Bhf. Zoo – Schloss Charlottenburg – Spandau

Diese leichte und bequeme Tour bietet zahlreiche Möglichkeiten zum Entspannen und Genießen. (Autor: Tassilo Wengel)
11 km
80 m
1.00 h
Vom Zoo zum Schlosspark Charlottenburg: Vom Bahnhof Zoologischer Garten auf bekannter Strecke (siehe Tour 1) zur Gaststätte »Schleusenkrug«. Über den Landwehrkanal zur Straße des 17. Juni. Am Landwehrkanal entlang zum Schlosspark Charlottenburg. Am Bahnhof Zoologischer Garten wenden wir uns nach links und fahren am Zoologischen Garten entlang zum Landwehrkanal. Nach der Gaststätte »Schleusenkrug« mit Biergarten überqueren wir den Landwehrkanal auf zwei Brücken, schwenken nach der zweiten Brücke nach links und radeln an Wohnbooten vorbei bis zur Straße des 17. Juni. Dort überqueren wir eine Ampelkreuzung, biegen nach links und überqueren den Landwehrkanal wieder. Nun fahren wir unter schattigen Bäumen am Landwehrkanal auf unbefestigtem Weg entlang, bis wir zur Schlossbrücke vom Schlosspark Charlottenburg (geöffnet tägl. 6 Uhr bis Einbruch der Dämmerung) kommen. Hier befindet sich ein Nebeneingang zum Schlosspark. Ab jetzt müssen wir schieben, denn im Schlosspark ist das Radfahren nicht erlaubt. Unser Weg führt auf einem Uferweg an der Spree entlang bis zu einem Parkausgang. Mit seinem weitläufigen Parkgelände ist das Schloss Charlottenburg ein beliebtes Ausflugsziel der Berliner. Kurfürst Friedrich III. ließ es ab 1695 als königliche Sommerresidenz für seine Gemahlin Sophie Charlotte errichten. Im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstört, wurde es in 20-jähriger Arbeit wieder aufgebaut und restauriert. Dieses glanzvolle Beispiel barocker Baukunst beeindruckt mit kostbarer Innenausstattung sowie mit Porzellan- und Gemäldesammlungen. Angeschlossen ist eine prachtvolle Parkanlage mit großem barocken Parterre und einem angrenzenden Landschaftspark mit Teichen, Wasserläufen und Brücken, Bauten wie dem Belvedere (1788) mit Porzellan aus der königlichen Porzellanmanufaktur seit 1755, dem Schinkel-Pavillon nahe der Spree und dem Mausoleum der Königin Luise (1810 gestorben). Vom Schlosspark Charlottenburg nach Spandau: Vom Schlosspark Charlottenburg zum Wiesendamm. Dort rechts auf die breite Straße Freiheit bis Stresowstraße. Hinter der Brücke links in die Breite Straße und über die Stabholzstraße zum U-Bahnhof Rathaus Spandau. Den Schlosspark Charlottenburg verlassen wir durch ein Tor und radeln nun auf einem schmalen Weg durch mehrere Kleingartenanlagen, die am Ufer der Spree liegen. Es ist ein idyllischer Weg inmitten schöner Natur, der bald zwischen Spree und Bahngleisen sehr schmal wird. Schließlich führt dieser schmale Weg steil hinauf zum breiten Wiesendamm. Hier schwenken wir nach rechts und radeln auf dem Radfahrstreifen in Richtung Spandau. Unser Weg führt am Klärwerk Ruhleben vorbei und auf der breiten Straße Freiheit bis zu einer Kreuzung. Hier biegen wir nach rechts in die Stresowstraße und überqueren die Havel auf der Charlottenbrücke. Hier befindet sich eine Anlegestelle für Ausflugsdampfer für eine Havelfahrt. Schauen wir nach rechts, schweift der Blick in Richtung Altstadt Spandau mit der Zitadelle, die von Wasser umgeben am Zusammenfluss von Spree und Havel liegt. Nach der Brücke halten wir uns links und kommen auf der Breiten Straße zum U-Bahnhof Rathaus Spandau.Ihren Kleinstadtcharakter hat sich Spandau, das 1232 bereits Stadtrecht erhielt, bis heute bewahrt. Vom U-Bahnhof Rathaus Spandau sind es nur wenige Minuten in die sehenswerte Altstadt mit Nikolaikirche, Markt und dem Reformationsplatz, der von zahlreichen historischen Gebäuden gesäumt wird. Die Kirche St. Nikolai ist eine der ältesten Kirchen Berlins (1239 als Marktkirche erwähnt) und gilt als wichtigste Kirche der Mark, weil hier 1539 Kurfürst Joachim II. die Reformation in Brandenburg einleitete. Eine U-Bahn-Station (Rathaus Spandau; U-Bahn-Linie7) weiter ist die Zitadelle erreicht, eine quadratische Anlage (ca. 200 m Seitenlänge) am Zusammenfluss von Spree und Havel. Die Zitadelle wurde zwischen 1560 und 1594 als Festung am Fernhandelsweg vom Rheinland nach Polen errichtet und ist eine der am besten erhaltenen Wehranlagen der Renaissance in Europa. Vom zinnenumkränzten Juliusturm (um 1200 errichtet), dem einstigen Wohnturm der alten Burganlage, bietet sich ein großartiger Blick über Spandau und die Havellandschaft. Im früheren Kommandantenhaus befindet sich eine Ausstellung über die Geschichte der Zitadelle und das Neue Zeughaus beherbergt die stadtgeschichtliche Sammlung (Di–Fr 9–17 Uhr, Sa/So 10–17 Uhr).

km 0 Bahnhof Zoologischer Garten, am Landwehrkanal entlang - km 3 Eingang Schlosspark Charlottenburg, entlang der Spree Richtung Westen - km 7,5 Wiesendamm, auf Radfahrstreifen bis Spandau - km 11 U-Bahnhof Rathaus Spandau, schöne Altstadt.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour11 km
Höhenunterschied80 m
Dauer1.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktBahnhof Zoologischer Garten.
EndpunktU-Bahnhof Rathaus Spandau.
TourencharakterAuf dieser Radtour kann man Erholung pur genießen. Nach einem Besuch des Zoologischen Gartens führen ruhige und reizvolle Wege am Wasser entlang zum Charlottenburger Schloss mit seinem schönen Park. Zum Schluss lockt die sehenswerte Altstadt von Spandau.
Beste Jahreszeit
KartentippStadtplan von Berlin; zusätzlich ADFC-Regionalkarte Berlin und Umgebung, 1:75000.
MarkierungenWegweiser.
VerkehrsanbindungMit Auto nicht empfehlenswert. Mit den S-Bahn-Linien S5, S7, S9 und S75, den U-Bahn-Linien U2 und U9 sowie den Regionalbahnen RE1, RE2, RE7 und RE14 zum Bahnhof Zoo; mit der U-Bahn-Linie U7 zum Rathaus Spandau.
GastronomieAm Bahnhof Zoologischer Garten und in Spandau mehrere Möglichkeiten.
Unterkunft
Buchung über Tel. 030/250025, Fax 030/25002424, www.berlin-tourist-information.de
Tourismusbüro
Berlin Tourismus Marketing GmbH, Am Karlsbad 11, 10785 Berlin, Tel. 030/25 00 25, www.berlin-tourismus-information.de
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