Nord-Tour

Radeln in und um München herum - Nordfriedhof – Parkstadt Schwabing – Petuelpark – Allianz-Arena – Fröttmaninger Berg – nördliche Isarauen – Unterföhringer Weiher – Aumeister – Nordfriedhof. Überwiegend befestigte und unbefestigte Radwege durch Grünanlagen; steiler Anstieg zum Fröttmaninger Berg (Autor: Antje Martin, Cornelia Landensperger, C. Dechant)
26 km
239 m
3.00 h
München baut modern Ausgangspunkt dieser Tour ist die U-Bahn-Haltestelle Nordfriedhof (Ungerer-/Schenkendorfstraße) gegenüber vom Nordfriedhof. Wir fahren den Radweg geradeaus, der anfangs parallel zum Mittleren Ring verläuft. Direkt vor uns tauchen die Highlight Munich Business Towers auf, zwei schlanke gläserne Hochhausscheiben, die durch drei verschiebbare Brücken aus Glas und Stahl miteinander verbunden sind. Gebaut wurden sie vom amerikanischen Architekten Helmut Jahn. Sie sorgten für erheblichen Diskussionsstoff bei den Münchnern, da sie vom Odeonsplatz (s. Maxvorstadt-Tour, S. 16) aus gesehen direkt hinter dem Siegestor aufragen und viele dies als Störung der historischen Sichtachse der Ludwigstraße empfinden. Wir folgen dem Radweg, der uns links durch einen Tunnel unter der Autobahn A9 hindurchführt. Nach dem Tunnel geht es scharf rechts und geradeaus in die Walter-Gropius-Straße. Danach radeln wir links in die Anni-Albers-Straße, rechts in die Oskar-Schlemmer-Straße und fahren vor dem Hotel Ibis auf der gegenüberliegenden Seite links durch den Park. Wir befinden uns hier in einem neuen Stadtteil Münchens, in der so genannten Parkstadt Schwabing. Das etwa 400000 Quadratmeter große Areal ist eines der anspruchvollsten städtebaulichen Entwicklungsprojekte Münchens. Es entstehen Büro- und Verwaltungsgebäude sowie 1500 Wohneinheiten. Im Herzen der Parkstadt Schwabing liegt der Zentrale Park, der sich auf einer Länge von etwa 600 Metern in nordsüdlicher Richtung erstreckt. Unsere Tour führt uns links die Lyonel-Feininger Straße zurück bis zur Anni-Albers-Straße, wo wir rechts abbiegen und die bald in die Karl-Weinmaier-Straße übergeht. Alle Straßen in diesem modernen Stadtteil sind nach bedeutenden Architekten und Künstlern der Bauhaus-Epoche benannt. Wir radeln bis zur Leopoldstraße vor, überqueren die Straße und fahren links. An der Kreuzung zur Schenkendorfstraße folgen wir rechts dem Radweg, der uns nach einer kleinen Steigung in die neu entstandene Grünanlage Petuelpark führt. Petuelpark – Ruhezone statt Autolärm Seit Juli 2002 rollt der Verkehr durch den Petueltunnel, und nach nur zwei Jahren Bauzeit wurde der darüberliegende Petuelpark eröffnet. Er verbindet die lange Zeit durch den Mittleren Ring getrennt liegenden Stadtteile Milbertshofen und Schwabing. Statt Lärm und Abgasen haben die Anwohner nun eine grüne Oase direkt vor der Tür. Dabei bestimmt der untertunnelte Mittlere Ring die Form des Parks - Er ist etwa 650 Meter lang, aber dafür nur 60 Meter breit. Der Tunnel liegt im Parkbereich bis zu 3,50 Metern unter dem gewachsenen Gelände, dadurch entsteht eine Fläche mit drei verschiedenen Ebenen: das Spielband im Norden, die Themengärten im Süden und der Nymphenburg-Biedersteiner-Kanal. Diese sind durch Rampen, Rasenstufen, Rutschen und einen Klettertunnel miteinander verbunden. Der zentrale Platz mit seinen Fontänen und dem Café ist ein beliebter Treffpunkt für die Anwohner geworden. Zum ersten Mal entstand in München ein Park, bei dem die Kunst ein wichtiger Bestandteil der Planung war. Aus der Zusammenarbeit von Künstlern und Landschaftsarchitekten erwuchsen spannende Ergebnisse. 