiter Richtung Ruhpolding/Salzbergwerk und leider noch einmal 500 Meter aufwärts. Dann aber rollt das Rad auf den nächsten zwei Kilometern von alleine im Wald hinunter, übrigens auch auf recht steilen Abschnitten. Schließlich erreichen wir die Querstraße in Zell (Km 16,5). Nun links gegenüber auf den Weg nach Widdmoos, 200 Meter danach über den Holzsteg und mit herrlicher Bergsicht quer durch den Golfplatz (Km 17). Man kreuzt die Grashofstraße, überquert die nächste Holzbrücke und folgt nach 200 Metern dem rechts abgehenden Schotterweg. Er führt an der Weißen Traun entlang zu einer Traunbrücke. Dort rechts vor zur Deutschen Alpenstraße und drüben weiter auf dem Asphaltweg Richtung Gstatt. Es folgt ein wunderschöner Radweg in parkartiger Landschaft, verbunden mit weiten Ausblicken. Wenn man Gstatt (Km 20) durchfahren hat, biegt man rechts Richtung Wasen/Ruhpolding ab und gelangt mit prächtiger Aussicht (Rauschberg, Hochstaufen) nach Wasen (Km 20,5). In der Ortsmitte geht es links hinunter, vorbei am Café Windbeutelgräfin zur Brander Straße. Auf der Gegenseite radelt man über den Achen und steil rechts hoch zur Brandstätterstraße, dort rechts und gleich danach links auf der Eisenberger Straße bis zur Kirche St. Georg. Nach Besuch der berühmten Madonna führt der Weg an der Ostseite der Kirche steil hinunter nach Ruhpolding (Km 22,5). Die Ausfahrt erfolgt gegenüber der Fußgängerzone auf der Roman Friesinger- und Wiesenstraße, danach rechts auf dem Schwabenbauerweg, dann Bojernsteg, der zur Traun führt. Die Traun überqueren wir, biegen aber vor dem Kanal links auf den geschotterten Uferweg ab. Hier radeln wir einen Kilometer, dann geht es auch über den Kanal und gleich halblinks den etwas steilen und holprigen Weg hinauf, der uns an die Ortsstraße in Vordermiesenbach (Km 25) bringt. Dort biegen wir links ab. Die Straße geht am Ortsende in einen Asphaltweg über, der wenig später auf ein anderes Asphaltsträßchen trifft. Nach schönen Rückblicken tauchen wir dann in den Wald ein und absolvieren eine ziemlich steile Abfahrt ins Trauntal. Unten geht es rechts weiter, im Auf und Ab am Hochufer entlang und schließlich zu einer Gabel bei Hörgering - dort rechts, geradewegs durch den Ort Eisenärzt (Km 27,5) und auf der Hörgeringer Straße hinunter ins Trauntal. Wir biegen an der Hauptstraße rechts ab, folgen wenige Meter weiter der Abzweigung gegenüber und schwenken nach Querung von Traun und Bahnlinie rechts auf den Grubweg ein. Nach 150 Metern taucht rechts ein Waldweg auf, der uns schließlich nach Siegsdorf zurückbringt.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour31 km
Höhenunterschied190 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
TourencharakterRuhpolding zählt zu den attraktivsten Alpendörfern Oberbayerns. Grund genug für eine Radtour in dieser Gegend. Während Hin- und Rückweg steigungsbetont sind, wird die kleine Rundfahrt am Fuße des Rauschbergs zum Genuss - herrliches Wiesenland und die Berge greifbar nahe. Auch im Ort selbst gibt es Schönes zu bewundern.
Hinweise
Wer einen Abstecher nach Inzell machen möchte, kann es vom Wallnerbauer in der Nähe von Gschwall aus tun. Dort verdient die Pfarrkirche St. Michael* einen Besuch. Sie wurde nach einem Brand 1727 neu errichtet und enthält eine einheitliche Ausstattung des 18. Jahrhunderts. Um wieder zur ursprünglichen Route zu kommen, fährt man direkt nach Oberhausen. Der Abstecher verlängert die Gesamtstrecke um rund 3,5 Kilometer.
