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Tessin

Auf der Landkarte hat der südlichste Kanton der Schweiz, das Tessin, die Form einer Weintraube, und Reben gedeihen sehr gut in der »Sonnenstube der Schweiz«, allerdings nur im südlichen Teil rund um die Seen und das Tessiner Hinterland. An den Ufern des Lago Maggiore und des Luganer Sees laden wunderschöne Städte und Dörfer dazu ein, bei ausgedehnten Spaziergängen erste Frühlingsdüfte zu erschnuppern. Bellinzona, das Mendrisiotto, das Malcantone und die Täler rund um Lugano und Locarno bestechen mit ihrer urigen Gastfreundschaft und dem reichhaltigen kulturellen Angebot. Der Rest des Kantons ist Gebirge, steinig, mit wilden Talschluchten und schwer zugänglichen Gipfeln. Der St. Gotthard ist das Herzstück des Tessins: zentraler Alpenübergang, untertunnelt und befestigt, sagenumwoben und verklärt. Zusammen mit den vier südlichen Tälern Graubündens bildet der Kanton die italienischsprachige Schweiz. Drunten am Lago Maggiore sitzen die Sommergäste bei Apero im Strandcafé, während droben am Pizzo Campo Tencia gerade ein Schneesturm tobt und dabei Grate und Karwinkel in kürzester Zeit kaltweiß überzieht. So ist das Tessin voller Gegensätze, hier mondän, dem Luxus verfallen, dort karg, nur Mühen und kaum Ertrag versprechend. Erleben lässt sich diese faszinierende Landschaft am besten zu Fuß – Schritt um Schritt: wandernd. Finden Sie hier die schönsten Radwege und Wanderungen im Tessin!

Touren in Tessin

Piz Campo Tencia, 3072 m

Gipfeltour zum Piz Campo Tencia (Autor: Richard Goedeke)Dieser große Berg liegt deutlich südlich vom Alpenhauptkamm, südlich des Gotthard-Tunnels. weiter >

Scopi, 3190 m

Gipfeltour zum Scopi (Autor: Richard Goedeke)Der Gipfel der ebenmäßigen Pyramide östlich vom Lukmanierpass ist Standort einer militärischen Radarstation, bleibt jedoch gewöhnlich frei zugänglich. Der leichteste Aufstieg führt über den Westgrat. weiter >

Piz Medel, 3211 m

Behäbiger, nordseitig vergletscherter Gipfel südlich von Disentis. (Autor: Richard Goedeke)Der vom Wort »Metall« (griech. métallon) abgeleitete Name deutet auf früheren Bergbau hin. Die erste Ersteigung des Gipfels erfolgte 1865 durch Frau Deplaci, Baptist Monn und Frau Störi über den Fil Liung. weiter >

Piz Gannaretsch, 3040 m

Höchster Gipfel im Bergkamm westlich des Val Medel. (Autor: Richard Goedeke)Dessen Erstbesteigung im Jahr 1895 tätigten Ernst Amberg und Anton Züblin. weiter >

Basodino, 3274 m

Ein relativ friedlicher Gletscher. (Autor: Richard Goedeke)Der südseitig durch kahlen Fels und Moränenschutt geprägte Berg zeigt nordseitig noch einen weiten Gletscher. Er kann bei Nutzung der Seilbahn von »Sprintern« als Tagestour abgehakt werden, aber fester Firn ist normalerweise nur bei Übernachtung und hochalpenvernünftig... weiter >

Rheinwaldhorn – Piz Adula, 3402 m

Beeindruckende Ausblicke bis zur Poebene. (Autor: Richard Goedeke)Die mächtige Pyramide südlich vom Ursprung des Valser Rheins wird auch als Piz Valrein bezeichnet. Die erste Besteigung erfolgte 1864 durch die wegen ihrer Taten im Mont-Blanc-Gebiet bekannten Briten A. W. Moore und Horace Walker mit dem Führer Jakob Anderegg. weiter >

Lago Tremorgio – Venett

Sowohl botanisch als auch geologisch sehr interessante Wanderrunde hoch über der Leventina. Teilweise recht raue Wege, Trittsicherheit erforderlich. (Autor: Eugen E. Hüsler)Die Wanderrunde über den kleinen Sattel von Venett hinab in die Leventina hält einige Überraschungen bereit. Da ist einmal der fast 40 Hektar große Lago di Tremorgio (1830 m), um den sich allerlei Legenden und abenteuerliche Theorien ranken. Eine Geschichte erzählt vom... weiter >

Die »Strada alta«

Leichte Höhenwanderung auf guten Wegen, teilweise auch auf (wenig befahrenen) Straßen. Kann auch in entgegengesetzter Richtung begangen werden. (Autor: Eugen E. Hüsler)Wenn es einen »Ur-Wanderweg« im Tessin gibt, dann ist es die »Strada alta«, jene Höhenroute in der Leventina, die von Airolo an den Südportalen der Gotthard-Tunnels nach Biasca führt. Für die gesamte, rund 45 Kilometer lange Strecke muss man mit einer Gehzeit von etwa... weiter >