Maxvorstadt-Tour

Radeln in und um München herum - Odeonsplatz – Karolinenplatz – Karlsplatz/Stachus – Lenbachhaus – Königsplatz – Museumsviertel – Schelling-, Türken- und Akademiestraße – Ludwigstraße. Meist Radwege verfügbar, teils geht es aber auch durch den Stadtverkehr; teilweise muss wegen Einbahnstraßen oder Fußgängerzone wenige Meter geschoben werden (Autor: Antje Martin, Cornelia Landensperger, C. Dechant)
6 km
59 m
0.00 h
Im Herzen der Stadt am Odeonsplatz Wir beginnen unsere Tour am Odeonsplatz. Er verdankt seinen Namen dem Odeon, einem 1826–28 von Leo von Klenze erbauten Konzertsaal. Im Krieg stark zerstört, wurde das Odeon nur teilweise wiederhergestellt. Heute residiert darin das Innenministerium, Odeonsplatz 3. Der Odeonsplatz ist ein zentraler Ort der Stadt, an dem auch Kundgebungen, Feste, Versammlungen und Open-Air-Veranstaltungen (z.B. »Klassik am Odeonsplatz« im Juli) stattfinden. Auf dem Platz zwischen den Fahnenstangen stand noch bis zu Beginn des 19. Jh. das Schwabinger Tor, eine mittelalterliche Anlage, die von der zweiten Stadtbefestigung aus der Mitte des 14. Jh. stammte und der neueren städtebaulichen Entwicklung weichen musste. Bereits seit der Mitte des 17. Jh. feierte das italienische Flair Einzug in München, genauer gesagt, seit Kurfürst Ferdinand Maria (1651–79), der mit Henriette Adelaide von Savoyen in Kindesjahren vermählt worden war. Nach zehnjähriger kinderloser Ehe schwor das Paar, die schönste Kirche der Stadt zu errichten, wenn ihnen doch noch ein Thronfolger geboren würde. Zwei Jahre später war es dann so weit und Maximilian II. Emanuel, in München besser als Max Emanuel bekannt, erblickte 1662 das Licht der Welt. Die in Turin aufgewachsene Henriette Adelaide hatte Baumeister des italienischen Hochbarock (Agostino Barelli und Enrico Zuccalli) mit nach München gebracht, die im Jahre 1663 sogleich mit dem Bau der Theatinerkirche – auch St. Kajetan nach dem Ordensvater des Theatinerordens genannt – begannen. Die Fassade der Kirche wurde jedoch erst drei Generationen später unter Kurfürst Maximilian III. Joseph (1745–77) von François Cuvilliés d. Ä. im Stil des Rokoko fertig gestellt. Den südlichen Abschluss des Platzes bildet die Feldherrnhalle, die von 1841–44 von Friedrich von Gärtner nach dem Vorbild der Loggia dei Lanzi in Florenz errichtet wurde. Gewidmet ist sie den Feldherren Tilly, einem großen Kämpfer unter Kurfürst Maximilian I. (1597–1651) im 30-jährigen Krieg, und Wrede, der unter König Maximilian I. Joseph (1799–1825) die Napoleonischen Kriege maßgeblich beeinflusste. Die Entwürfe für die Bronzedenkmäler sind von Ludwig Schwanthaler. Im Dritten Reich wurde die Feldherrnhalle zum Kultort der Faschisten. Denn hier wurde am 8. November 1923 der Hitlerputsch gewaltsam gestoppt. Vor der Feldherrnhalle mit Blick in die Ludwigstraße stehend, sehen wir rechter Hand die Residenz der Wittelsbacher. Hier bauten Herzöge, Kurfürsten und Könige einen Gebäudekomplex, auch oft die »Herzkammer Bayerns« genannt, der über die Jahrhunderte ein stattliches Ausmaß erhielt. Die unterschiedlichen Fassaden weisen auf die Epochen ihrer Auftraggeber hin. Unmittelbar vor uns erhebt sich die Maximilianische Residenz (nach Kurfürst Maximilian I., 1597–1651), die an der aufgemalten Scheinarchitektur zu erkennen ist, ein Stil, den