Besuch im malerischen Nebeltal

Güstrow – Mühl Rosin – Kirch Rosin – Lüdershagen – Koppelow – Kuchelmiß – Serrahn – Krakow am See (Autor: Tassilo Wengel)
30 km
320 m
2.00 h
Von Güstrow nach Kirch Rosin: Durch das Zentrum von Güstrow zum Marktplatz. Über die Plauer Chaussee zum Inselsee. Am Ufer entlang und über Mühl Rosin nach Kirch Rosin. Vom Bahnhof in Güstrow überqueren wir den Vorplatz nach links und folgen der Eisenbahnstraße ins Zentrum, das wir nach dem Überqueren der Lindenstraße über die Straße Pferdemarkt erreichen, die zur Fußgängerzone umfunktioniert wurde. Am Borwin-Brunnen mit dem Domstifter Fürst Borwin II. in Rittertracht vorbei erreichen wir den Marktplatz. Über die Gleviner Straße kommen wir zur Plauer Straße und verlassen Güstrow in ihrer Fortsetzung auf der Plauer Chaussee. Beim Abzweig nach Mühl Rosin (links ist das Freizeitzentrum OASE) schwenken wir nach rechts ab (Wegweiser Ernst-Barlach-Atelierhaus), radeln die Bölkower Straße, bis rechts der Abzweig zum Radweg Berlin-Kopenhagen sichtbar wird. Nun geht es auf einem Waldweg parallel zum Inselsee, es folgen ein Abzweig zum Strand und ein Abzweig zum Ernst-Barlach- Atelierhaus, bevor wir nach Mühl Rosin kommen. In Mühl Rosin folgen wir dem Wegweiser nach Kirch Rosin , wo sich eine Besichtigung der Kirche lohnt. Sie wurde 1270/1280 errichtet, verfiel aber zu Beginn des 17. Jh. und wurde Ende des 17. Jh. saniert. Sehenswert sind der farbige Mondsichel-Altar aus dem ersten Viertel des 16. Jh. sowie die Renaissance-Wandmalereien (um 1620). Von Kirch Rosin nach Kuchelmiß In Kirch Rosin rechts und nach Lüdershagen. Von Lüdershagen über Kölln zur B 103. Nach links, dann rechts nach Koppelow. Auf Feld-/Waldweg nach Kuchelmiß. In Kirch Rosin halten wir uns rechts und folgen dem Wegweiser Krakow am See auf festem Sandweg nach Lüdershagen , das südlich der Waldgebiete der Heidberge liegt. In der Ortsmitte fällt die lange Feldsteinkirche aus der ersten Hälfte des 13. Jh. auf, deren Westturm nach dem Einsturz in der zweiten Hälfte des 18. Jh. in das Kirchenschiff integriert wurde. In der Nähe der Kirche steht eine Backstein- Fachwerkscheune mit Krüppelwalmdach aus Ziegeln. Den Ort verlassen wir auf der Hauptstraße und radeln bei der Linkskurve geradeaus. Eine schöne, geschlossene Kastanienallee und ein fester Sandweg führen uns in die kleine Ortschaft Kölln . Unsere Tour mündet auf die B 103, hier schwenken wir nach links und nach wenigen Metern nach rechts, um auf einem von Kopfweiden gesäumten Asphaltband durch die hügelige Landschaft zu radeln. Koppelow erreichen wir zwischen Feldern und müssen im Ort mit Kopfsteinpflaster vorliebnehmen. Am folgenden Abzweig halten wir uns links (Wegweiser Ankershagen), radeln auf einem Feld-/ Waldweg bis zu einer Asphaltstraße und schwenken dort nach links in Richtung Kuchelmiß. Im Ort orientieren wir uns dem Wegweiser Wassermühle entsprechend nach rechts. Unser Weg führt am Naturdenkmal Eiche und einem Sitzplatz vorbei zur Wassermühle, heute ein technisches Denkmal. Sie wurde 1558 gebaut und 1751 erneuert. Auf drei Stockwerken kann sich der