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Wallis

Der Schweizer Kanton Wallis – das ist einzigartige Naturschönheit: 47 Viertausender, darunter das Matterhorn, der UNESCO-gekrönte Aletschgletscher und der höchste Punkt der Schweiz, die Dufourspitze (4634 m) im Monte Rosa-Massiv, ein Grenzberg zu Italien. Mit dem Aletsch-, dem Gorner- und dem Walliser Fieschergletscher befinden sich hier die drei größten Gletscher der Alpen. Dazu mischen sich altehrwürdige Tradition und Brauchtum mit kulinarischen Genüssen wie dem bekanntesten aller Gerichte aus dem Wallis; dem Raclette. Das Wallis mit der Hauptstadt Sitten liegt im Südwesten der Schweiz, inmitten der Alpen. Es erstreckt sich über das obere Rhônetal von der Rhônequelle in Gletsch bis zum Genfersee. Umschlossen von hohen Bergketten, weisen die Täler ein spezielles, eher mediterranes Klima auf, das sich im Sommer wie im Winter durch eine hohe Sonnenscheindauer auszeichnet. Aus diesem Grund hat der Anbau von Wein und Früchten im Wallis eine große Bedeutung. Weitere Höhepunkte sind das Labyrinthe Aventure in Evionnaz, das größte Abenteuer-Labyrinth der Welt, die Staumauer Grande Dixence am Stausee Lac des Dix in der Nähe von Sion, die mit einer Höhe von 285 Metern die höchste Staumauer in Europa ist sowie die vielen beliebten Wintersportorte wie Zermatt am Fuße des Matterhorns (Oberwallis), Saas-Fee (Saastal), Belalp oder Chandolin. Mit über 8000 km Wanderwegen ist der französisch- und deutschsprachige Kanton außerdem ein Touristen-Paradies zum Wandern und Klettern für alle Altersgruppen und Schwierigkeitsgrade. Finden Sie hier die schönsten Touren im Wallis!

Touren in Wallis

Bettmerhorn – Märjelensee – Aletschwald

Wandern im »UNESCO Welterbe Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch« (Autor: Rose Marie und Gerhard Bleyer)Wanderung über dem Grossen Aletschgletscher und durch den berühmten Aletschwald; leicht. weiter >

Der Gommer Höhenweg

Aussichtsreiche Hangwanderung ohne größere Steigungen, bestens markiert. Durchwegs ordentliche Wege, kaum Asphaltbelag. Mehrfach Zwischenabstiege zu den Gommer Dörfern möglich. (Autor: Eugen E. Hüsler)Das Goms ist anders. Anders als das übrige Wallis, das spürt man bereits auf der Fahrt von den großen Pässen herab in das sich schnurgerade hinziehende Tal. Es ist eine Landschaft der großen Linien, Gräben, aber keine richtigen Täler links wie rechts, und an ihren... weiter >

Chilchhorn

Kurzer, mäßig schwieriger Gipfelabstecher. Für die geringe Anstrengung wird man mit einem prächtigen Panorama belohnt. Ein sicherer Tritt ist notwendig auf dem teilweise etwas rauen Weg. (Autor: Eugen E. Hüsler)Für richtige Gipfelstürmer ist der Abstecher zum Chilchhorn (2789 m) nicht viel mehr als ein Katzensprung: eine Stunde oder sogar weniger bis zum Hoch- und Wendepunkt, wo man für die kurze Übung mit einer tollen Umschau belohnt wird. Im weiten Panorama stehen dann die... weiter >

Rund um das Eggishorn

Landschaftlich einmalige Runde auf durchwegs guten Wegen; lediglich der Abstieg vom Bettmergrat ist etwas rau. Absoluter Star ist natürlich der Grosse Aletschgletscher; daneben bietet die Tour ein schönes Panorama der Oberwalliser Drei- und Viertausender. (Autor: Eugen E. Hüsler)Mit Superlativen soll man bekanntlich sparsam umgehen, doch das fällt im Wallis manchmal recht schwer. Die Natur hat hier Monumente entstehen lassen, die im gesamten Alpenraum ihresgleichen suchen. Wie den Grossen Aletschgletscher: 22 Kilometer lang und 27 Milliarden... weiter >

Ins stille Gredetschtal

Spannende Suonen-Wanderung oberhalb von Mund, die teilweise an steilen Felsabbrüchen entlangführt und deshalb mit Vorsicht zu begehen ist. Mehrere recht enge Tunnels, einige Passagen sind mit Drahtseilen gesichert. (Autor: Eugen E. Hüsler)Gredetsch, der Talname, lässt sich sinngemäß mit »geradeaus« übersetzen, und schnurgerade läuft der Graben auch vom Nesthorn (3822 m) hinaus und hinab zur Rhone. Ins Gredetsch führt bis heute keine Straße, dafür wird hier Wasser gefasst und an den steilen, teilweise... weiter >

BLS-Höhenweg »Lötschberg-Südrampe«

Beliebte, wenig anstrengende Höhenroute, die der Südrampe der BLS-Linie folgt. Neben den Ausblicken ins Rhonetal und auf die Bergketten der Walliser Alpen fasziniert vor allem die kühn angelegte Bahntrasse mit ihren Tunnels und Viadukten. Die Tour ist auch bei Familien sehr beliebt. Am besten fährt man zunächst per Bahn von Eggerberg nach Hohtenn und wandert dann auf dem Höhenweg zurück (bei der Station Hohtenn keine Einkehrmöglichkeit). (Autor: Eugen E. Hüsler)Ein Stück Verkehrsgeschichte wird lebendig auf diesem Höhenweg an den »Sonnigen Halden«. Dass man dabei mit der Eisenbahn wandert, ist weder zu übersehen noch zu überhören. Denn hier wandert die Geschichte mit: mehr als ein Jahrhundert Eisenbahnhistorie. weiter >

Ins Baltschiedertal

Spannende Suonen-Wanderung, die einen sicheren Tritt und Schwindelfreiheit verlangt. Vor allem am Niwärch einige sehr ausgesetzte Passagen. Besonders im Frühling und im Herbst (Wälder!) sehr schön. (Autor: Eugen E. Hüsler)Viel fehlte in den 1980er-Jahren nicht, und im Baltschiedertal wäre ein großer Stausee angelegt worden. Doch für einmal siegte der Schutzgedanke über den Kommerz und seit 1986 steht die alpine Idylle unter Naturschutz. weiter >

Aiguille d'Argentière, 3901 m

Ebenso wie der nördliche Nachbarberg Aiguille du Chardonnet besitzt auch die noch höhere, zu den 21 höchsten Dreitausendern der Alpen zählende Aiguille d'Argentière einen der besonders anspruchsvollen Normalwege großer Alpengipfel. (Autor: Richard Goedeke)Weil der Weg der Erstbesteiger – Adam Reilly und Edward Whymper mit Michel Croz, Michel Payot und Henri Charlet am 15. Juli 1864 – nur unwesentlich länger und kaum schwieriger ist als die leichteste Route, wird der Berg sehr häufig überschritten. Deshalb werden hier... weiter >