Begleitet vom Froschkonzert

Gemächliche, aber fast schattenlose Rundtour überwiegend auf Feldwegen und Pfaden. Kinderanhänger sind wegen schmaler Brücken und Stege weniger geeignet. Nach schweren Regenfällen kann der Loisachweg überflutet sein. (Autor: Lisa Bahnmüller)
10 km
31 m
0.00 h
Benediktbeuern – Lainbachbrücke – Segelflugplatz – Biotope – Benediktbeuern.
Vom Bahnhof radeln wir Richtung Kloster, biegen an der Hauptstraße rechts über die Gleise und halten uns gleich danach links (Schild »Klosterbräustüberl«). Geradeaus am Kloster vorbei überqueren wir die Fraunhoferstraße in den Spatzenpointweg. Bis zur Bahnunterführung bleiben wir immer an den Schienen. Dort wählen wir den Weg ganz rechts und biegen darauf dann an der ersten Weggabelung rechts und an der nächsten links ab, dem Schild »Rundweg 1« folgend. Jetzt können wir uns nicht mehr verfahren und bleiben auf dem Hauptweg. Nach ca. 3,8km wenden wir uns vor der Brücke rechts. Der Weg wird schmäler und bald schon schlängelt er sich als Pfad entlang der Loisach. Holzstege und schmale Brücken führen über kleine Zuflüsse. Damit wir uns nicht unfreiwillig nasse Füße holen, steigen wir zur Überquerung besser ab. Nach ca. 7,4km mündet unser Loisachweg in eine Kreuzung im lichten Flussauenwald. Nun biegen wir rechts ab und folgen dem Schild »Benediktbeuern«. Durch eine helle Birkenallee geht es mit Blick auf die Benediktenwand zurück Richtung Kloster. Bei 9,0km lohnt links ein Schwenk zum Segelflugplatz. Hier kann man gemütlich im Gras sitzend Brotzeit machen und die Starts und Landungen beobachten. Ansonsten führt der direkte Weg rechts geradewegs auf die Doppeltürme des Klosters zu. Kurz vor dem Ziel erwarten uns noch die großzügig angelegten Feuchtbiotope. Hier kann man über Stege und Brücken auf kleinen Rundwegen trockenen Fußes durchs nasse Moor streifen. Gleich darauf sind wir wieder am Kloster und am Bahnhof.
Wissenswertes.
Benediktbeuern: Stolz wirkt das Kloster Benediktbeuern, das seine zwei Zwiebeltürme aus dem Loisachmoor gegen den mächtigen Bergrücken der Benediktenwand reckt. Kunsthistorisch ist es ein wahres Kleinod. Bereits der große barocke Klosterinnenhof mit seinen mächtigen Arkadengängen lockt zu einem Rundgang. Die prächtige Klosterkirche wurde von Zucalli erbaut und ist mit Stuck und Fresken von H.G. Asam verziert. Sehenswert ist vor allem die Anastasiakapelle im feinsten bayerischen Rokoko. Wer Zeit hat, sollte sich bei einer Klosterführung den Alten und Neuen Festsaal sowie die Bibliothek ansehen.

kindgerecht ; Gute Erreichbarkeit mit dem Öffentlichen-Personen-Nahverkehr(Bus/Bahn)

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour10 km
Höhenunterschied31 m
Dauer0.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktBenediktbeuern - Bahnhof.
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterEine traumhaft ruhige, autofreie Anfängertour, die sogar mit Stützen gefahren werden kann. Viel Zeit sollte man sich am Ende der Tour für die rechts und links des Weges angelegten Biotope nehmen, durch die man auf hölzernen Stegen spazieren kann. Hier tummelt sich alles, was im Moor Rang und Namen hat. Frösche sind selbstverständlich, aber es gibt auch jede Menge Krabbelgetier, Schlangen, Schmetterlinge, Vögel, Fledermäuse und vieles, vieles mehr. Am besten quasi eintauchen und selbst entdecken.
Beste Jahreszeit
KartentippKompass Nr. 182, Isarwinkel, 1 - 50000.
VerkehrsanbindungMit dem Auto - auf der A 95 Garmischer Autobahn, Ausfahrt Penzberg/Iffeldorf, Richtung Bichel/Bad Tölz, dann Benediktbeuern, der Bahnhof liegt in Klosternähe. Mit dem Zug: von München Richtung Kochel, Haltestelle Benediktbeuern.
GastronomieBenediktbeuern - Klosterbräustüberl Benediktbeuern, im Dorf: Gasthof zur Post , Café Lugauer mit himmlischen Torten.
Tipps
Die Leonhardifahrt im November ist einer der Höhepunkte des Brauchtumjahres. Die Pferdewägen und Reiter ziehen vom Dorf in den Klosterhof, wo sie sich für die Messe versammeln.
Informationen
Benediktbeuern - schönes großes Alpenwarmbad in den Sommermonaten.
Tourismusbüro
Gästeinformation Benediktbeuern, Tel.: 08857/248.
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