der Hofmaler Peter Sustris in Italien studiert und hier ausgeführt hatte. Links davon steht die Residenz König Ludwigs I. (1825–48) im klassizistischen Stil. Der Torbogen in den Hofgarten, gleich links neben der Residenz, ist das erste Bauwerk Leo von Klenzes in München. Der dahinter liegende Hofgarten wurde als Barockgarten unter Kurfürst Maximilian I. in den Jahren 1613–17 angelegt (s. NaTour, S. 50). Die »Fürstenstraße« stadtauswärts Jetzt verlassen wir den Odeonsplatz, schieben das Rad noch bis zur Ampel linker Hand, überqueren die Ludwigstraße und reihen uns dann in den Verkehr der Briennerstraße ein. Wir befinden uns nun auf der »Fürstenstraße«, denn diese Route nahmen die Kurfürsten und Könige mit ihren Kutschen und zu Pferde, wenn sie in Richtung des Nymphenburger Schlosses aufbrachen. Für die Strecke brauchte man damals ungefähr zwei Stunden. Wir folgen der Straße und passieren zwei Ampeln, bis wir den Karolinenplatz erreichen. Wir umrunden den Obelisken, bis wir rechts in die Barer Straße Richtung Süden einbiegen (dritte Ausfahrt ab Briennerstraße). Wir bleiben auf der Barer Straße, bis sie in die Ottostraße übergeht und kommen am Restaurant Lenbach vorbei. Hier müssen wir absteigen und die folgenden 50 Meter bis zum Karlsplatz schieben, da dieser Straßenabschnitt nur für die Trambahn und Taxen frei ist. Karlsplatz/Stachus - ein Platz mit zwei Namen Wir bleiben an der Ecke zur Elisenstraße stehen. Der Karlsplatz ist nach Kurfürst Karl Theodor (1777–99) benannt, der auch den Beinamen »der Ungeliebte« trug. Als Wittelsbacher der Linie Pfalz-Sulzbach kam er von Mannheim nach München in eine Stadt, die ihm kulturell und geistig ziemlich unattraktiv erschien, und er hatte nur einen Gedanken: so schnell wie möglich nach Hause zurückkehren zu können. Er verhandelte mit Österreich und wollte Bayern gegen die österreichischen Niederlande eintauschen. Als dies in der Bevölkerung bekannt wurde, waren die Münchner natürlich außer sich. Bis heute wird der Platz von den Einheimischen Stachus genannt, nach Eustachius Föderl, der an der Stelle des heutigen Kaufhauses (Ecke Bayerstraße) den Gasthof der Armbrustschützen besaß. Blicken wir nach links, sehen wir das Künstlerhaus, um die Jahrhundertwende von Gabriel von Seidel erbaut. Es war der Sitz der Münchner Künstlerschaft Allotria, in der sich berühmte Maler, Schriftsteller, Musiker und bedeutende Vertreter der Münchner Gesellschaft trafen. Unter ihnen waren Franz von Lenbach, Fritz August Kaulbach oder Franz von Stuck, die auch als Initiatoren rauschender Feste bekannt waren. Heute befindet sich hier das Restaurant »Lutter und Wegner«. Aus der gleichen Zeit stammt das Alte Justizgebäude, genau vor uns an der Ecke Elisenstraße gelegen. Der Eingangsbereich öffnet sich zum Stachus hin und ist durch seine neubarocke Architektur sehr imposant. Gleich dahinter, von uns aus rechts neben dem alten, liegt das Neue Justizgebäude im Backsteinstil. Beide Bauwerke stammen von Friedrich von Thiersch. Wir biegen nun rechts in die Elisenstraße ein und passieren rechter Hand den Alten Botanischen Garten, von dem noch einige wenige exotische Pflanzen und Bäume zeugen. Der Botanische Garten der Stadt wurde 1909 an den Stadtrand, in den heutigen Nymphenburger Park verlegt, weil schon damals die Luftverschmutzung in