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Südtirol

Schon in den Sprachen zeigt sich die faszinierende Vielfalt, die Südtirol auf engem Raum vereint: Deutsch, Italienisch und Ladinisch werden hier gesprochen. Ein breites Spektrum bietet auch die Landschaft dem Bewegung und Erholung suchenden Urlauber. Die imposante Bergwelt der Dolomiten bietet zum Beispiel mit den markanten Drei Zinnen und dem Rosengarten des sagenumwobenen Königs Laurin einige der berühmtesten Bergformationen der Welt. Nicht minder beeindruckend sind die Täler der Etsch und der Eisack, in denen Städte wie Bozen und Meran mit leichter Eleganz, mildem Klima und einer beeindruckenden kulturellen Vielfalt locken. Nicht weniger als 17.000 Kilometer markierte Wanderwege erschließen dem Natur- und Bergfreund diese geologische Schatzkammer. Ob Wellness in stillen Seitentälern, Gipfelstürmerambitionen auf Dreitausendern oder Familienurlaub mit Fossiliensuche in der Bletterbachschlucht – dem Angebot für Erholungssuchende und Bergsportler sind kaum Grenzen gesetzt.

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Touren in Südtirol

Fennberg-Klettersteig

Am Fennberg-Klettersteig

Ganz unten im Südtiroler Unterland, der Sprach- und Provinzgrenze zum Trentino bereits ganz nahe, fußt der Fennberg in der breiten, durch die Abzugskanäle des Kalterer Sees erst urbar gemachten Sohle des Etschtals. Und genau da, Höhenkote 210 m, startet der »Fennberg-Klettersteig«, eine interessante gesicherte Route, bloß mäßig schwierig, aber ziemlich lang und anhaltend steil, im Hochsommer deshalb eine richtige (knochentrockene) Hitzefalle. Viel schöner ist die Tour im Frühling, wenn am Weg die rosafarbigen Blüten des Diptam (Dictamnus albus) stehen und der Goldregen (Laburnum anagyroides) seine Farbenpracht entfaltet. Überhaupt zeichnen sich die felsigen Steilhänge des Fennbergs durch eine besonders artenreiche Vegetation aus, wobei ausgesprochene Alpenpflanzen wie etwa Silberwurz (Dryas octopetala) und Behaarte Alpenrose (Rhododendrum hirsutum) hier extrem weit herabsteigen (bis... weiter >

Via Ferrata dei Finanzieri

Recht anspruchsvolle Ferrata mit knackig verwegener Schlüsselstelle (senkrechte Bügelreihe) oberhalb der mächtigen Rampe. Der Rest ist zwar leichter, eigentliche »Erholungspassagen « fehlen aber. Die Nordwestwand liegt fast den ganzen Tag im Schatten, der Fels kann frühmorgens stellenweise vereist sein. Auf der Rampe keine Steine ablassen – Nachsteigende zeigen sich erfahrungsgemäß wenig erfreut! Auch der Abstieg ist auf fast 200 Höhenmeter noch (neu) gesichert. (Autor: Eugen E. Hüsler und Manfred Kostner)Noch vor gut drei Jahrzehnten sah sich der markante Berg südlich über Alba in guter Gesellschaft von Gipfeln wie der Cima dell’Uomo oder dem Gran Vernel (3210 m): viel fotografiert, aber kaum bestiegen. Das hat sich im Fall des Colàc gründlich geändert; aus dem Tal des... weiter >

VIA FERRATA DELLA PIRAMIDE

Sehr anspruchsvolle, landschaftlich großartige Route, Brandneuer, hervorragend gesicherter Klettersteig. Durchlaufendes, straff gespanntes Drahtseil. Die ersten 25Meter sind sehr steil (K 3–4), nach oben nehmen die Schwierigkeiten eher ab. Abstieg nordseitig durch erdig-rutschige Rinnen (altes, dünnes Drahtseil) zu einem alten Kriegsweg. (Autor: Eugen E. Hüsler und Manfred Kostner)Bis vor kurzem waren in den Südabstürzen der Falzáregotürme und des Col dei Bos (2559 m) nur Kletterer unterwegs. Seit dem Sommer 2007 ist das anders; aus der Südflanke der Pyramide glänzen die Drahtseile eines brandneuen Klettersteigs: fast 250 Höhenmeter in festem... weiter >

