Potsdam – Caputh – Ferch – Petzow – Geltow – Pirschheide –

Schöne Rundtour auf asphaltierten Radwegen, nur teilweise auf straßenbegleitenden Radwegen. (Autor: Tassilo Wengel)
32 km
280 m
2.00 h
Von Potsdam nach Ferch: Potsdam über die Friedrich-Engels-Straße und Templiner Straße verlassen. Am Templiner See entlang nach Caputh. Über Flottstelle am Schwielowsee entlang nach Ferch. Wir beginnen unsere Radeltour am Bahnhof Potsdam, folgen der Friedrich-Engels-Straße nach rechts, überqueren die Heinrich-Mann-Allee und radeln auf dem Radweg der Leipziger Straße (B2) bis zur Kreuzung mit der Templiner Straße. Hier halten wir uns rechts (Wegweiser: Caputh) und biegen in die Templiner Straße ein. Hier sehen wir schon den Hinweis zum markierten Radwanderweg F1 Beelitz/Ferch. Nun radeln wir auf einer schönen und bequemen Strecke am Templiner See entlang, kommen am Strandbad vorbei – wo auch gesurft werden kann – und fahren auf einer Platanenallee bis Caputh. Malerisch an Schwielowsee und Templiner See gelegen, verbindet das Caputher Gemünde diese beiden Seen, die von der Havel durchflossen werden. An dieser Engstelle verkehrt seit über 150 Jahren eine Fähre. Sehenswert ist das Schloss Caputh, 1608 als Jagdschloss errichtet und Ende des 17. Jh. mit neuer Innenausstattung versehen. Friedrich Wilhelm I. nutzte das Schloss gelegentlich während seiner Jagdaufenthalte und ließ um 1720 den Fliesensaal mit rund 7500 Fayencefliesen schaffen. Den Schlosspark gestaltete Peter Joseph Lenné. Die Kirche mit dem seitlich stehenden Glockenturm entstand nach Entwürfen von Friedrich August Stüler Mitte des 19. Jh. und dient heute vor allem als Spielstätte für Barock-Konzerte. Das Sommerhaus Albert Einsteins – 1929 errichtet – wird vom Einstein-Forum in Potsdam als Begegnungsstätte genutzt und ist während der Sommermonate zu besichtigen. Wir erreichen Caputh auf der Potsdamer Straße, die zur Lindenstraße wird. Bei der T-Kreuzung biegen wir nach links und schwenken dann nach rechts in die Straße der Einheit, die in der Verlängerung zur Friedrich-Ebert-Straße und schließlich zur Schwielowseestraße wird. Unter der Eisenbahnbrücke hindurch radeln wir auf der Schwielowseestraße weiter. Ab dem Ortsausgang von Caputh führt unser Weg durch einen Eichen-Kiefern-Wald, rechts sehen wir an der Bushaltestelle Flottstelle die Markierung Radwanderweg F1. Am Zeltplatz Flottstelle vorbei erreichen wir den kleinen Urlauberort Ferch. Am Ortseingang rechts befindet sich das Strandbad und danach lädt das Landhaus Ferch direkt am See zur Rast ein. Von Ferch nach Potsdam: Am Schwielowsee entlang nach Petzow. Über Geltower Chaussee zum Petzinsee. Am See entlang Richtung Pirschheide zum Templiner See. Am Seeufer entlang nach Potsdam. Ab Ferch radeln wir am Ufer des Schwielowsees entlang auf dem Radweg R1 nach Petzow. Das Schloss wurde 1825 nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel mit zinnenbekrönten Rundtürmen, Stufengiebeln und gotisierenden Details errichtet. Ostern 2009 ist die Eröffnung als Schlosshotel vorgesehen. Der Schlosspark dehnt sich zwischen Schloss und See und ist ein Werk Joseph Peter Lennés. Hier wurde die erste deutsche Telenovela »Bianca« gedreht. Auf dem Grelleberg steht die 1824 ebenfalls nach Plänen von Schinkel errichtete und heute als kulturelles Zentrum dienende Dorfkirche.In Petzow geht es auf leicht ansteigender Straße im Bogen weiter bis zur Gabelung, hier halb rechts halten. Bald bietet sich von der Höhe ein wunderschöner Blick auf den See. Unsere Route stößt auf die Berliner Chaussee (B1), hier biegen wir nach rechts, überqueren die Brücke und radeln danach auf der Straße An der Baumgartenbrücke bis zur Geltower Chaussee. Wir schwenken nach links und fahren weiter auf dem Radweg R1 am Petzinsee entlang in Richtung Templiner See. An der Gabelung folgen wir dem Wegweiser Richtung Pirschheide und radeln durch schönen Wald nach Pirschheide, wo wir weiter auf dem Radweg R1 nach Potsdam bleiben. Nach dem Yachthafen biegen wir nach links in die Kastanienallee, dann nach rechts in die Zeppelinstraße. Über die Straße Schillerplatz rechts und Auf dem Kiewitt nach links treffen wir auf eine Kreuzung. Hier schwenken wir nach rechts und fahren auf einem Uferweg an der »Moschee«, dem Pumpwerk für Sanssouci, vorbei und treffen auf die Breite Straße. Dort wenden wir uns nach rechts und radeln auf dem Radweg neben der Straße bis zur Friedrich-Ebert-Straße, halten uns rechts und fahren über die Lange Brücke. Bei der Friedrich-Engels-Straße biegen wir nach links und sind wieder zurück am Hauptbahnhof Potsdam.

