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Südtirol

Schon in den Sprachen zeigt sich die faszinierende Vielfalt, die Südtirol auf engem Raum vereint: Deutsch, Italienisch und Ladinisch werden hier gesprochen. Ein breites Spektrum bietet auch die Landschaft dem Bewegung und Erholung suchenden Urlauber. Die imposante Bergwelt der Dolomiten bietet zum Beispiel mit den markanten Drei Zinnen und dem Rosengarten des sagenumwobenen Königs Laurin einige der berühmtesten Bergformationen der Welt. Nicht minder beeindruckend sind die Täler der Etsch und der Eisack, in denen Städte wie Bozen und Meran mit leichter Eleganz, mildem Klima und einer beeindruckenden kulturellen Vielfalt locken. Nicht weniger als 17.000 Kilometer markierte Wanderwege erschließen dem Natur- und Bergfreund diese geologische Schatzkammer. Ob Wellness in stillen Seitentälern, Gipfelstürmerambitionen auf Dreitausendern oder Familienurlaub mit Fossiliensuche in der Bletterbachschlucht – dem Angebot für Erholungssuchende und Bergsportler sind kaum Grenzen gesetzt.

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Ferien auf dem Bauernhof in Südtirol



Touren in Südtirol

Adventszauber in Südtirol

Winter und Kultur erleben in Südtirol

Schauderhafte und unheimliche Wesen ziehen am Vorabend des Nikolaustages durch die Dörfer und Städte Südtirols. Mit grausigen Masken, animalischen Hörnern und Fellen verkleidet, jagen sie lärmend durch das Dorf, rasseln mit ihren Ketten und läuten ihre Eisenglocken.... weiter >

Hafling: Wandern im Reich der Pferde

Das sonnige Hochplateau über Meran ist ein ideales Gebiet für Wanderer.

Ob mit etwas Hüftgold oder ganz schlanken Fesseln, mit geflochtenem Zopf oder wallender Mähne. Ob spritzig-temperamentvoll oder ruhig – »Hauptsache blond«, lautet das Motto in Hafling. In dem Bergdorf oberhalb von Meran dreht sich alles um die Pferde mit der hellen... weiter >

Von der Pfandler Alm zur Meraner Hütte

Der Hirzer – Aussichtsbalkon über den Sarntaler Alpen! Aber so schön es auf seinem Gipfel auch ist, verbirgt er sein Haupt doch allzu oft in dicken Wolken. Dabei hätte jeder, der den steilen Anstieg auf sich nimmt, es durchaus verdient, sich weltentrückt und erhaben gleich den Göttern auf dem Olymp zu fühlen. (Autor: Robert Mayer)Steiler Anstieg zur Riffelspitze und auf den Hirzer, bei dem Schwindelfreiheit gefordert ist. Lange Tour auf teils schwierigen Wegen; bei Schnee und Eis Absturzgefahr. Bei Schlechtwetter s. Variante. Kein Wasser bis zur Mahdalm und am Hirzergipfel Kinder und Genießer:... weiter >

Fährtensuche zwischen Trauttmansdorff und Meran

Meran hat viele Geschichten. Eine davon erzählt von Sissi, der populären Kaiserin von Österreich, und ihrer Liebe zu Meran. Vorbei an stillen Winkeln, herrschaftlichen Villen, verwunschenen Ansitzen und alten Parkanlagen wandeln wir entlang dieses historischen Weges auf den Spuren der Monarchin durch die Kurstadt an der Passer. Schilder mit der Aufschrift »Sissi-Weg« erleichtern die Orientierung entlang der Route, die problemlos auch mit Rollstuhl und Kinderwagen befahren werden kann. (Autor: Peter Mertz)Einfache Wanderung auf Gassen, Straßen und Parkwegen in bebautem Gebiet weiter >

Zum Knottnkino

Auf einer Höhe von 1465 Metern liegt das Knottnkino, direkt auf dem Rotsteinkogel. Mit »Knottn« ist der Südtiroler Felsen gemeint, auf dem 30 robuste Sessel aus Stahl und Kastanienholz errichtet wurden: Kinosessel, auf denen der Ausblick auf das Etschtal und die Texelgruppe, auf den Penegal und bis zum Weißhorn einen unvergesslichen Eindruck hinterlässt. Hier wird die Natur zum Erlebnis, live und in 3D – und das ohne Plastikbrille auf der Nase. (Autor: Uli Preunkert, Carolin Kreutzer, Marianne Pietschmann)Eine leichte Tour für die ganze Familie weiter >