13 Kunstwerke sind im Park dezent platziert. Drei neue Brücken führen in den Petuelpark, eine davon direkt vor der Stiftung Pfennigparade, einem Rehabilitationszentrum für körperbehinderte Menschen. Sie gilt auch als symbolische Brücke zwischen Menschen mit und ohne Behinderung. Wir radeln geradeaus, am Café vorbei, biegen vor dem Wellendeck links ab und folgen dem Bachlauf bis zur nächsten Brücke und sehen im Hintergrund den Olympiaturm und das BMW-Gebäude. Die Tour führt uns rechts weiter durch den Park. Wir radeln geradeaus in den unbefestigten Radweg, der parallel zur Ricarda-Huch-Straße durch eine lang gestreckte Grünanlage führt. Damit sind wir im Stadtteil Milbertshofen angekommen. Milbertshofen – ein Industriestandort Milbertshofen wurde zum ersten Mal Mitte des 12. Jh. als »Ilmungeshoven« erwähnt und 1913 nach München eingemeindet. Durch die früh einsetzende Industrialisierung in diesem Ort entstand eine Mischung aus Industrie, Gewerbe und Wohnen mit einem hohen Anteil an Sozialbauten. In diesem Stadtteil leben viele Familien mit Kindern und ausländische Mitbürger. Milbertshofen hat in München die höchste Zahl an Arbeitsplätzen im produzierenden Gewerbe aufzuweisen. Die größten Arbeitgeber sind der Automobilhersteller BMW mit Produktionsanlagen, Forschungs- und Innovationszentrum sowie die Firma Knorr-Bremse. Prägend für das Stadtbild sind ehemalige Arbeitersiedlungen wie z. B. die Siedlung Am Hart. Wir folgen links dem Radweg zum Aussiger Platz, der von der Sudetendeutschen Straße in zwei Hälften geteilt wird. Der Gedenkstein im nördlichen Teil erinnert an die ehemalige sudetendeutsche Stadt Aussig. Weiter geht es auf dem beschilderten Radweg in Richtung Allianz-Arena. Dabei passieren wir eine Kleingartensiedlung. Schrebergärten wurden in vielen Teilen Europas vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg ausgewiesen, um der Bevölkerung eine bessere Ernährung zu ermöglichen. Wir biegen rechts ab in die Rathenaustraße, überqueren die Ingolstädter Straße und folgen weiter der Heidemannstraße, bis auf der rechten Seite »Bayern-Kaserne« zu lesen ist. Kurz danach fahren wir links in den Werner-Egk-Bogen. Nachdem wir den Carl-Orff-Bogen überquert haben, radeln wir geradeaus den kleinen Radweg weiter und befinden uns in der Wohnanlage Gartenstadt Heidemannstraße. Als »sozialer Wohnungsbau« entstand diese Siedlung zwischen 1984 und 1988. Das Wohngebiet beschreibt einen kammartigen Viertelbogen, der sich nach Norden in die Fröttmaninger Heide öffnet. Über Torhäuser gelangt man in etwa zehn unterschiedlich gestaltete Höfe. Am Ende des Radweges treffen wir auf die Hoffnungskirche, biegen ein kurzes Stück nach rechts in den Carl-Orff-Bogen und radeln anschließend links in die Wirtsbreite, bis wir auf die Kieferngartenstraße treffen. Hier biegen wir rechts ab und sehen vor uns den U-Bahnhof Kieferngarten. Wir folgen der Fußgänger-Beschilderung in Richtung Arena und gelangen automatisch zur Burmesterstraße, die wir immer geradeaus fahren und die bald in die Werner-Heisenberg-Allee übergeht. Vor der Autobahnauffahrt wechseln wir auf die linke Straßenseite