Ost-Tour

Radeln in und um München herum - Altperlach – Neuperlach – Ostpark – Trudering – Riemer Park – Messestadt Riem. Überwiegend geteerte Radwege oder ver. kehrsberuhigte Nebenstraßen, zum Teil unbefestigte Radwege (Autor: Antje Martin, Cornelia Landensperger, C. Dechant)
13 km
82 m
2.00 h
Dorfleben am Rande der Großstadt Wir starten unsere Tour am S-Bahnhof Perlach, fahren links den Radweg entlang und an der nächsten Kreuzung wieder links in die Schneckestraße. Hier geht es geradeaus weiter, bis die Straße nach rechts in die Sebastian-Bauer-Straße abzweigt. Nun folgen wir dem Lauf des Hachinger Bachs und kommen an schönen alten Bauernhäusern vorbei, die zum Teil noch mit Schildern versehen sind, die auf ihre ehemaligen Besitzer hinweisen. Auch eine der ältesten protestantischen Kirche Münchens, St. Paulus, befindet sich seit 1849 in dieser Straße. Am Ende der Straße fahren wir rechts und an der nächsten Fußgängerampel gleich wieder links und sind nun am Pfanzeltplatz, dem Zentrum von Altperlach, angekommen. Die Tour führt uns weiter geradeaus am Bach entlang bis zum Denkmal der Perlacher Kriegsopfer. Dahinter ragt der Maibaum empor, ein typisches Merkmal bayerischer Dorfkultur. Rechts davon steht die katholische Barockkirche St. Michael (erbaut 1728–32). Seit der letzten Restaurierung gilt der Sakralraum aufgrund seiner Farbigkeit als einer der festlichsten und schönsten im Großraum München. Wir fahren rechts an der Kirche vorbei in den Lorenz-Hagen-Weg, der uns am Caritas-Altenheim St. Michael entlang und über eine Brücke zu einem großen runden Platz führt. Nun befinden wir uns bereits mitten in Neuperlach. Neuperlach – größte Trabantenstadt Westdeutschlands München ist in den 1950er-Jahren schnell gewachsen. Um die daraus resultierende Wohnungsnot in den Griff zu bekommen, beschloss der Münchner Stadtrat 1960, so genannte Entlastungsstädte zu bauen. Die erste entstand auf den Perlacher Feldern ab 1967 und sollte Wohnraum für 80000 Einwohner bieten. Gebaut wurden jedoch im Laufe von 25 Jahren nur 22700 Wohnungen für etwa 55000 Einwohner. Der Stadtteil ist in fünf Bauabschnitten entstanden, wobei jeder Teil sein ganz eigenes Gesicht hat. Anfangs wurden für jeden Bauabschnitt eigene kleine Einkaufszentren, so genannte Unterzentren, gebaut. Diese sind durch ein durchdachtes Fuß- und Radwegesystem miteinander verbunden. Erst 1981 kam die Perlacher Einkaufspassage (PEP), die sich geradeaus vor uns befindet, als großes Einkaufs- und Dienstleistungszentrum dazu. Wir stehen am Theodor-Heuss-Platz, dem zentralen Platz des Stephanszentrums, das rechts von uns liegt und aus der katholischen Kirche St. Stephan, dem kirchlichen Sozialzentrum und dem kirchlichen Jugendzentrum Neuperlach besteht. Das Zentrum wird halbkreisförmig umgeben vom 1974–78 entstandenen so genannten Wohnring. Er ist eines der monumentalsten Architekturbeispiele in Neuperlach. Die Architekten und Planer versuchten, möglichst viele und erschwingliche Wohnungen auf möglichst wenig Grundfläche zu erstellen. 