Rheinsberg – Dorf Zechlin – Flecken Zechlin – Luhme – Zechline

Bequeme Rundtour, vorwiegend durch Waldgebiete, streckenweise schöne Aussichten auf die Seen. (Autor: Tassilo Wengel)
33 km
310 m
3.00 h
Von Rheinsberg nach Luhme: Von Rheinsberg über den Fontaneplatz nach Dorf Zechlin. Rechts in die Straße Zur Beckersmühle und über Beckersmühle nach Flecken Zechlin. Neben der Mirower Straße bis Luhme. Wir starten am Marktplatz in Rheinsberg beim Schloss, das in malerischer Lage am Grienericksee liegt. Hier verbrachte der spätere König Friedrich II. von Preußen die letzten Jahre seiner Kronprinzenzeit. Rheinsberg wurde zu einem Symbol friderizianischer Aufklärung, denn der Kronprinz pflegte mit seinem Freundeskreis Musik, Philosophie und Theater. Das Schloss – ursprünglich eine alte Wasserburg, die 1566 durch einen Stadtbrand zerstört wurde – wurde im 17. und 18. Jh. etappenweise im Stil des frühen Rokoko aufgebaut. Das heutige Bild des Schlosses geht wesentlich auf den genialen Baumeister Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff zurück, der den Nordflügel einschließlich des zweiten Rundturms anfügte und somit die Dreiflügelanlage vollendete. Auch die beiden, den Türmen angegliederten, Torbauten stammen von Knobelsdorff. Der Park wurde im Stil des Barock mit reizvollen Sichtachsen, einer Hauptallee, Rondell und Treppe mit Sphinxstatuen angelegt. Vom Marktplatz fahren wir über Mühlenstraße, Parkstraße zum Fontaneplatz am Parkeingang mit prachtvollem Säulenportal und folgen der Fontanepromenade. Am Ortsausgang verlassen wir die Straße nach rechts (Wegweiser Flecken Zechlin). Nun fahren wir durch eine Wald- und Wiesenlandschaft nach dem Dorf Zechlin , wo eine schön renovierte, ehemalige Mühle ein kleines Museum beherbergt und zur Einkehr einlädt. Weiter geht es auf der Straße geradeaus an der Kirche aus verputzten Feldsteinen mit Backsteinkante vorbei bis zu einer Kreuzung. Hier schwenken wir nach rechts in die Straße Zur Beckersmühle und fahren bis zur Beckersmühle am Großen Zechliner See. Dort wenden wir uns nach links und radeln auf einem Waldweg nach Flecken Zechlin . Unser Radweg mündet auf die Hauptstraße. Hier schwenken wir nach rechts und fahren auf dem Radweg neben der Mirower Straße in Richtung Luhme. An der folgenden Gabelung biegen wir nach rechts (Radwegweiser: Luhme 5,8 km) und radeln auf einer Asphaltstraße durch eine Endmoränenlandschaft und Wald. In Grüne Hütte befindet sich ein kleiner Parkplatz am Kapellensee, der von dichtem Wald umgeben ist. Unsere Tour führt zwischen Wummsee und Kapellensee hindurch, streift den Twernsee mit Badegelegenheit und erreicht Luhme. Von Luhme nach Rheinsberg: Von Luhme durch Wald nach Zechlinerhütte. Auf Luhmer Straße nach rechts und durch Zechlinerhütte auf der Rheinsberger Straße bis Rheinsberg. Im Ort geht es geradeaus weiter (Wegweiser: Zechlinerhütte 4,5 km) und durch ein Waldstück radelnd nähern wir uns dem Zootzensee und erreichen schließlich Zechlinerhütte am Schlabornsee. Wir überqueren den Jagowkanal zwischen Tietzowsee und Schlabornsee, gelangen zur Luhmer Straße und schwenken nach rechts. Nun fahren wir auf der Rheinsberger Straße durch Zechlinerhütte, wo ab 1737 bis Ende des 19. Jh. kunstvolle Gläser hergestellt wurden. Um die Zechliner Hütte zu schützen, war es keinem anderen preußischen Werk erlaubt, farbige und vergoldete Kristallgläser herzustellen. Unsere Tour führt an der Touristeninformation mit der Wegener-Gedenkstätte vorbei, die zu Ehren der deutschen Wissenschaftler Alfred und Kurt Wegener 1969 eingerichtet wurde. Wir setzen unsere Tour auf der Rheinsberger Straße fort und folgen dem Radweg nach Rheinsberg, wo wir wieder den Marktplatz erreichen.

km 0 Rheinsberg, in Richtung Dorf Zechlin über Charlottenau - km 9 Dorf Zechlin, über Beckersmühle nach Flecken Zechlin - km 14 Flecken Zechlin, nach Nordosten Richtung Luhme - km 20 Luhme, nach Süden nach Zechlinerhütte - km 25 Zechlinerhütte, auf Zechliner Landstraße nach Rheinsberg - km 32 Rheinsberg, Ende der Tour.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour33 km
Höhenunterschied310 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktRheinsberg, Markt.
EndpunktRheinsberg, Markt.
TourencharakterDas Rheinsberger Seengebiet im Norden des Landes Brandenburg besticht durch seine reizvolle Landschaft. Zahlreiche Seen bieten einzigartige Möglichkeiten der Erholung. Glanzvoll ist auch die Lage und Geschichte von Rheinsberg, dem Ausgangs- und Endpunkt der Tour.
Beste Jahreszeit
KartentippADFC-Regionalkarte Mecklenburgische Seenplatte, 1:75000.
MarkierungenWegweiser.
VerkehrsanbindungMit dem Auto auf der B96 von Berlin bis Gransee, hier Abzweig nach Rheinsberg. Mit der Regionalbahn über Löwenberg (umsteigen) nach Rheinsberg.
GastronomieMöglichkeiten in Rheinsberg, Dorf Zechlin, Flecken Zechlin, Luhme, Zechlinerhütte.
Tipps
Baden: Nordufer des Rheinsberger Sees; Großer und Kleiner Linowsee; Schlabornsee. Alfred Wegener: Der Ort Zechlinerhütte ist eng mit dem Namen des Polarforschers und Geophysikers Alfred Wegener verbunden, der hier als Kind seine Ferien verbrachte und auch als Erwachsener immer wieder gern hierher zurückkehrte. Wegener befasste sich mit der Erforschung von Bewegungen der Erdkruste. Es zog ihn mehrmals nach Grönland, wo er als Geologe, Meteorologe und Kartograf tätig war. 1930 kam er bei seiner vierten Grönlandexpedition ums Leben. Wegener begründete die Theorie von der Plattentektonik, denn er ging davon aus, dass die Erdkruste aus Platten zusammengesetzt ist, die ständig in Bewegung sind. Die damit verbundene Kontinentaldrift konnte inzwischen durch Messungen bestätigt werden.
Unterkunft
Rheinsberg: Seehof Rheinsberg, Tel. 033931/403-0, www.seehof-rheinsberg.de; Gast- und Logierhaus Zum jungen Fritz, Tel. 033931/4090, www.junger-fritz.de; Haus Rheinsberg Hotel am See, Tel. 033931/3440, www.hausrheinsberg.de
Tourismusbüro
Tourist-Information Rheinsberg, Kavalierhaus des Schlosses/Markt, 16831 Rheinsberg, Tel. 033931/20 59, www.tourist-information-rheinsberg.de
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