und radeln geradeaus bis zu Münchens neuem Fußballtempel: der Allianz-Arena. Die Allianz-Arena Als München den Zuschlag erhielt, Austragungsort des Eröffnungsspiels der Fußballweltmeisterschaft 2006 zu werden, plante man zunächst, das alte Olympiastadion (s. NaTour, S. 55) zeitgemäß umzubauen. Dies wurde jedoch im letzten Moment von dem Architekten Günther Behnisch abgelehnt. Also benötigte man ein komplett neues Stadion, doch wo sollte es stehen? Per Bürgerentscheid stimmten die Münchner im Oktober 2001 mit einer Zweidrittelmehrheit dafür, dass die neue Fußballstätte in der Fröttmaninger Heide entstehen sollte. Das Schweizer Architektenteam Herzog & de Meuron wurde mit dem Bau des neuen Stadions beauftragt. Diese hatten sich in München bereits durch die Fünf Höfe einen Namen gemacht. Das Besondere an der Allianz-Arena ist die durchsichtige Umhüllung, die von innen in den jeweiligen Vereinsfarben Rot, Weiß und Blau beleuchtet werden kann. Grundsteinlegung war im Oktober 2002 und am 30. Mai 2005 konnte das erste Freundschaftsspiel des TSV 1860 München gegen den 1. FC Nürnberg vor einem ausverkauften Stadion mit 66000 Zuschauern angepfiffen werden. Das erste offizielle Tor erzielte Patrick Milchraum vom TSV 1860. Das zum Stadion gehörige viergeschossige Parkhaus ist mit etwa 10500 Stellplätzen das größte Parkhaus Europas. Die Baukosten des Stadions lagen bei ca. 286 Mio. Euro, wobei die öffentliche Hand noch zusätzlich etwa 210 Mio. Euro für Erschließungskosten und Infrastruktur aufbringen musste. Ursprünglich waren die beiden Fußballvereine FC Bayern München und TSV 1860 München zu je 50 Prozent an der Stadiongesellschaft beteiligt. Finanzielle Probleme zwangen den TSV jedoch im April 2006, seine Anteile an den FC Bayern zu verkaufen, der seitdem alleiniger Eigentümer der Allianz-Arena ist. Die Allianz AG hat sich die Namensrechte für das Stadion gegen Zahlung von Sponsorengeldern für die nächsten 30 Jahre gesichert. Während der WM 2006 hieß die Spielstätte allerdings FIFA WM-Stadion München. Eröffnet wurde die WM mit der Partie Deutschland gegen Costa Rica am 9. Juni 2006, die das deutsche Team mit einem 4:2-Sieg für sich entscheiden konnte. Mit großem Einsatz erreichte die junge Mannschaft von Jürgen Klinsmann – nach der WM liebevoll die »Weltmeister der Herzen« genannt – einen hervorragenden und kaum erwarteten 3. Platz. Wir radeln rechts über die Brücke vor dem Stadioneingang zum Fröttmaninger Berg weiter. Fröttmaninger Berg Der Fröttmaninger Berg ist eine begrünte und bewaldete ehemalige Mülldeponie, die ab 1945 entstand. Auf seinem Gipfel steht eine weithin sichtbare Windkraftanlage. Von dort hat man einen schönen Blick über den Münchner Norden, die Allianz-Arena bis hin zu den Alpen. Wir folgen dem Radweg links und kommen nach ein paar Metern zu einer Hinweistafel, die das Kunstprojekt des Professors Timm Ulrichs aus Münster erläutert. Rechts vor uns sehen wir eine halb versunkene Kopie der spätromanischen Kirche Heilig Kreuz. Sie soll mit dem Thema »Versunkenes Dorf« an die über tausendjährige Geschichte des Ortes Fröttmaning erinnern, von dem außer der Kirche nichts übrig geblieben ist. Die Gutshöfe wurden in den 1930er-Jahren von der Stadt aufgekauft, um Platz zu schaffen für die Mülldeponie. Wenn wir den Weg geradeaus weiterradeln, sehen wir auf der