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Zugspitz-Region

Wer kennt ihn nicht, Deutschlands höchsten Berg: die Zugspitze. Mit 2963 Metern ragt ihr Gipfel weithin sichtbar aus den Alpen empor und überblickt ein vielseitiges Skigebiet und weit reichende Täler und Landschaften, wie die Ammergauer Alpen, das Blaue Land, das Karwendel und das Zugspitzland. Sie gehört zum Wettersteingebirge in den Nördlichen Kalkalpen und ist Grenzberg zwischen Deutschland und Österreich. Der tiefblaue, kristallklare Eibsee auf fast 1000 m Höhe, die Partnach- und Höllentalklamm oder die Wintersport-Metropole Garmisch-Partenkirchen sind nur einige Highlights dieser Region. Im Loisachtal am Fuße der Zugspitze begegnen sich dörfliche Idylle, frische Bergluft und herzliche Gastfreundschaft. Zahlreiche Wander- und Radwege, Ski- und Snowboardabfahrten oder gemütliche Hütten machen die Zugspitz-Region zu jeder Jahreszeit zu einem lohnenden Reiseziel. Im Frühling, wenn die Natur erwacht, im Sommer, wenn sie ihren bunten Gebirgs-Blumenteppich ausrollt, im Herbst, wenn die Natur mit allen ihren Farben malt und im Winter, wenn der Frau Holle Schneeflocken vom Himmel schickt. Wer Lust auf Tradition, Sport und eine bezaubernde Alpenlandschaften hat, der findet hier die schönsten Touren und Reiseziele.

Touren in der Nähe folgender Städte: Bad Tölz, Garmisch-Partenkirchen, Kempten, München, Starnberg

Touren in Zugspitz-Region

Kämikopf, 1861 m

Vom Zielpunkt der Tour zum Kämikopf sieht man gut zur Alpspitze hinüber.

Bei Spurarbeit relativ anstrengende Skitour; sie erfordert etwas Orientierungsgabe. Schon unten auf der Straße, am Schachenweg, neben dem Ellmauer Bach, besteht bei hoher Schneelage ein nicht zu unterschätzendes Lawinenrisiko. Weiter oben ist die Lawinengefahr – bis auf eine sehr kurze Stelle – normalerweise gering. (Autor: Christian Schneeweiß, Siegfried Garnweidner)Nördlich der wild und fast senkrecht aufragenden Felsen der langen Wettersteinwand gibt es ein paar Vorberge, die im Sommer hin und wieder Besuch bekommen. Im Winter kommt kaum jemand auf diese unbedeutenden Gipfelchen hinauf. Und doch handelt es sich – wenigstens beim... weiter >

Friederspitz, 2049 m

Blick vom Friederspitz zum benachbarten Frieder

Früher war der Frieder zusammen mit dem benachbarten Friederspitz, der um einen Meter höher ist, ein sehr beliebtes Skitourenziel. Das hat sich in den letzten Jahren geändert, es kommen immer weniger Skitouristen auf diese beiden Gipfel. Der Grund liegt auf der Hand: Nach einem langen, ziemlich flachen Anstieg auf einer Forststraße muss man sich über einen steilen Südosthang durch relativ dichten Wald hinaufplagen, was nicht nur Mühe, sondern auch oft schlechten Schnee beschert. Erst auf den letzten 300 Höhenmetern kommt man in schönes Skigelände. (Autor: Siegfried Garnweidner)Harte Skitour für stabile Verhältnisse und gute, konditionsstarke Skifahrer. Lawinengefahr: hoch weiter >

Scheinbergspitze, 1926 m

Als nahezu lawinensichere und relativ schneesichere Tour wird die Scheinbergspitze im Hochwinter viel begangen. Besonders schön bei Neuschnee. Der Gipfel erfordert zusätzlich 150 Hm Anstieg (1/2 Std.). Der Gipfelgrat (evtl. Wechten) mit Klettersteigabschluss belohnt Geübte mit Rundsicht über die Ammergauer Alpen. (Autor: Christian Schneeweiß, Siegfried Garnweidner)Obwohl die Scheinbergspitze skifahrerisch kein besonders interessanter Berg ist und ein Großteil der Liebhaber nicht mal auf den alpinen Gipfel steigt, sind hier die ganze Woche und den ganzen Tag über Skitourengeher unterwegs. Sie hat sich halt als relativ... weiter >

Teufelstättkopf, 1758 m

Extrem hohe Schneelage erlaubt bis zum Teufelstättkopf anzusteigen.