1600 Wohneinheiten sind hier entstanden für etwa 4500 Menschen, wobei das höchste Gebäude 18 Stockwerke hat. Die zahlreichen Kastanienbäume, die rund um den Platz und in davon abzweigenden Alleen gepflanzt wurden, haben inzwischen eine stattliche Höhe erreicht und mildern die Wuchtigkeit dieses Wohnbeispiels. Neuperlach ist heute die größte westdeutsche Satellitenstadt. Mit einem Ausländeranteil von 26 Prozent und einer hohen Dichte von sozial schwächer gestellten Bewohnern gilt dieses Viertel als sozialer Brennpunkt mit hoher Jugend- und Drogenkriminalität. Eigene Erfahrungen haben jedoch gezeigt, dass das Leben in diesem Stadtteil besser ist als sein Ruf. Nach der Schule zu unserer Linken fahren wir links in die JakobKaiser-Straße, überqueren den Adenauerring und stehen vor den Gebäuden der Generali-Versicherung. Insgesamt gibt es in Neuperlach etwa 25000 Arbeitsplätze. Nach der Ampel schieben wir die Räder ein kurzes Stück rechts auf dem Radweg entgegen der Fahrtrichtung und fahren am Ende des Gebäudes gleich wieder links über die Brücke, die die Ständlerstraße überquert. Nach der Brücke geht es rechts in den Fuß-/Radweg, bis rechts von uns ein paar Stufen zum Plett-Zentrum hinaufführen, einem ehemaligen Unterzentrum, das die Bewohner mit dem Nötigsten versorgte. Wir fahren links über den Platz, an der Sonnenuhr vorbei und schieben die Räder ein paar Stufen hinunter. Jetzt radeln wir weiter geradeaus bis zum Backsteinkomplex, der das Gemeindezentrum und die evangelisch-lutherische Lätarekirche umfasst. Wir halten uns rechts, fahren links über die blaue Brücke und gelangen nach wenigen Metern an den Rand des Ostparks. Viel Grün im Münchner Osten Zusammen mit der Entlastungsstadt Neuperlach wurde vom Stadtrat der Bau der Erholungslandschaft Ostpark beschlossen. 1969 begann man mit dem ersten Bauabschnitt und konnte 1982 die offizielle Eröffnung des 60 Hektar großen Geländes feiern. Wie auch in anderen Parks in München wurde die Landschaft mit Schutt zu Aussichts- und Rodelhügeln gestaltet. Wir halten uns zunächst links, biegen an der nächsten Möglichkeit rechts ab und fahren den Hügel hinauf und dann gleich wieder links. Rechts von uns befindet sich das Theatron, das einem Amphitheater nachempfunden ist. Der Weg führt uns weiter an diversen Sport- und Freizeitanlagen vorbei. Nach den Freizeitanlagen radeln wir links bergab, bis an der nächsten Kreuzung der Ostparksee auftaucht – ein künstlich angelegter See mit umgebenden Wiesenflächen, die zum Sonnenbaden und Spielen einladen. In der Mitte des Sees liegt eine Insel, die man über zwei Brücken erreichen kann. Baden im See ist allerdings verboten. Im Winter treffen sich die Anwohner hier gerne zum Eisstockschießen und Schlittschuhlaufen. Weiter geht es rechts den Weg entlang, der uns zur wohl verdienten Pause im Michaeligarten führt. Schön gelegen direkt am See mit Blick auf die Fontänen, kann man in diesem Biergarten mit etwa 5000 Plätzen eine Weile verschnaufen. Ein paar Meter rechts vom Michaeligarten liegt das Michaelibad, ein eingewachsenes Freibad mit Hallenbad. Besonders an den Wochenenden herrscht reges Treiben im Ostpark - Es wird gegrillt, geradelt, gespielt, geskatet, gejoggt ... oder einfach nur gefaulenzt. Von Trudering zum Riemer Park Vom Michaeligarten radeln wir geradeaus weiter, überqueren die Heinrich-Wieland-Straße und folgen der St.-Veit-Straße bis zum Zwieselbergweg. Hier biegen wir rechts ab und nehmen den unbefestigten Weg durch eine kleine Grünanlage, die uns an der nächsten Kreuzung zu einem ehemaligen Hochbunker führt. Wir radeln an der Ecke zur Sonnwendjochstraße geradeaus die Waldstraße weiter, die bald in die St.