Besucher über die Umwandlung von Getreide in Schrot und Mehl informieren (geöffnet April–Okt. Di–So 10–17 Uhr). Von Kuchelmiß nach Krakow am See Von der Wassermühle in das Nebeltal hinunter nach Serrahn. Dort der Wegweisung nach Krakow am See folgen. Von derWassermühle zurück zur Eiche folgen wir nun dem Radweg durch das Nebeltal abwärts nach Serrahn . Der reizvolle Ort liegt am nordöstlichen Ufer des Krakower Sees auf einer Landzunge und kann mit mehreren Sehenswürdigkeiten aufwarten. Die Kirche wurde Mitte des 13. Jh. errichtet, aber 1872 zur Kreuzkirche mit neogotischer Ausstattung umgebaut. 2004 konnten bei einer Renovierung mittelalterlicheWandmalereien teilweise freigelegt werden. Kirche und Friedhof umschließt eine 280 m lange Feldsteinmauer, deren Eingänge mit aufwendigenTorbögen versehen sind. Auffällig ist das große Portal, das Ende des 19. Jh. im neugotischen Stil errichtet wurde. Im Ortskern bei der Kirche stehen mehrere Katenhäuser mit roten Ziegeldächern. Die Alte Poststation, ein einstöckiges Fachwerkhaus, fällt durch ein hohes Krüppelwalmdach auf. Sie wurde erstmals 1687 erwähnt und ist eine der ältesten Poststationen Mecklenburgs. Zum Verschnaufen lädt das Landhausam Serrahner See mit Biergarten (Dobbiner Weg 24) ein. In Serrahn schwenken wir an einer Gabelung mit Sitzplatz nach rechts, folgen dem Wegweiser Seegrube/Krakow am See und radeln auf dem Radfernweg Berlin-Kopenhagen bis Krakow am See

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour30 km
Höhenunterschied320 m
Dauer2.00 h
Schwierigkeit
StartortGüstrow
AusgangspunktGüstrow
EndpunktKrakow am See
TourencharakterZwischen Güstrow und Krakow am See erwartet uns eine abwechslungsreiche Landschaft, die sich beiderseits der Nebel entlangzieht. Besonders reizvoll ist das Naturschutzgebiet Nebeldurchbruchstal, aber auch ein Besuch der Wassermühle in Kuchelmiß lohnt sich.
Beste Jahreszeit
KartentippADFC-Regionalkarte 1:75 000, Mecklenburgische Seenplatte
MarkierungenWegweiser, teilweise B-KO (Radfernweg Berlin-Kopenhagen).
VerkehrsanbindungAnreise Mit dem Auto über die A 19, Ausfahrt Güstrow, und auf der B 10 nach Güstrow. Mit der Bahn bis Güstrow. Rückfahrt Busverbindung zwischen Krakow und Güstrow.
GastronomieGüstrow: mehrere Möglichkeiten. Gaststätte Zum Fischer, Krakower Straße 13. Krakow am See: mehrere Möglichkeiten.
Tipps
Das Freizeitzentrum bietet mit dem Spaßbad eine äußerst attraktive Badewelt mit Innen- und Außenbecken, Strömungskanal, Geysiren, tropischen Inseln, einem Schiff mit Whirlpool, Riesenrutsche, Unterwasserliegen und vielem mehr. Außerdem gibt es hier ein Sportbad mit 25-m-Wettkampfbecken, eine Saunawelt mit Außenschwimmbecken und Solarium sowie ein Restaurant. Infos unter www.oase-guestrow.de
Unterkunft
Krakow am See: Hotel »An der Seepromenade«, Goetheallee 2, Tel. 038457/236 09; Seehotel, Goetheallee 1, Tel. 038457/519 00, www.seehotel-krakow.de
Tourismusbüro
Touristinformation Krakow am See, Lange Straße 2, 18292 Krakow am See, Tel. 038457/222 58, info1@krakow-amsee, www.krakow-am-see.de
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