der Innenstadt so stark war, dass die Pflanzen nicht gut gediehen. In der Mitte des 19. Jh. wurde auf der Nordseite des Gartens anlässlich der 1. Internationalen Industrieausstellung der Glaspalast errichtet, ein für die damalige Zeit völlig neuartiges Bauwerk aus Stahl und Glas. Bis 1931 waren hier alljährlich internationale Ausstellungen zeitgenössischer Künstler zu sehen. Im Jahre 1931 brannte der Glaspalast ab und mit ihm einige bedeutende Werke der Romantik. Zu Hause bei Franz von Lenbach Wir fahren weiter auf der Elisenstraße bis zur nächsten Ampel und biegen dann rechts in die Luisenstraße, die uns bis an das Lenbachhaus führt. Wir überqueren zwei Ampeln an der Briennerstraße – rechter Hand ist schon der Königsplatz zu sehen – und stehen vor einer toskanischen Villa. Der Malerfürst Franz von Lenbach war ein bedeutender Porträtist des 19. Jh. (besonders bekannt sind seine zahlreichen Porträts Otto von Bismarcks) und ließ die Villa von Gabriel von Seidl als Wohn- und Ateliergebäude erbauen. Sie beherbergt seit 1929 die Sammlung der Städtischen Galerie mit Werken Münchner Maler des 19. Jh., der Sammlung des Blauen Reiters (Wassily Kandinsky, Franz Marc und Gabriele Münter) sowie Gegenwartskunst von Josef Beuys, Andy Warhol und Gerhard Richter. München als »Isar-Athen« Auf der Luisenstraße mit Blick zum Lenbachhaus drehen wir uns um und fahren durch die parkähnliche Anlage zum Königsplatz, den wir an den großen Tempeln rechts und links sowie an den Propyläen, einem antik wirkenden Torbau an der Stirnseite, erkennen. Der Königplatz wurde im Auftrag des von der Antike begeisterten Königs Ludwig I. (1825–48) erbaut. Er ließ sich hier ein klassizistisches Ensemble nach griechischem Vorbild, ein Forum der Künste, ein »Isar-Athen« errichten. Die Glyptothek (»Glyptik« kommt aus dem Griechischen und heißt Bildhauer- und Steinschneidekunst), von uns gesehen auf der linken Seite, ist ein Museum für griechische und römische Skulpturen, wie z.B. den Barberinischen Faun oder die Äginaten, die Giebelfiguren des Aphaiatempels auf Ägina. Die Glyptothek wurde 1816–30 von Leo von Klenze erbaut. Sie ist das älteste Museum der Stadt und bis heute einzig in ihrer Art. Jeden Sommer finden im Innenhof Theateraufführungen klassischer Werke statt, ein besonderer Genuss, der sehr zu empfehlen ist. Gleich gegenüber sehen wir die Staatliche Antikensammlung, ursprünglich als Ausstellungsort für das bayerische Handwerk von Georg Friedrich Ziebland 1838–48 erbaut. Und als krönender Abschluss Richtung Westen fungieren die Propyläen (1842–62 von Leo von Klenze erbaut), denen das Eingangstor der Athener Akropolis als Vorbild diente. Heute finden auf dem Königsplatz jeden Sommer Open-Air-Veranstaltungen statt: Freilichtkino, Opernaufführungen, Klassik- und Rockkonzerte. Münchner Museumsviertel Wir verlassen nun den Königsplatz in Richtung Karolinenplatz und biegen bei der ersten Möglichkeit links in die Arcisstraße, passieren rechter Hand die Hochschule für Musik und Theater und linker Hand die Mitte des 19. Jh. von König Ludwig II. (1864–86) gegründete Technische Universität (TU). Bei der nächsten Ampel biegen wir rechts in die Gabelsbergerstraße ein und passieren links die Alte Pinakothek (»Pinax« kommt aus dem Griechischen und heißt Tafel), die ebenso im Auftrag Ludwigs I. 