Eine Wanderung durch die Erdgeschichte

Auf den Spuren der Saurier: Der Naturraum Südtirols ist stets reich an Überraschungen. Ein Erlebnis besonderer Art bietet sich im Südtiroler Unterland, genauer gesagt zwischen Aldein und Radein östlich von Auer. Vergleiche mit westamerikanischen Canonlandschaften drängen sich entlang der Wanderung durch die Bletterbachschlucht auf, die mit einem geologischen Erlebnisweg ausgestattet wurde. Das Naturphänomen, das uns hier hautnah auf eindrucksvollste Weise vor Augen geführt wird, ist ein Werk der Erosionskraft des Wassers. Denn der Bletterbach hat sich tief in die Gesteinsschichten zu Füßen des Weißhorns eingeschnitten und dabei wie in einem geologischen Lehrbuch Schicht um Schicht freigelegt. Etwa zehn Milliarden Tonnen Gestein wurden im Laufe von 15 000 Jahren abgetragen und ins Etschtal verfrachtet. (Autor: Peter Mertz)Teilweise anspruchsvolle Wanderung auf Waldpfaden, schmalen Fels- und Schluchtsteigen und teilweise über loses Geröll innerhalb der Schlucht; abschüssige Passagen sind mit Seilen gesichert, Aufstieg im Butterloch über Stahlleitern; Trittsicherheit ist von Vorteil.  weiter >

Zu den Montiggler Seen

Die Wanderung zu den Montiggler Seen beginnt am Hauptplatz von Kaltern.

Das Kalterer Plateau südwestlich von Bozen zählt von Frühjahr bis Herbst zu den schönsten Wander- und Freizeitgebieten Südtirols. Im Frühjahr besticht vor allem der blütenreiche Montiggler Wald mit dem Naturschutzgebiet Frühlingstal, wo schon im März zahlreiche Leberblümchen und Buschwindröschen ans Licht drängen. Der Sommer gehört den Bade- und Kurgästen, die es sich an den bewaldeten Ufern während der Tageshitze gemütlich machen. Im Herbst erstrahlt die liebliche Landschaft im Glanz der verfärbten Wälder, die von ernteschweren Obstbäumen und Weinreben umrahmt sind. Das traditionsreiche Kaltern liegt südwestlich von Bozen inmitten der lieblichen Landschaft des Überetsch, die aus sanften Hügeln, Weinbergen und Obstbaumhainen besteht. Die Geschichte der Region ist eng mit dem Anbau von Wein verbunden, der bereits zu Beginn des 13. Jahrhunderts als »Vinum de Caldero« Erwähnung findet. (Autor: Peter Mertz)Leichte Wanderung auf gemütlichen Waldwegen, Forststraßen und schmalen Wirtschaftswegen, etwa 200 Hm sind zu bewältigen. Die Orientierung verlangt aufgrund der Vielzahl an Wegen etwas Aufmerksamkeit. weiter >

Am Marlinger Waalweg

Der Marlinger Waalweg wirkt wie eine Promenade für Nachmittagsausflüge.

Der Marlinger Waalweg kann mit Recht als Klassiker bezeichnet werden, der neben den Touristen auch den Einheimischen als Naherholungsziel dient. Er gilt darüber hinaus als der längste Waal Südtirols und kann auf der gesamten Strecke über einen durchgehenden Weg besichtigt werden. Er weist ein Alter von etwa 260 Jahren auf und wurde auf Wirken von Kartäusermönchen in Schnals, die bei Marling den Gajenhof bewirtschafteten, gebaut. Er soll 100000 Gulden gekostet haben. 19 Jahre benötigten die Mönche zusammen mit den Marlingern, um die Strecke von Töll bis Lebenberg herzustellen. Der Auftrag war ganz eindeutig: Das kostbare Wasser der Etsch sollte von Töll (520 m) an der letzten Steilstufe des Vinschgaus ins Burggrafenamt abgeleitet und an der Schattenseite entlang bis nach Lana gebracht werden. Dort betrieben (und betreiben noch heute) die Bauern eine der größten Obstbaumkulturen Südtirols und benötig(t)en dementsprechend große Wassermengen. (Autor: Peter Mertz)Einfache, promenadenähnliche Wanderung auf breitem Spazierweg, der auch mit Kinderwägen befahren werden kann. Wenn man auf dem Marlinger Höhenweg zurückkehrt, ist etwas Ausdauer notwenig und etwa 250 m Anstieg zu bewältigen. Die Orientierung verlangt aufgrund der... weiter >