-Augustinus-Straße übergeht. Wir sind nun im Stadtteil Trudering angelangt. Hier finden wir vorwiegend Reihen- und Einfamilienhäuser. Das ehemalige Bauerndorf Trudering, das lange Zeit aus dem Doppeldorf Kirchtrudering und Straßtrudering bestand, kann auf eine über 1230-jährige Geschichte zurückblicken. Mit München ist Trudering von jeher stark verbunden. Als München 1158 gegründet wurde (s. Highlights-Tour, S. 13), führte die wichtige Salzstraße von Wasserburg bzw. Reichenhall/Salzburg über Truderinger Gebiet. Aufgrund unterschiedlicher Grundbesitzverhältnisse kam es dadurch zur Ausbildung eines Doppeldorfes: Kirchtrudering, das zum Bistum Freising gehörte, und Straßtrudering, das unter weltlicher Oberhoheit stand. Seit 1870 liegt Trudering an der Bahnstrecke München–Rosenheim–Wien/Verona. Durch die Bahntrasse sind bis heute Kirch- und Straßtrudering voneinander getrennt. Trudering wurde 1932 nach München eingemeindet. Im Gegensatz zu heute war es damals eine arme Gemeinde, hatte jedoch reichlich Bauland vorzuweisen, was die Realisierung lang geplanter Straßenprojekte der Stadt München erleichterte. Wenn wir die Damaschkestraße erreichen, radeln wir vor der Kirche St. Augustinus links. Diese fahren wir immer geradeaus und überqueren die Wasserburger Landstraße, die als alte Salzstraße von Osten her nach München hereinführte. An der Kreuzung zur Truderinger Straße biegen wir nach rechts ab. Nach wenigen Metern taucht auf der linken Seite der S/U-Bahnhof Trudering auf. Er machte 1994 Schlagzeilen, als ein Linienbus in ein Erdloch stürzte, das durch einen Wassereinbruch im Tunnel für den neuen U-Bahn-Schacht entstand. Das Unglück forderte damals vier Todesopfer. Gleich daneben sehen wir auf der linken Seite ein großes Gebäude mit Hausnummer 265. Die gute Bahnverbindung zu den südlichen Weinanbaugebieten führte 1895 zum Bau des einzigen alten Industriegebäudes in Trudering – einer Weinkelterei der Fa. Edmund Neuner, die heute als »Alte Weinpresse« bekannt ist. Da der Import von Flaschenweinen teurer war als der von Weintrauben, bat Edmund Neuner 1894 um die Erlaubnis zum Bau eines Industriegleises, damit er seine Weinkelterei an das Bahnnetz anschließen konnte. Seinem Gesuch wurde stattgegeben und so importierte er Weintrauben aus Südtirol und Norditalien sowie aus dem Elsass und aus Burgund. Die Traubenfässer wurden in offenen Güterwaggons transportiert und in der Alten Weinpresse zu Wein gekeltert. Bis 1940 war die Presse noch in Betrieb. Heute ist das Industriegebäude Sitz verschiedener Firmen und wird für Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen genutzt. Wir folgen der Truderinger Straße weiter, überqueren die Ampel und fahren die nächste Straße links in den Lehrer-Götz-Weg. Hier geht es unter den Gleisen der S-Bahn durch und wir radeln die Straße weiter geradeaus bis zur nächsten Kreuzung. Der alte Ortskern von Kirchtrudering erstreckt sich um die katholische Kirche St. Peter und Paul, die links von uns auftaucht. Bis 1935 stand hier die über 600 Jahre alte Dorfkirche. Durch den starken Zuzug nach dem Ersten Weltkrieg und die Eingemeindung nach München (1932) wurde die ursprüngliche Kirche zu klein. Der Architekt Professor Hans Döllgast entwarf die heutige, größere Kirche. Wir biegen rechts ab in die Kirchtruderinger Straße, überqueren den Schmuckerweg und fahren geradeaus in die Emplstraße, die bald in den Rappenweg übergeht. Seit 2004 