km 0 Potsdam Hauptbahnhof, am Templiner See entlang nach Caputh - km 6 Caputh, entlang des Schwielowsees bis Ferch - km 11 Ferch, weiter am Schwielowsee entlang nach Petzow - km 15 Petzow, über Baumgartenbrücke nach Geltow - km 17 Geltow, vorbei an Petzinsee und Templiner See nach Pirschheide - km 22 Pirschheide, Endspurt nach Potsdam - km 26 Potsdam Hauptbahnhof, Ende der Tour.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour32 km
Höhenunterschied280 m
Dauer2.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktPotsdam Hauptbahnhof.
EndpunktPotsdam Hauptbahnhof.
TourencharakterVielfältig sind die Eindrücke bei einer Radtour um Templiner See und Schwielowsee, Teilen einer Seenkette im Bereich der mittleren Havel. Wunderbare Aussichten und reizvolle Orte bestimmen diese Tour, dazu laden schöne Gaststätten am Seeufer zum Verschnaufen ein.
Beste Jahreszeit
KartentippADFC-Regionalkarte Potsdam Havelland, 1:75000.
MarkierungenRadwegweiser R1 und F1.
VerkehrsanbindungMit dem Auto auf der A10 bis Ausfahrt Potsdam Nord und weiter auf der B273 bis Potsdam oder bis Ausfahrt Potsdam Süd und weiter auf der B2 bis Potsdam. Mit der S-Bahn-Linie S7.
GastronomieIn Potsdam zahlreiche Möglichkeiten. Caputh: Landhaus Haveltreff, Weinbergstr. 4; Gaststätte Antik Café, Potsdamer Str. 21a. Ferch: Restaurant Zum Wildschweinbäcker, Beelitzer Str. 68; Haus am See, Neue Scheune 19. Petzow: Fontaneklause, Zelterstr. 2.
Tipps
Bademöglichkeiten im Strandbad am Templiner See; mehrere Badestellen am Schwielowsee. Der Bonsaigarten in Ferch: Im kleinen Urlauberort Ferch lohnt sich ein Besuch des Bonsaigartens von Tilo Gragert (Tel. 033209/72161; 1. April–31. Okt. Di–So 10–18 Uhr). Bei einem Rundgang durch das reizvolle Ambiente dieser Oase im Frühling kann man sich an farbenprächtigen Azaleen und Zierkirschen und im Herbst an den feurig roten Blättern der Fächerahorne erfreuen. Mittelpunkt der Anlage ist ein japanischer Pavillon am Ufer eines Teiches, in dem sich einige Koi-Karpfen sichtlich wohl fühlen. Wer will, kann sich hier auch das eine oder andere Bonsaibäumchen kaufen. Schlenker über Park Glienicke: Um zum Park Glienicke zu gelangen, biegen wir auf der Friedrich-Ebert-Straße nach links und schwenken dann nach rechts in die Straße Am Kanal. Sie trifft auf die Berliner Straße, wo wir nach links schwenkend auf dem Radweg über die Berliner Straße und die Glienicker Brücke bis zum Volkspark Klein Glienicke mit dem Schloss radeln. Nach der Besichtigung fahren wir auf der Berliner Straße zurück und erreichen über die Straße am Kanal und die Friedrich-Ebert-Straße den Bahnhof Potsdam. Der 116 Hektar große Volkspark Glienicke ist eine der schönsten Gartenanlagen von Berlin. Hier schufen K.F. Schinkel und seine Schüler zwei Pavillons, die die »Große und Kleine Neugier« genannt werden. Imposant sind auch der Löwenbrunnen vor dem Schloss und der Klosterhof, nach venezianischem Muster erbaut.
Unterkunft
Potsdam: Hotel Am Jägertor, Tel. 0331/2011100, www.travelcharme.de; Hotel Mercure Berlin Potsdam, Lange Brücke, Tel. 0331/2722, www.accorhotels.com; Übernachtungsangebote auch unter der Info-Hotline des Potsdam Tourismus-Service, Tel. 0331/275580.
Tourismusbüro
Fremdenverkehrsverein Schwielowsee, Lindenstr. 56, 14548 Schwielowsee, Tel. 033209/708 99, Fax 033209/708 86, fvv@schwielowsee.de, www.schwielowsee-tourismus.de; TMB Informations- und Buchungsservice, Reiseland Brandenburg, Am Neuen Markt 1, Kabinetthaus, 14467 Potsdam, Tel. 0331/200 47 47, hotline@reiseland-brandenburg.de, www.reiseland-brandenburg.de
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