Genussradeln am Fuße des Taubenbergs

Durchquerung der Gegend rund um Gotzing und Einhaus. (Autor: Armin Scheider)
4 km
155 m
3.00 h
Von der Gotzinger Trommel nach Gmund: Von der Gaststätte aus nach Westen ausfahren bis zum Daxerhof, dann links ab und in einer Ostschleife an schmucken Höfen vorbei nach Wall, nun hinunter bis Thalmühl und im romantischen Mangfalltal nach Gmund. Obwohl sich auf der Terrasse der Gotzinger Trommel vortrefflich Brotzeit machen lässt, wollen wir ja zunächst radeln, und zwar in einer der reizvollsten Gegenden des südlichen Alpenvorlandes. Hinaus geht es Richtung Wall, vorbei an den Höfen Hochhaus, Aigner und Daxer und dann – 500 m nach dem Daxer – links ab (Schild Wall). Bald darauf stoßen wir auf eine kleine Kapelle beim Gehöft Meister und radeln nun eine Schleife nach Osten durch reizvolles Bauernland. Wir biegen also links ab, passieren die Höfe Rechtal, Hairer und Hochleiten und erreichen 200 m nach dem letzten Hof eine kleine Straßenkreuzung, wo wir rechts abschwenken. Vorbei am Schusterhäusl mit Wendelsteinblick, macht unser Sträßchen später einen Linksknick und bringt uns mit schönem Blick auf die Kirche nach Wall. Die Gegend, die wir auf den ersten 8 km durchquert haben, nennt man Haglandschaft. Ihre Felder sind mit Baumzeilen abgegrenzt, um Winde abzumildern und Schatten zu spenden. Typisch für diese beschauliche Bauernidylle sind parkartige Grünflächen, schmucke Einzelhöfe und alter Baumbestand. Von Lärm, Hektik und Touristenansturm keine Spur! Über die Durchgangsstraße in Wall hinweg geht es zur B 472. Wir überqueren sie mit Vorsicht und nutzen auf der anderen Seite einen ins Mangfalltal führenden Waldweg (Schild M-Wasserweg). Er ist ca. 300 m lang, stellenweise steil und lose geschottert. Deshalb unbedingt schieben! Unten am Asphaltsträßchen setzen wir rechts Richtung Mangfalltal und Gmund fort, halten uns im Weiteren konsequent an den Lauf der Mangfall und gelangen in reizvoller Tallandschaft an die Hauptkreuzung in Gmund (Bhf.). Von Gmund zur Gotzinger Trommel zurück: Zuerst über Finsterwald bis Moosrain, dann an der Bahn entlang über den Riederhof an die Straße nahe Schaftlach, nun nach Osten über die B 318 hinweg bis Bernloh, hier nach Norden bis Einhaus und von dort zurück nach Gotzing. Nach Überqueren der Kreuzung führt die Route 100 m danach halbrechts die etwas stärker befahrene Tölzer Straße hinauf und am stattlichen Feichtnerhof vorbei, dann direkt nach dem Gasthaus Weidenau rechts ab und nach weiteren 200 m links Richtung Moosrain. Auch hier gefällt die Landschaft mit ihrem parkähnlichen Wiesenland, den gepflegten Höfen und den schönen Ausblicken. Zuerst kommen wir über die Bahn hinweg nach Moosrain an die Bahnhofstraße, biegen dort links und direkt vor dem Bahnübergang rechts ab und radeln an den Gleisen entlang. Am Waakirchner Weg folgen wir der Rechtskurve, bis links die Schaftlacher Straße Richtung Baumgarten hinausläuft. Auf ihr geht es erneut an der Bahn entlang, später dann über die B 472 und drüben auf dem Asphaltsträßchen links der Bahnlinie weiter nach Norden. Dort, wo das Sträßchen links abbiegt, nutzen wir den Schotterweg, der geradeaus weiter an der Bahn entlang zum Riederhof läuft. Wenn man sich im Hof rechts hält, kommt man hinunter an die Straße Schaftlach–Bernloh. Nun erfolgt ein Richtungswechsel. In ansprechender Landschaft geht es rechts ab und fortan in Ostrichtung über Staudach zur B 318 und drüben geradewegs weiter bis Bernloh. Am Ostrand des Dorfes weist uns ein Schild links nach Einhaus, das wir wenig später erreichen und auf dem Sträßchen gleich am Dorfeingang (leicht zu übersehen!) Richtung Gotzing wieder verlassen. Wir bleiben in wunderbarer Landschaft mit weiten Ausblicken konsequent auf Ostkurs, kommen später wieder an die Abzweigung nach Wall und radeln nun geradeaus auf bereits bekannter Strecke und mit neuem Blickwinkel zur Gotzinger Trommel zurück.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour4 km
Höhenunterschied155 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktGasthaus Gotzinger Trommel in Gotzing; hier auch Endpunkt der Tour.
TourencharakterDie Gegend zwischen Gotzing und Einhaus mit schmucken Höfen und parkartigem Baumbestand ist ungemein reizvoll und doch vom Ausflugsstrom noch weitgehend verschont. Wir durchqueren sie, kommen im Mangfalltal zum Tegernsee und kehren über Schaftlach wieder zurück.
Beste Jahreszeit
KartentippTopografische Karte 1:50.000 »Mangfallgebirge« des Bayerischen Landesvermessungsamtes München.
MarkierungenKeine einheitliche und durchgehende Markierung. Schilder an der Strecke werden ggf. im Text angesprochen.
VerkehrsanbindungMit dem Auto auf der A 8 bis Anschlussstelle Weyarn, dann auf Staatsstraße 2073 bis Thalham und hier ins Mangfalltal. Kein Bahnanschluss.
GastronomieGotzing: Gotzinger Trommel mit Garten (Mo Ruhetag). Wall: Mehringer mit Terrasse (Mo Ruhetag). Gmund: Gut Kaltenbrunn mit Garten und Terrasse (Mo Ruhetag); Feichtnerhof mit Biergarten.
Tipps
Baden im Strandbad in Gmund, Freibad in Schaftlach. Der Tegernsee: Gmund: Malerisch am Nordufer des Sees gelegener Ort. Heimatmuseum in der Seestraße (Fr 15–18 Uhr) mit frühgeschichtlichen Funden aus der Gegend sowie Möbeln und Hausrat. Sehenswert auch die Ausstattung der Kirche St. Ägidius, so Altarblätter von Hans Georg Asam, ein Holzrelief von Ignaz Günther sowie Apostelfiguren, Tafelbilder und Grabdenkmäler. Tegernsee : Für viele der schönste See im Alpenvorland. Seine Fläche beträgt rund 9 qkm, sein Umfang 21 km, tief ist er bis zu 73 m. Im Sommer erreicht das Wasser ca. 20 Grad. Badegelegenheit und Wassersportangebote bestehen rund um den See. Gmund besitzt eines der schönsten Strandbäder am Tegernsee: große Liegewiesen mit freiem Blick auf den See und die dahinter stehenden Berge. Und nach dem Bad noch einen Kaffee auf der Aussichtsterrasse des Guts Kaltenbrunn oberhalb des Strandbads. Dann sind Sie für den Rückweg gerüstet!
Tourismusbüro
Tourismusverband München-Oberbayern e.V., Tel.: 089/82 92 18-0, E-Mail: touristinfo@oberbayern.de, www.oberbayern.de; Gemeinde Gmund: Tel.: 08022/75 05-27, www.gmund.de

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