1826–36 von Leo von Klenze erbaut wurde. Hier werden europäische Meisterwerke des frühen 14. bis zum späten 18. Jh. gezeigt – von Giotto über Tizian und Rembrandt bis François Boucher sowie die weltgrößte Rubens-Sammlung. An der großen Kreuzung fahren wir links in die Barer Straße und sehen rechts die 2002 eröffnete Pinakothek der Moderne, die von dem Stararchitekten Stefan Braunfels stammt. Sie vereint vier Ausstellungen unter einem Dach: die Sammlung Moderne Kunst, die Staatliche Graphische Sammlung, das Architekturmuseum und die Neue Sammlung. An der nächsten Ampel fahren wir links in die Theresienstraße; auf der linken Seite sehen wir nochmals die Alte und auf der rechten Seite die Neue Pinakothek. Sie trägt ihren Namen nicht, weil es sich um einen Neubau handelt, der in den 1980er-Jahren von Alexander von Branca errichtet wurde: Die Neue Pinakothek entstand bereits unter Ludwig I., wurde aber im Krieg so stark zerstört, dass sie abgerissen werden musste. Der König hatte die innovative Idee hatte, ein Museum für zeitgenössische Kunst einzurichten. Ein wahrlich revolutionärer Gedanke! Hier finden sich Werke des 19. Jh., von Carl Spitzwegs »Der arme Poet« über das berühmte Goethebild von Joseph Karl Stieler bis zu Vincent van Goghs »Sonnenblumen«. Ein Tipp: Die Pinakotheken kosten sonntags nur einen Euro Eintritt. Ausflug in das Uni-Viertel Wir folgen der Theresienstraße noch bis zur nächsten Ampel und biegen dann rechts in die Arcisstraße, an der nächsten Ampel wieder rechts in die Schellingstraße ab, kommen vorbei am Schellingsalon (s. Berühmtheiten-Tour, S. 28), überqueren zwei Kreuzungen und fahren links in die Türkenstraße. Wir radeln die Türkenstraße entlang, passieren kleine Läden, Kneipen und Bars, bis wir vor einem großem Neubau stehen, der gerade von dem Wiener Architekturbüro Coop Himmelb(l)au fertig gestellt wurde: dem Erweiterungsbau der Münchner Kunstakademie. Hier verlassen wir die Türken- und biegen rechts in die Akademiestraße ein. Gleich neben dem Neubau sehen wir das alte Gebäude der Akademie der Bildenden Künste, das 1874–85 von Gottfried von Neureuther im Stil des Klassizismus geschaffen wurde. Alljährlich findet hier die große Jahresausstellung statt, eine gute Gelegenheit, die Kunstschaffenden der Stadt zu sehen, mit ihnen ins Gespräch zu kommen oder einen Blick in das Innere der heiligen Hallen der Kunst zu werfen. Die »Via Triumphalis« Ludwigs I. Wir fahren nun weiter bis zum Ende der Straße und biegen rechts in die Ludwigstraße, die wir schon von der anderen Seite, vom Odeonsplatz aus, kennen gelernt haben und die hier am Siegestor endet. Das Siegestor wurde 1843–52 in Anlehnung an den Konstantinbogen in Rom von Friedrich von Gärtner erbaut. Die Ludwigstraße wurde in der ersten Hälfte des 19. Jh. konzipiert und von Leo von Klenze und Friedrich von Gärtner entworfen und nach ihrem Auftraggeber Ludwig I. benannt. Wir folgen ihr ein Stück Richtung Süden, bis wir auf den Geschwister-Scholl-Platz treffen. Er wurde von den Amerikanern nach dem Krieg zum Gedenken an die Widerstandsgruppe der »Weißen Rose« so benannt. Denn hier hatten Hans und Sophie Scholl im Februar 1943 ihre Flugblätter im Lichthof, der Eingangshalle der Universität, verteilt, waren dabei vom Hausmeister entdeckt, verraten und festgenommen worden. Bereits am