steht hier links auf einer kleinen Grünfläche ein neu geschaffener Gedenkstein für die Opfer des Flugzeugunglücks von 1958. Damals kam hier fast die gesamte Fußballmannschaft von Manchester United ums Leben. Weiter geht es durch Felder, und links von uns können wir bereits die Baukräne der Messestadt Riem erkennen. Wir überqueren noch die Schwablhofstraße und folgen weiter dem Rappenweg, bis wir die südliche Einfahrt in den über 200 Hektar großen Riemer Park auf der linken Seite erreichen. Junger Stadtteil mit modernem Landschaftspark Vom 28. April bis 9. Oktober 2005 fand auf diesem Areal die Bundesgartenschau (BUGA '05) statt. Mit drei Millionen Besuchern blieben die Zahlen zwar hinter den Erwartungen der Verantwortlichen zurück, jedoch ist der gesamte Park ein großer Gewinn für die Bewohner des neu geschaffenen Stadtteils Messestadt Riem. Nach 52 Jahren wurde am 17. Mai 1992 auf dem Flughafen München-Riem endgültig der Flugbetrieb eingestellt und ins Erdinger Moos verlegt. Die Stadt wollte hier einen neuen Stadtteil errichten im Sinne der Agenda 21 von Rio de Janeiro (1992), die das Ziel hat, Lebensgrundlagen und Entwicklungschancen für jetzige und künftige Generationen durch nachhaltige Entwicklung zu sichern bzw. wiederherzustellen. Aufgeteilt wurde die Fläche in ein Drittel Gewerbe und Messe, ein Drittel Wohnen und ein Drittel Grünfläche. Der französische Landschaftsarchitekt Gilles Vexlard gewann den international ausgeschriebenen Wettbewerb für den Landschaftspark. Mit der geradlinigen Planung des Parks nahm er die auf dem ehemaligen Flughafengelände vorgefundenen landschaftshistorischen Gegebenheiten auf und setzte bewusst einen Kontrast zum eher lieblich gestalteten Englischen Garten (s. NaTour, S. 52). Mit einer Fläche von über 200 Hektar ist der Riemer Park die drittgrößte Münchner Parkanlage nach dem Englischen Garten und dem Nymphenburger Schlosspark (s. NaTour, S. 58). Die Pflanzen des Parks sind typisch für diesen Naturraum: Magerrasenpflanzen und Eichen/Kiefern- sowie Eichen/Hainbuchen-Wälder. Der Riemer Park wurde mit dem Deutschen Landschaftsarchitekturpreis 2005 ausgezeichnet. Am besten verschaffen wir uns selbst einen Eindruck und radeln den Weg rechts immer geradeaus, bis wir nach etwa einem Kilometer den Badesee erreicht haben. Am Ostufer des bis zu 18 Meter tiefen Sees befindet sich ein Badestrand. Wer möchte, kann sich hier in die Fluten stürzen und ein wenig entspannen. Um eine gute Wasserqualität zu garantieren und das verdunstete Wasser zu ersetzen, wird nach Bedarf Grundwasser in den See gepumpt. Danach radeln wir links an der Wasserwacht vorbei in Richtung der beiden Rodelhügel, die aus Abbruchmaterial des ehemaligen Flughafens aufgeschüttet wurden. Auf den höheren der beiden Hügel (ca. 20 m) führen mehrere Wege. Von oben hat man einen grandiosen Blick über den Park und die Messestadt. Er reicht sogar weit in die Innenstadt und bis zu den Bergen. Anschließend fahren wir parallel zur Wohnbebauung auf der rechten Seite, die zum Teil erst noch erstellt wird. Vor dem Abenteuerspielplatz biegen wir links ab und danach gleich wieder rechts. Wir kommen vorbei an Blumenrabatten, die entsprechend der Jahreszeit schön bepflanzt sind, und radeln weiter geradeaus. An der nächsten Abzweigung halten wir uns links, bis wir auf die in Ost-WestRichtung verlaufende halbhohe Terrassenmauer treffen, die