VIA FERRATA GIOVANNI LIPELLA

Insgesamt sehr alpine Unternehmung, für die gute äußere Bedingungen wichtig sind (sicheresWetter, kein Altschnee oder Eis), ebenso Bergerfahrung und eine gute Kondition. Klettersteig bis zu den Tre Dita wenig anspruchsvoll, zum Gipfel hin dann deutlich schwieriger. Einmalig: die Kulisse der Tofana- Westwand. Der Abstieg vom Gipfel über den Nordrücken kann bei Nässe, Schnee oder Eis sehr heikel sein (Steigeisen evtl. ratsam, dazu Teleskopstöcke). (Autor: Eugen E. Hüsler und Manfred Kostner)»Dass die Tofana di Rozes auch eine ›Rückseite‹ hat, könnte man angesichts ihrer grandiosen Südwand fast vergessen. Dabei braucht sich die Westflanke keineswegs zu verstecken: ein breiter, massig aufstrebender Bergkörper, regelmäßig gebändert, das oberste... weiter >

ALTA VIA BEPI ZAC

Sehr lange, anstrengende Kammüberschreitung; auf der erstenWeghälfte leicht (K 1–2), hinter der Forcela de Ciadin allmählich zunehmende Schwierigkeiten. Im Überstieg zur Forcella di Laghet knackige Klettersteigpassage (K 3–4). Eine Tour für erfahrene Bergsteiger, die Konditionsprobleme nur vom Hörensagen kennen. Markierte Zwischen- bzw. Notabstiege, teilweise rau, wie auch die Geröllrutsche ins Val da la Tascia. (Autor: Eugen E. Hüsler und Manfred Kostner)Sie gehören nicht zu den berühmten Schaustücken der Dolomiten, die Berge über dem San-Pellegrino-Pass, obwohl in dem lang gestreckten Kamm einige fantastische Türme stehen und mit der Cima dell’Uomo (Ponta de l’Om, 3010 m) sogar ein Dreitausender. Der hat einen recht... weiter >

VIA FERRATA FRANCO GADOTTI

Wenig schwieriger Klettersteig, insgesamt aber ziemlich fordernde, recht lange Tour. Gesicherte Passagen wechseln immer wieder ab mit Gehstrecken. In der Rinne hinter dem Sas Aut erhebliche Steinschlaggefahr, von der Valacia grandioses Panorama. (Autor: Eugen E. Hüsler und Manfred Kostner)Die kleine Valaciagruppe ist ein gutes Beispiel dafür, wie nahe beieinander in den Dolomiten Trubel und Einsamkeit manchmal sind. Wenn sich die Bergwanderer drüben im Vajolettal gegenseitig beinahe auf die Haxen treten, man auf den Hütten kaum mehr ein Nachtlager... weiter >

VIA FERRATA GIUSEPPE OLIVIERI

Durch ihre Länge sehr anspruchsvolle Tour mit einigen knackigen, Kraft raubenden Einzelstellen. Man bewegt sich in hochalpinem Gelände, muss deshalb auch im Sommer unter Umständen mit schwierigen äußeren Bedingungen rechnen (Schnee, Eis). Verschiedene kürzere Varianten möglich, Zwischenabstiege jeweils (schwach) markiert. (Autor: Eugen E. Hüsler und Manfred Kostner)Cortina d’Ampezzo wird immer mal wieder als Klettersteig-Hauptstadt der Dolomiten bezeichnet, und das Angebot ist ja auch wirklich über-zeugend. Fast zwei Dutzend gesicherte Routen zählt man in den Bergen rundum, darunter ein paar absolute Klassiker. Wie die Ferrate an... weiter >

VIA FERRATA ZACCHI

Insgesamt anspruchsvolle Klettersteigrunde, die neben einer tadellosen Kondition auch Bergerfahrung verlangt. Als Tagestour nur für absolute Konditionsbolzen; schöner mit einer Übernachtung. Grandiose Kulisse und vom Gipfel ein Panorama, das vom Alpenhauptkamm bis zur Adria reicht. Die Sicherungen an den drei Klettersteigen sind in gutem Zustand. Bitte beachten: Der GPS-Track umfasst die Routen der drei Vie Ferrate Zacchi, Berti und Marmol. (Autor: Eugen E. Hüsler und Manfred Kostner)Für deutschsprachige Bergsteiger liegt die Schiara ganz hinten, der Lagunenstadt Venedig viel näher als dem südlichsten Südtiroler Dorf. Da überrascht es nicht, dass bis in die 1960er-Jahre hierzulande kaum jemand diese faszinierende Dolomitengruppe kannte, erst Toni... weiter >