KartentippKompass Wanderkarte Nr. 14 »Berchtesgadener Land, Chiemgauer Alpen«.
VerkehrsanbindungAuto - BAB Salzburg bis Ausfahrt Traunstein/Siegsdorf Bahn: München–Siegs-dorf stündlich über Traunstein.
GastronomieSiegsdorf - Gasthof Alte Post, Do Ruhetag, Terrasse. Hammer: Gasthof Hörterer, Mi Ruhetag, Biergarten. Inzell: Gasthof Zur Post, kein Ruhetag, Terrasse. Ruhpolding: Hotel Zur Post, Mi Ruhetag; Café Windbeutelgräfin, Mo Ruhetag, Terrasse.
Tipps
Großen Spaß macht es, eine Route, die man gerade abgeradelt ist, aus der Vogelperspektive zu betrachten. Das können Sie, wenn Sie mit der Rauschbergbahn auf den 1645 Meter hohen Rauschberg fahren. Der Blick reicht über die Täler der Roten und Weißen Traun bis hin zum Chiemsee. Nach Süden schaut man bis zum Großglockner. Daneben gibt ein Alpenlehrpfad bebilderte Erklärungen zur Bergwelt.
Verleih
In Siegsdorf und Ruhpolding.
Informationen
Siegsdorf - Naturkundemuseum (tägl. 10–18 Uhr) mit Eis-zeitfunden aus der Region, u. a. mit dem Siegsdorfer Mammut und einem Höhlenlöwen. Das Mammutheum (Di bis So und Fei 10 – 17 Uhr) zeigt Mammutskelette und andere Eiszeittiere aus Sibirien sowie steinzeitliche Werkzeuge, Waffen und Kunstgegenstände. ® Hammer: 500 m östlich des Ortes der Wastlbauernhof aus dem Jahre 1762 mit Fresken und Originaleinrichtung (zur Zeit Restauration). ® Ruhpolding: Bekannter Luftkurort im Tal der Weißen Traun. Hauptsehenswürdigkeiten: Pfarrkirche St. Georg* (Neubau 1757) mit anspruchsvoller Ausstattung (Deckenfresken, Rokokoaltäre, eine ausnehmend prächtige Rokokokanzel, Schnitzwerke u. a.). Herzstück der Kirche ist eine romanische Holzfigur im rechten Seitenaltar (1220/30), berühmt als Ruhpoldinger Madonna. Heimatmuseum im Jagdschloß (Di – Fr 14 –16 Uhr) mit Bauernmöbeln, Trachten, Geschirr, Uhren, Werkzeug, religiöser Kunst sowie einer Jagd- und Waffensammlung. Im Museum für bäuerliche und sakrale Kunst (Di– Sa 9.30 –12, 14 –16, So 9.30 –12 Uhr) Hinter-glasbilder und religiöse Stücke, aber auch Exponate bäuerlichen Lebens wie Möbel, Haushaltsgeräte und Trachten. Im Schnauferlstall (tgl. 10 –18 Uhr) rund 60 Oldtimer-Motorräder von 1924 bis 1960. ® Ortsteil Laubau (4 km südlich): Holzknechtmuseum (Di – So 10 –17 Uhr), Thema: Leben der Holzknechte in Bergwäldern. ® Ortsteil Hasslberg: alte Glockenschmiede (täglich 10 –16 Uhr), 17. Jh., mit Werkzeug, Werkstätten und altem Hammerwerk. ® Brand/Vorderbrand (4 km südwestlich): Freizeitpark (tgl. 9 – 18 Uhr) und Märchenwald.
Tourismusbüro
Siegsdorf Tel. 086 62 / 49 87 45 Ruhpolding Tel. 086 63 / 88 06-0
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