mit 193 Bronzetafeln verschiedener Landschaften der Welt verziert ist, die alle wie München auf dem Breitengrad 48°09' liegen. Entlang der Mauer verläuft das 1,8 Kilometer lange Aktivitätenband mit Skateanlage, Großspielplatz für Kinder, mehreren Bolzplätzen und zwei Beachvolleyballfeldern. Die Mauer ist auch gleichzeitig die Abgrenzung zum Südteil des Parks, der weitgehend naturnah gestaltet wurde. Wir radeln entlang der Mauer und biegen nach dem Basketballfeld rechts ab und sehen vor uns das alte ABFLUG-Schild, das in den umliegenden Wohnkomplex integriert wurde. Wir radeln geradeaus und kommen am Platz der Menschenrechte mit dem Ökumenischen Kirchenzentrum St. Florian (kath.) und der evangelischen Sophienkirche vorbei zu den Riem Arcaden. Dieses komplexe Einkaufszentrum wurde im Jahre 2004 eröffnet. Bis dahin mussten sich die Bewohner mit einem Getränkemarkt zufrieden geben und für Besorgungen bis nach Trudering fahren. Vor den Arcaden erstreckt sich der Willy-Brandt-Platz. Hier befindet sich auch die U-Bahn-Haltestelle der U2: »Messestadt West«. Dahinter erkennt man den ehemaligen Tower, das Kongresszentrum (ICM) und den davor liegenden Messesee. Hier endet unsere Tour durch den Münchner Osten und wir fahren mit der U-Bahn wieder in die Stadt zurück.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour13 km
Höhenunterschied82 m
Dauer2.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktS-Bahnhof Perlach (S6), in 15 Minuten ab Marienplatz, S-Bahn fährt im 20-Minuten-Takt
EndpunktU-Bahnhof Messestadt West (U2/U8), in 20 Minuten zum Marienplatz, U-Bahn fährt im 10-Minuten-Takt
TourencharakterDiese Tour führt uns durch einen sehr kontrastreichen Teil Münchens. Wir erleben dörfliche Idylle in Altperlach, daneben die Trabantenstadt Neuperlach, das ehemalige Doppeldorf Trudering/Kirchtrudering und schließlich den komplett neu geschaffenen Stadtteil Messestadt Riem mit modernem Landschaftspark und Badesee.
Beste Jahreszeit
Informationen
Perlach Perlach wurde 780 als »Peraloh« erstmals erwähnt. Der Name bedeutet Wald mit Bären oder Ebern. 1930 wurde es nach München eingemeindet. Bis in die 1960er-Jahre herrschte hier ein sehr dörflicher Charakter, und die Flächen rund um das Dorf wurden landwirtschaftlich genutzt. Im Perlacher Gebiet wuchsen Roggen, Hafer und Gerste und vor allem Kartoffeln gut. Am Pfanzeltplatz, benannt nach Martin Pfanzelt, einem Pfarrer, der hier von 1869 bis 1912 gelebt hat, steht der Geschichtsbrunnen. Er erinnert an die Zuwanderung von Pfälzer Protestanten nach Perlach zu Beginn des 19. Jh. Der Brunnen zeigt Szenen aus dem dörflichen Leben sowie eine Beschreibung der Dorfgeschichte. Samstags findet auf diesem Platz immer ein Biomarkt statt. Abstecher mit Ausblick Wer möchte und genügend Puste hat, kann noch einen Abstecher auf den Gipfel des Ostparkbergs machen und sich einfach immer rechts halten, bis man auf einer kleinen Plattform angelangt ist, die einen schönen Blick über ganz Neuperlach bis hin zu den Türmen der Frauenkirche bietet. Messestadt Riem Die Planungen für die Messestadt sehen den Bau von 6500 Wohnungen für etwa 16000 Menschen und die Erschließung von Gewerbeflächen für etwa 13000 Arbeitsplätze vor. Die ersten Bewohner zogen 1998 hierher. Ungefähr im Jahr 2013 soll das Projekt Messestadt abgeschlossen sein.

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