linken Seite hinter den Bäumen die Originalkirche stehen, ein Bau aus dem 13. Jh. und eine der ältesten Kirchen im Münchner Raum. Couragierte Bürger erreichten beim Bau des Münchner Autobahnringes Mitte der 1970er-Jahre, dass die Abzweigung Richtung Salzburg verschoben wurde, da sie den ursprünglichen Planungen zufolge genau über den Friedhof und die Kirche verlaufen wäre. Die Route führt uns weiter geradeaus, ein wenig bergauf, bis wir zu einer Weggabelung kommen. Wer möchte, kann den Berg hinaufradeln oder -schieben. Hier bläst immer ein ordentlicher Wind und man hat eine grandiose Aussicht auf München und das Umland. Wem das zu anstrengend erscheint, radelt den Berg links hinunter, hält sich unten am Klärwerk Großlappen wieder links, bis er auf die Freisinger Landstraße trifft. An der nächsten Ampel überqueren wir die Straße und sehen vor uns das Minarett des Islamischen Zentrums. Wir fahren rechts die Freisinger Landstraße entlang bis zur Schleuse, wo wir links in die Isarauen abbiegen. Nördliche Isarauen Ursprünglich wurden die Auwälder regelmäßig überschwemmt. Nach der Kanalisierung der Isar im 19. Jh. veränderte sich die Natur, die Auwälder fielen trocken, und stattdessen entstand ein Laubwald aus Eschen und Ahorn. Am Westufer der Isar auf Höhe der Kläranlage Großlappen befindet sich die Obere Isarau, die von zwei Bächen durchflossen wird: Schwabinger Altbach und Garchinger Mühlbach. Hier leben noch typische Pflanzen und Tiere einer Auenlandschaft, wie z.B. Märzenbecher, und mit viel Glück kann man sogar Biber beobachten. Wir radeln am Kanal entlang, halten uns links und kommen nach etwa 800 Metern zu einer Brücke, die die Isar überquert. Nach der Brücke fahren wir rechts und radeln geradeaus am Fluss entlang, bis wir auf einen Wegweiser treffen, der zum Unterföhringer See leitet – ein nach dem Ersten Weltkrieg durch Kiesentnahme für den Bau des Werkkanals entstandener Baggersee. Wer möchte, kann hier eine Badepause einlegen und später die Tour fortsetzen. Wir folgen dem Isarradweg in Richtung München und kommen nach etwa 2,5 Kilometern zu einem hölzernen Steg, der uns wieder auf das linke Isarufer bringt. Ungefähr hier befand sich bis zum Jahre 1158 die von Heinrich dem Löwen zerstörte Brücke über die Isar, die der Anlass für die Gründung Münchens war (s. Highlights-Tour, S. 13). Bevor wir über die Brücke fahren, lohnt sich noch ein Abstecher zum Biergarten St. Emmeramsmühle. Dazu radeln wir einfach etwa 100 Meter weiter geradeaus und fahren links durch die Grünanlage und über den Kanal bis zur Gaststätte. Nach der hölzernen Brücke folgen wir der Beschilderung zum Aumeister, die uns durch den nördlichen Teil des Englischen Gartens führt (s. NaTour, S. 54). Bevor man sich hier bei einer Maß Hofbräubier erfrischen konnte, war dies der Dienstsitz des Königlichen Aumeisters. Er organisierte Hofjagden in den Isarauen und sorgte auch für die nötige Stärkung hinterher. Als immer mehr bürgerliche Isarspaziergänger nach einer Brotzeit und Bier verlangten, wurde daraus eine Gaststätte mit heute etwa 3000 Plätzen. Hier ist es auch erlaubt, sich die Brotzeit von daheim mitzubringen! Viele Mitarbeiter des Bayerischen Fernsehen verbringen hier ihre Mittagspause, da die Fernsehstudios gleich um die Ecke liegen. Am 6. November 1954 wurde zum ersten Mal direkt aus Freimann