Besuch im schönen Salzburg

Steigungen und Gefällstrecken so gut wie keine. Höhenunterschied - rund 20 m. Verkehr: Nur in Salzburg und im Ortsbereich Viehhausen/ Wals, sonst nur wenig Verkehr. Wege: 5 km geschottert aber problemlos befahrbar, sonst nur Asphaltstraßen und -wege. (Autor: Armin Scheider)
38 km
20 m
4.00 h
Ausgangspunkt ist die Kirche in Piding. Dort radeln wir auf der Berchtesgadener Straße hinaus, biegen an der Tennisanlage links in die Ganghoferstraße und 400 m weiter in den Marzoller Weg ein und erreichen linkerhand einen Bahnübergang. Hier geht es über die Gleise und geradeaus weiter über die Saalach zur B 21. Man unterquert sie, folgt nach 50 Meter dem links abgehenden Asphaltweg und hält sich in Türk an der Querstraße wieder links. So gelangen wir nach Marzoll (Km 3,5). Ab hier bis zur Moosstraße südlich Salzburg folgen wir den Schildern des Tauernradwegs, brauchen also keine genauere Beschreibung der Strecke. Wir biegen an der Straße Großgmain – Wals links auf den Radweg und nach drei Kilometern direkt vor der Autobahn 10 rechts ab (hier fehlt leider das Tauernschild). Später geht es dann unter der A 10 hindurch und weiter über Gois nach Viehhausen (Km 10,5). Damit sind wir bereits im südlichen Salzburger Vorland, das uns auf den nächsten Kilometern vor allem landschaftlich begeistern wird. Nächster Anlaufpunkt nach Ausfahrt auf der Laschenskystraße ist die Glansiedlung, wo wir ein Stück am Glanbach entlangradeln, um dann auf dem Schwarzgrabenweg zur Moosstraße (Km 14,5) zu gelangen. Hier biegen wir – entgegen der Tauernroute – rechts und nach gut 500 Metern links auf den Sternhofweg ab. Jetzt erwartet uns eine Traumstrecke - Parkartiges Wiesenland, über das sich der sagenumwobene Untersberg mit dem Salzburger Hochthron erhebt. Dazu Aussicht auf weiter hinten liegende Gebirgszüge und stadtseitig auf die weiß leuchtende Salzburger Feste. Nach Überquerung des Almkanals und der Straße Salzburg–Grödig folgen wir gegenüber dem Dossenweg und später der Gneiserstraße und kommen an die Durchgangsstraße in Morzg (Km 18). Drüben setzt sich die Route auf dem Bliemhofweg fort, er führt uns zur Hellbrunner Allee, einem verkehrsfreien Sträßchen mit uralten Bäumen. Wenn man dort ca. 700 Meter nach rechts fährt, kommt man zum Hellbrunner Schloss (siehe Tip des Tages). Nach Salzburg aber biegen wir links ab. Später überquert man die Hofhaymer Allee, hält sich einen Kilometer weiter an der Akademiestraße links und fährt rechts die Erzabt-Klotz-Straße hinunter, bis links die Schanzlgasse abgeht. Sie bringt uns nach Übergang in die Kaigasse zum Mozartplatz in Salzburg (Km 22.5). Auch bei der Rückfahrt können wir uns bis zur Moosstraße den Schildern des Tauernradwegs anvertrauen. Wir radeln also zurück zur Schanzlgasse, biegen an ihrem Ende rechts und gleich noch einmal rechts in die Nonntaler Hauptstraße ab und nutzen nach 500 Metern die rechts abgehende Almgasse (Aussicht!), an deren Ende wir wieder auf die Schilder des Tauernradwegs stoßen. Nun geht es über Leopoldskroner Allee und Firmianstraße zum Leo-poldskroner Teich (Km 25), an seinem Westufer mit Blick auf das Schloss zur Von-Nissen-Straße und dann rechts vor zur Moosstraße (Km 27). Dort links auf den Radweg und 100 Meter danach rechts ab Richtung Kendlersiedlung. Damit verlassen wir die Tauernroute. Der aussichtsreiche Weg führt zum Glanbach, wo wir nach links das Flughafenareal umgehen und über den Glanbach hinweg auf die Kendlerstraße in der Kendlersiedlung (Km 29) stoßen. Dieser Straße und danach der Laschenskystraße folgen wir, bis uns nach einem Kilometer rechts der Kapellenweg (vis-à-vis der Waldstraße) nach Viehhausen (Km 31) zurückbringt. Diesmal fahren wir auf der Viehhauserstraße aus, bleiben nach der Unterführung rechts und erreichen über die Walser Bundesstraße hinweg auf der Hauptstraße die Kirche in Wals (Km 33,5). Nun das Finale: Unterhalb der Kirche verläuft die Grünauer Straße nach Westen und gleich danach die Santnerstraße rechts hinunter zur Saalach. Dort halten wir uns links, überqueren den neuen Saalachsteg und radeln im Zuge der Saalach Richtung Piding. Nach drei Kilometern geht vor dem Bahnübergang links ein Radweg ab, der später die Gleise kreuzt und nach Piding zurückführt.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour38 km
Höhenunterschied20 m
Dauer4.00 h
Schwierigkeit
TourencharakterEin Abstecher in die berühmte Mozartstadt – mal nicht mit dem Auto, sondern per Rad. Aber gerade deshalb ein Erlebnis der Sonderklasse! Eindrucksvoll die kleine Rundfahrt in der idyllischen Gegend südlich von Salzburg und der Besuch in der Stadt selbst.
