Königs Wusterhausen – Schenkendorf – Groß Köris – Halbe – M

Reizvolle Streckentour an Dahme und Spree entlang, auf asphaltierten Radwegen und Asphaltstraßen, teilweise auf gut befahrbaren gekiesten Radwegen. (Autor: Tassilo Wengel)
62 km
400 m
6.00 h
Von Königs Wusterhausen nach Märkisch Buchholz: In Königs Wusterhausen über Bahnhofstraße und Cottbusser Straße zum Luckenwalder Damm. Nach Süden über Schenkendorf nach Groß Köris. Auf L74 nach Märkisch Buchholz. Königs Wusterhausen (Sehenswürdigkeiten siehe Tour 14) verlassen wir am Bahnhof auf dem Radweg der Bahnhofstraße, fahren geradeaus zur Fußgängerampel und überqueren die Cottbusser Straße (B179). Unser Radweg führt etwa 250 m am Nottekanal entlang, bis wir nach links auf den gepflasterten Radweg schwenken. Bei der Wiesenstraße biegen wir nach links und fahren auf dem Radweg bis zur Luckenwalder Straße. Sie wird überquert, um auf dem gegenüberliegenden Radweg entlang der Straße in Richtung Schenkendorf weiterzuradeln. Wir folgen dem Symbol des Hofjagdweges über die Bahngleise und radeln nun in Richtung Krummensee. Auf einer alten Pflasterstraße fahren wir durch Krummensee und folgen der Hauptstraße. Nach Überqueren der B246 radeln wir in die Straße Unter den Eichen. Wir überqueren eine Stoppstraße und fahren nun in die Betonstraße. Nach etwa 3 km schwenken wir nach links auf eine gekieste Straße, überqueren die Gleise und fahren auf der Motzener Straße entlang. Wir kommen am Güldensee vorbei, schwenken bei der Vorfahrtsstraße nach rechts auf die Lindenstraße und überqueren den Kanal zwischen Großem Moddersee (links) und Schulzensee. In Groß Köris treffen wir auf die L742 (Berliner Straße), schwenken nach links und wechseln nach der Linkskurve der L742 auf den Radweg an der Straße nach Löpten. Dieser endet am Ortseingang, wo wir zunächst geradeaus weiterfahren. Dann schwenken wir nach rechts in die Dorfstraße und wechseln vor dem Eichenhof nach links in den Betonplattenweg. Wir überqueren die Bahngleise, folgen dem Betonplattenweg in den Wald und biegen dann nach links in eine Asphaltstraße. Der Hofjagdweg leitet uns am Kreisverkehr nach rechts auf den Radweg neben der Straße und auf den Radweg der L74. Auf dieser Straße erreichen wir Halbe, durchfahren den Ort und schwenken nach dem Bahn-übergang nach rechts. Auf dem Radweg der abbiegenden L74 (Buchholzer Straße) erreichen wir Märkisch Buchholz . Hier ist ein rekonstruiertes Überfallwehr zu besichtigen, das mit dem in den Jahren 1908–1912 ausgebauten Spree-Dahme-Umflut-Kanal entstanden ist. Beeindruckend sind imposante Wasserkaskaden mit einem Höhenunterschied von 6 m. Von Märkisch Buchholz nach Lübben: In Märkisch Buchholz rechts in die Köthener Straße und über Köthen und Groß Wasserburg nach Krausnick. Auf L421 nach Schlepzig. An der Spree entlang bis Lübben. Märkisch Buchholz verlassen wir auf der Köthener Straße und radeln auf dieser bis nach Köthen, das wir auf der Dorfstraße erreichen. Dort biegen wir nach rechts in die Straße Am Campingplatz und fahren bis nach Groß Wasserburg. Wir treffen auf die L71, schwenken nach rechts und radeln zum Ortsausgang. Hier biegen wir nach rechts und fahren auf einem Waldweg nach Krausnick . Auf einer Anhöhe erhebt sich die schöne Kreuzkirche, eine Fachwerkkonstruktion mit barocker Turmhaube, 1727–1728 errichtet. Der Turm steht unter Naturschutz, da in ihm Eulen und Fledermäuse zu Hause sind. Hier erheben sich auch die Krausnicker Berge , ein eiszeitlicher Höhenrücken, der den Spreewald im Norden begrenzt. Höchste Erhebung ist der Wehlaberg mit 144 m Höhe. In Krausnick treffen wir auf die L 71, schwenken nach links und gelangen in der Verlängerung der Dorfstraße auf die L421. Sie leitet uns direkt nach Schlepzig , einem Storchendorf im Unterspreewald. Es zählt zu den schönsten Orten dieser Region und wartet mit zahlreichen Fachwerkwohnhäusern auf. Im Zentrum des Dorfes steht eine Fachwerkkirche (1720 vollendet), deren Kirchendecke sich in der Form eines umgekehrten Spreewaldkahnes wölbt. Im Infozentrum (Dorfstr. 