nächsten Tag wurden sie verurteilt und hingerichtet. In den Boden eingelassene Flugblätter vor dem Universitätseingang mahnen noch heute an dieses Ereignis (s. Berühmtheiten-Tour, S. 26 f.). Die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) wurde 1826 von Ludwig I. von Landshut nach München geholt. Er wollte neben dem Forum der Kunst – am Königsplatz – ein Forum der Wissenschaft errichten. Heute zählt München mit seinen zwei großen Universitäten LMU und TU nach Berlin und Köln zu den großen Universitäts- und Studentenstädten Deutschlands. Wir folgen weiter der Ludwigstraße. Auf Höhe der Schellingstraße sehen wir auf der anderen Straßenseite die Pfarr- und Universitätskirche St. Ludwig. Das Gotteshaus wurde nach Vorlagen Friedrich von Gärtners in der Mitte des 19. Jh. erbaut. Wir bleiben auf der Ludwigstraße und passieren die Bayerische Staatsbibliothek auf der linken Straßenseite, die mit ihren über sieben Millionen Büchern zu den größten im Lande zählt und von den vier antiken Weisen Thukydides, Homer, Aristoteles und Hippokrates bewacht wird. Karl Valentin nannte sie »die vier Heiligen drei Könige«. Bis zum Odeonsplatz erleben wir die »Via Triumphalis« Ludwigs I. nochmals in ihrer vollen Pracht. Hier endet unsere Tour.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour6 km
Höhenunterschied59 m
Dauer0.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktOdeonsplatz (U-Bahn-Linien U3/U6 und U4/U5)
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterDie Maxvorstadt wurde Anfang des 19. Jh. vom bayerischen König Max I. Joseph als erste planmäßige Stadterweiterung konzipiert und von seinem Sohn König Ludwig I. ausgeführt und im klassizistischen Stil gestaltet. Ihre Highlights zwischen Odeonsplatz, Königsplatz und Ludwigstraße suchen wir auf dieser Tour auf.
Beste Jahreszeit
Informationen
Die dunkle Zeit des Königsplatzes Als München 1933 von Hitler zur »Hauptstadt der Bewegung« erkoren worden war, wurde der Platz für Aufmärsche der Nationalsozialisten missbraucht. Zu diesem Zweck wurde der Platz mit Granitplatten ausgelegt (im Volksmund spöttelnd auch als Plattensee bezeichnet, da das Stauwasser nicht abfließen konnte) und mit den zwei Gebäuden der heutigen Hochschule für Musik und Theater (Arcisstraße 12) sowie dem heutigen Zentralinstitut der Kunstgeschichte (ZI, Meiserstraße 10) und zwei Ehrentempeln (die Sockel sind noch an der Ecke Briennerstraße zu sehen) von dem Architekten Christian von Troost ergänzt. In der heutigen Hochschule befand sich der Führerbau, hier wurde 1938 das Münchner Abkommen beschlossen, und im ZI befand sich der sog. Verwaltungsbau der NSDAP. Das Café Tambosi Zur Einkehr empfiehlt sich das Café Tambosi (Odeonsplatz 18), ein Haus mit Tradition, das mit der Unterstützung von Kurfürstin Leopoldine – der Gemahlin Karl Theodors (1777–99) – erblühte und zu einem »Treffpunkt des mondänen Münchens« wurde, wie der Stadtschreiber Hübner zu berichten weiß - »Hier wird an Sonn- und Feiertagen der neue Putz zur Schau getragen, hier ist der offene Markt der Reize, hier wird geschmachtet, getändelt und geliebäugelt ...« Ob Sie lieber im Hofgarten unter Kastanienbäumen oder auf der sonnigen Ludwigstraße sitzen – hier können Sie die Tour gemütlich ausklingen lassen.

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