Hinweise
Rupertikirtag Er zählt zu den traditionsreichsten Brauchtumsveranstaltungen in Salzburg. Gemeint ist ein mehrtägiges Kirchweihfest rund um den Dom, das alljährlich vor oder nach dem 24. September gefeiert wird. Zwischen Marktständen, Handwerkerhütten, Festzelt und Karussels werden in einem bunten Spektakel Musik, Volkstanz, Theater und Brauchtum dargeboten. Öffnungszeiten 10-22 Uhr. Salzburg – die beliebte österreichische Stadt ist Geburtsstadt Mozarts und ein Theater- und Musikzentrum von internationalem Rang. Ein Rundgang in der Altstadt zwischen Salzach und Mönchsberg sollte zumindest den Mozartplatz (mit Mozart-Denkmal), Residenzplatz, Domplatz und den Alten Markt einschließen, aber auch die Juden- und Getreidegasse, beliebte Einkaufspassagen mit alten Bürger- und Geschäftshäusern, verzierten Aushängeschildern und malerischen Höfen.
KartentippKompass Wanderkarte Nr. 14 »Berchtesgadener Land, Chiemgauer Alpen«
VerkehrsanbindungAuto - BAB Salzburg bis Ausfahrt Bad Reichenhall, dann von der B 20 in die Ortsmitte Piding Dorf. Bahn: München–Piding stündlich über Freilassing.
GastronomiePiding - Gasthof Alter Wirt, Di Ruhetag, Biergarten. Gois: Goiser Wirt, Mo Ruhe- tag, Gastgarten. Viehhausen Gasthof Ragginger, Mi Ruhetag, Gastgarten. Gasthof Laschenskyhof ( 1 km südlich), Di Ruhetag, Terrasse. Salzburg: Gasthof Sternbräu, kein Ruhetag, Innengarten. Stiftskeller St. Peter, kein Ruhe-tag, Innenhof. Café Glockenspiel, kein Ruhe-tag, Tische im Freien. Wals: Hotelgasthof Walserwirt, Mo Ruhetag, Gastgarten.
Tipps
Empfohlen wird ein Besuch in Schloss Hellbrunn. Es stammt von 1616 und hat im Festsaal und im Musiksaal seine sehenswertesten Räume (Wand- und Deckenfresken). Beachtung verdienen aber auch der barocke Ziergarten mit Wasserspielen und mechanischem Theater sowie ein Tiergarten und das Volkskundemuseum im »Monatsschlösschen« (Trachten, Gewänder, Möbel u. a. Offen täglich 9 bis 17 Uhr).
Informationen
Salzburg - Beachtenswerte Bauten: Dom von 1628, monumentaler Frühbarockbau (Chor und Krypta romanisch) mit würdevollem Innenraum, kraftvollem Stuck und Fresken, ein Bronzetaufbecken und Grabdenkmäler. Residenz (1619), ehemals Sitz der Fürsterzbischöfe, reich dekorierte Räume (Fresken, Stuck, Tapisserien u. a.). Franziskanerkirche, eine der ältesten Kirchen Salzburgs, oft verändert und daher verschiedene Baustile repräsentierend. Sehenswert der barocke Hochaltar und darauf u. a. eine spätgotische Madonna (1498). Stiftskirche St. Peter, ehemals romanische Basilika, ab Mitte des 18. Jhs. umgebaut und im Rokokostil ausgestattet (Stuck, Fresken, geschmiedetes Gitter, Altarbilder). Schön auch die Altäre. Neben der Kirche der Petersfriedhof, ältester Friedhof Salzburgs, sehr stimmungsvoll. Stift Nonnberg, um 700 gegründetes Frauenkloster mit gotischer Stiftskirche, darin romanische Fresken sowie Tafelbilder und Flügelaltar um 1500. Über der Altstadt die Festung Hohensalzburg, Wahrzeichen der Stadt und eine der größten und besterhaltenen Burgen Mitteleuropas, u. a. Fürstenzimmer und eine spätgotische Kapelle. Herrlicher Stadtblick von oben. Interessante Museen sind: Mozartmuseum im Geburtshaus (Getreidegasse 9, täglich 9 –18 Uhr), das Haus der Natur (naturkundliche Sammlungen, täglich 9 –17 Uhr), Museen in der Festung, der Residenz und im Dom sowie Spielzeugmuseum im Bürgerspital (täglich 9 –17 Uhr). Empfehlenswert auch ein Spaziergang im Mirabellgarten (andere Salzachseite) mit seinen Skulpturen und Blumenarrangements. Dort auch das Barockmuseum mit Gemälden und Plastiken (Di – So).
Tourismusbüro
Piding Tel. 086 51 / 38 60 Salzburg 0043 / 662 / 88 98 70
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