Beim Teufelstättkopf kommt es darauf an, welche Route man wählt. Folgt man dem Fahrweg über das Pürschlinghaus (August-Schuster-Haus), wird man sich – bis auf den Gipfelanstieg – in recht gemütlichem Gelände bewegen. Anders schaut es beim Aufstieg über den Nordrücken oder auf den vielen möglichen Abfahrtsvarianten aus. (Autor: Siegfried Garnweidner)Am Teufelstättkopf geben sich Skitourengeher, Winterwanderer, Schneeschuhwanderer und Rodler ein fröhliches Stelldichein. Und alle müssen sie zu Fuß zum Gipfel hinauf, denn die steile Flanke zum Kreuz lässt sich mit Ski nur bei extremer Schneehöhe und das auch nur von... weiter >

Simetsberg, 1840 m

Freie Ausblicke vom Gipfelhang des Simetsbergs aufs Estergebirge und ins Wetterstein

Die leichte, aber langgezogene Route des Klassikers führt größtenteils durch Wald und anfangs auf Fahrwegen zu einem knapp 300 Höhenmeter langen, freien Gipfelhang mit Aussichtsgipfel. (Autor: Christian Schneeweiß, Siegfried Garnweidner)Eine erstaunliche Besonderheit der vom Chiemgau bis zum Ammergau überwiegend unter 2000 Meter hohen bayerischen Alpen ist ihr geringer Anteil an leichten, kürzeren Skirouten (zumindest lohnenden). Das liegt zum einen an dem hohen Waldanteil der Berge; zum anderen... weiter >

Mittleres Hörnle (1496 m)

Gemütlicher Übergang vom Mittleren zum Hinteren Hörnle

Skitourengeher kommen meist von Kappel über die Südseite aufs Mittlere Hörnle herauf. Da gibt es freie Hänge, ein bisserl Wald zur Abwechslung und großartige Ausblicke nach Ober- und Unterammergau, in die Ammergauer Alpen und auf den langen Wettersteinkamm. Auch auf der Nordseite des Hörnle kommen die Brettelschwinger meist nicht zu kurz. (Autor: Siegfried Garnweidner)Skitourengeher kommen meist von Kappel über die Südseite aufs Mittlere Hörnle herauf. Da gibt es freie Hänge, ein bisserl Wald zur Abwechslung und großartige Ausblicke nach Ober- und Unterammergau, in die Ammergauer Alpen und auf den langen Wettersteinkamm. Doch leider... weiter >

Hirschbichel, 1935 m

Die Stepbergalm; links herum geht es zum Hirschbichel.

Lange und anstrengende, gleichzeitig einsame und aussichtsreiche Skitour auf einen verschwiegenen Gipfel. Die nordseitige Abfahrt vom Gipfel zur Enningalm gehört zum Schönsten, was die Ammergauer Alpen zu bieten haben.
Lawinengefahr: mittel (Autor: Siegfried Garnweidner)Viele Spuren wird man am Hirschbichel (oder Hirschbühel) nicht finden. Dafür steht der Berg einfach zu abgelegen mitten im Naturschutzgebiet Ammergauer Alpen. Die Routen sind lang, von Zwischenabfahrten und Gegenanstiegen geprägt, und wer mit dem Gelände nicht gut... weiter >

Feigenkopf, 1867 m

Der extrem steile Routenabschnitt am Feigenkopf wirkt durch die geneigte Kamera im viel flacher

Eigentlich wäre die Tour auf den Feigenkopf ein recht gemütliches, fast langweiliges Unternehmen, gäbe es nicht den Steilaufschwung über dem Bäckenalmsattel. Dieser hat es mit seinen 45 Grad Neigung in sich, und deshalb bleibt die Tour nur versierten Tourengehern vorbehalten. Obendrein besteht bei unsicheren Verhältnissen oder starker Sonneneinstrahlung bisweilen erhebliche Lawinengefahr. Man muss also früh am Tag aufbrechen. Am besten nach klaren Nächten, wenn Firn zu erwarten ist. Hat es viel geschneit und gestürmt, bilden sich am Gipfelgrat riesige Wechten. Auch dieses Risiko gilt es zu beachten.
Lawinengefahr: hoch (Autor: Siegfried Garnweidner)In den Ammergauer Alpen gibt es etliche Skitouren, die nicht so sehr überlaufen sind, wie man es in diesem in Großstadtnähe gelegenen Gebirge erwarten könnte. Der Grund liegt auf der Hand - Die Ammergauer Alpen sind ein Waldgebirge und die Touren darin sind von langen... weiter >