gesendet. Die letzte Etappe unserer Tour führt uns vom Biergarten Aumeister zurück zu unserem Ausgangspunkt. Wir radeln zunächst rechts in Richtung Olympiagelände, überqueren bei der nächsten Gelegenheit den Schwabinger Bach und folgen dem Radweg, der am Bach entlangführt, bis wir die Crailsheimer Straße erreichen. Hier biegen wir rechts ab und radeln am Nordfriedhof entlang. Der Nordfriedhof wurde 1884 wie der Westfriedhof (s. West-Tour, S. 93) nach Plänen von Hans Grässel angelegt und ist mit heute 34000 Grabstellen nicht ganz so groß wie der Großfriedhof im Westen der Stadt. Am Ende der Crailsheimer Straße überqueren wir die Ungererstraße und fahren links zu unserem Ausgangspunkt, dem U-Bahnhof Nordfriedhof, zurück. Hier endet unsere Rundtour durch den interessanten Münchner Norden.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour26 km
Höhenunterschied239 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktU-Bahnhof Nordfriedhof (U6), in 10 Minuten ab Marienplatz, U-Bahn fährt im 10-Minuten-Takt
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterAuf dieser Tour erleben Sie, wie grün und modern der Münchner Norden ist. Neue Bauprojekte wie die Parkstadt Schwabing, der Petuelpark und die Allianz-Arena liegen auf unserem Weg. Eine grandiose Aussicht bietet der Fröttmaninger Berg, und in den nördlichen Isarauen ist man wochentags fast alleine unterwegs.
Beste Jahreszeit
Informationen
Parkstadt Schwabing Den städtebaulichen Wettbewerb zur Gestaltung der Parkstadt Schwabing gewann der Landschaftsarchitekt Prof. Rainer Schmidt zusammen mit dem Architekten André Perret. Hauptattraktion im Park sind die Themengärten, die die unterschiedlichen Landschaften zwischen München und den Alpen als Leitkonzept aufgreifen. Wer möchte, kann dem Kiesweg, der mitten durch den Park führt, folgen und sich die einzelnen Landschaften genauer betrachten. Die Judensiedlung Milbertshofen Wer vor dem Aussiger Platz links in die Troppauer Straße abbiegt, trifft an der Ecke zur Knorrstraße auf eine Skulptur, die an ein ehemaliges Außenlager des KZ in Dachau erinnert. Hier befand sich zwischen März 1941 und August 1942 die so genannte Judensiedlung Milbertshofen. Die Deportationen erfolgten vom nahe gelegenen Bahnhof Milbertshofen. Die Affäre Wildmoser Schlagzeilen machte das Stadion im März 2004 durch eine Korruptionsaffäre, die seitdem die Fußballwelt und die Justiz beschäftigt. Karl-Heinz Wildmoser sen., damaliger Vorstand des TSV 1860 München, und sein Sohn wurden beschuldigt, Schmiergelder in Höhe von 2,8 Mio. Euro bei der Vergabe der Stadionaufträge erhalten zu haben. Während Vater Wildmoser kurz darauf von seinem Präsidentenamt zurücktrat und gegen ihn das Verfahren eingestellt wurde, verurteilte man seinen Sohn wegen Bestechlichkeit und Untreue zu einer Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren. St. Emmeramsmühle Dieser Biergarten ist auf jeden Fall einen Abstecher wert. Die ehemalige Mühle wurde bereits im 14. Jh. erwähnt. 1866 entstand das Anwesen in seiner heutigen Gestalt. Schon die Schwabinger Künstlergesellschaften ließen sich Ende des 19. Jh. von einem Fährmann über die Isar setzen, um hier stilvoll zu zechen. Erst nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Mühlenbetrieb ganz eingestellt.

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