52) kann man in der Dauerausstellung »Unter Wasser unterwegs« die Welt eines Spreewaldfließes aus ungewohnter Perspektive erleben. Das Bauernmuseum (Hauptstr.) wartet mit Ausstellungen über die Entwicklung der Landwirtschaft im Unterspreewald auf und gelegentlich werden im Backhaus Brot und Kuchen gebacken. In der historischen Mühle aus dem Jahre 1740 gibt es Informationen über die Mehlherstellung und verschiedene Getreidesorten, es sind Bäckerutensilien zu sehen und auch Brot wird angeboten. Ein jährlicher Höhepunkt ist in Schlepzig der Kahnkorso (immer am letzten Samstag im März oder Ostern), wo bunt geschmückte Kähne Geschichte, Tradition und Handwerk des Spreewaldes präsentieren. In Schlepzig überqueren wir die Hauptspree und biegen nach rechts in die Dammstraße. Wir gelangen zu einer T-Kreuzung, biegen hier nach rechts auf eine Asphaltstraße und radeln am Inselteich vorbei. Vor der Spree biegen wir nach links auf einen Weg mit Betonplatten und radeln nach einem knappen Kilometer auf einem festen Sandweg geradeaus weiter. Der Hofjagdweg leitet uns immer am Ufer der Spree sowie dem Umflutkanal entlang. Wir fahren nach rechts über eine Brücke und durch ein Vogelschutzgebiet, bevor wir auf die B87 treffen. Hier schwenken wir nach rechts, fahren auf dem Radweg bis zu einer Ampelkreuzung, wo rechts die Straße Am Spreeufer abzweigt. Hier fahren wir nach rechts und radeln auf dem Radweg etwa 250 m, um dann nach links in die Breite Straße zu schwenken. Sie führt zur Friedensstraße, der wir folgen und zum Endpunkt unserer Tour, dem Bahnhof von Lübben, kommen. Auf der malerischen Schlossinsel von Lübben befindet sich das Schloss, ursprünglich als Wasserburg mit 2,5 bis 3 m dicken Mauern erbaut, mit dem festlichen Eheschließungszimmer im Erdgeschoss und einem Wappensaal mit 115 Wappen. Direkt am Marktplatz steht die Paul-Gerhardt-Kirche, eine dreischiffige, spätgotische Hallenkirche, die nach dem Lübbener Pfarrer und Kirchenliederdichter Paul Gerhardt benannt wurde.

km 0 S-Bahnhof Königs Wusterhausen, über Luckenwalder Damm und Schenkendorf nach Groß Köris - km 17,5 Groß Köris, auf L 74 nach Märkisch Buchholz - km 30 Märkisch Buchholz, über Köthen, Groß Wasserburg und Krausnick nach Schlepzig - km 47 Schlepzig, entlang der Spree bis Lübben - km 62 Bahnhof Lübben, Ende der Tour.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour62 km
Höhenunterschied400 m
Dauer6.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktS-Bahnhof Königs Wusterhausen.
EndpunktBahnhof Lübben.
TourencharakterDie ausgedehnten Wälder im Südosten von Berlin waren einst ein beliebtes Jagdgebiet des preußischen Hofes. Vor allem unter König Friedrich Wilhelm I. bildeten die Hofjagden einen Höhepunkt des höfischen Lebens. Diese Radtour führt zu einigen sehenswerten Orten im ehemals königlichen Jagdrevier.
Beste Jahreszeit
KartentippADFC-Regionalkarte Berlin und Umgebung, 1:75000; Fahrradkarte Spreewald, Verlag grünes Herz, 1:75000; oder KOMPASS Wander- und Radtourenkarte Nr. 748 Spreewald, 1:50000.
MarkierungenMit der bekrönten Sau als Symbol des Hofjagdweges durchgehend gut markiert.
VerkehrsanbindungAnreise ,it dem Auto auf der A10 (Berliner Ring) bis Ausfahrt Königs Wusterhausen/Wildau und weiter nach Königs Wusterhausen. Mit der S-Bahn-Linie S46. Rückfahrt mit dem Regionalexpress RE2 Cottbus–Berlin.
GastronomieKrummensee: Gaststätte See-Idyll, Hauptstr. 15. Halbe: Gaststätte Zum goldenen Stern, Bahnhofstr. 4. Märkisch Buchholz: Gaststätte zum Köthener See, Dorfstr. 17; Eiscafé, Friedrichstr. 28. Schlepzig: Landgasthof Zum grünen Strand der Spree, Dorfstr. 53. In Lübben zahlreiche Möglichkeiten.
Tipps
Bademöglichkeit in Königs Wusterhausen das Strandbad, Küchenmeisterallee 33; weitere Bademöglichkeiten am Krummensee, am Schulzensee bei Halbe und am Köthener See. Einkehren in Schlepzig: Im Landgasthof Zum grünen Strand der Spree mit Spreewälder Privatbrauerei (Dorfstr. 53) erwarten den Gast Gemütlichkeit in gepflegter Atmosphäre, süffiges Bier und deftige Speisen der Spreewälder Küche mit vielen Fisch- und Wildspezialitäten.
Unterkunft
Lübben: Spreewaldhotel Stephanshof+++, Tel. 03546/2721-0, www.spreewaldreisen.de; Hotel-Restaurant Spreeblick, Tel. 03546/2320, www.hotel-restaurant-spreeblick.de. Schlepzig: Landgasthof Zum grünen Strand der Spree, Dorfstr. 53, Tel. 035472/6620, www.spreewaldbrauerei.de
Tourismusbüro
Tourismusverband Dahme-Seengebiet, Touristinformation Am Bahnhof, 15711 Königs Wusterhausen, Tel. 03375/25 20 19 und 25, info@dahme-seen.de, www.dahme-seen.de
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