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Schweiz & Liechtenstein

Grandiose Alpengipfel, saftige Bergwiesen und kristallklare Seen – das kann nur die Schweiz sein. Geographisch gliedert sich der von der EU umkreiste Binnenstaat in drei große Naturgebiete, die auch klimatisch große Unterschiede aufweisen: Im (Nord)Westen befindet sich der Jura, ein aus Kalkstein bestehendes Mittelgebirge mit dicht bewaldeten Bergrücken. Vom Genfer- bis zum Bodensee, zwischen Jura und Alpen, erstreckt sich das Schweizer Mittelland, das bedeutendste Agrargebiet der Schweiz. Und hoch über allem thronen die Bergriesen der Alpen (55 Viertausender sind unter ihnen, über 19 verlaufen an der Grenze zu Italien), die aus zwei durch die Rhein-Rhône-Furche voneinander getrennten Gebirgszügen bestehen und zwei Drittel der Landesfläche einnehmen. Der höchste Gipfel unter ihnen ist die Dufourspitze im Monte-Rosa-Gebirgsmassiv in den Walliser Alpen mit 4634 m. Im Berner Oberland bilden der Eiger (3970 m), der Mönch (4107 m) und die Jungfrau (4158 m) eine bekannte Dreiergruppe. Aber nicht nur die Berge machen die Faszination für die Schweiz aus: auch Städte wie Bern, Basel, Genf oder Zürich, die gastfreundlichen Menschen mit dem niedlichen Akzent und die einheimische Küche lassen Genießerherzen höher schlagen. Entdecken Sie hier die Schweiz auf den schönsten Wander-, Kletter- oder Fahrradrouten!

Touren in Schweiz & Liechtenstein

Von Konstanz nach Arbon

Technisch einfache und flache Etappe, ideal zum Einlaufen für die Berge. Für Kinder und Genießer: Schöne, aber sehr lange Etappe an den Ufern des »Schwäbischen Meeres«. Es besteht die Möglichkeit, ab Romanshorn ein Schiff oder die Bahn zu nehmen. (Autor: Robert Mayer)Am Stadtgarten von Konstanz beginnt der E5, dort wurde er am 2. Juli 1972 offiziell als Fernwanderweg vom Bodensee zur Adria eröffnet. Daneben liegt das Wahrzeichen des Konstanzer Hafens, die neun Meter hohe, üppige Kurtisane Imperia. Sie trägt in der einen Hand den... weiter >

Der Gommer Höhenweg

Aussichtsreiche Hangwanderung ohne größere Steigungen, bestens markiert. Durchwegs ordentliche Wege, kaum Asphaltbelag. Mehrfach Zwischenabstiege zu den Gommer Dörfern möglich. (Autor: Eugen E. Hüsler)Das Goms ist anders. Anders als das übrige Wallis, das spürt man bereits auf der Fahrt von den großen Pässen herab in das sich schnurgerade hinziehende Tal. Es ist eine Landschaft der großen Linien, Gräben, aber keine richtigen Täler links wie rechts, und an ihren... weiter >

Gantrisch-Klettersteig

Anspruchsvoller Sportklettersteig, mit 420 Metern Drahtseil, rund 400 Eisenbügeln und vier Leitern gesichert. Im kraftraubenden Mittelteil sind die Krampen vielfach leicht versetzt angeordnet – etwas gewöhnungsbedürftig, wie auch das durchhängende Sicherungsseil. Der Klettersteig ist aus Wildschutzgründen bis Mitte Juni gesperrt. (Autor: Eugen E. Hüsler, Markus Meier, Peter Deuble)Eingeweiht wurde die Route im Gantrischgebiet am 7. 7. 2007 bei schönem Wetter – ein gutes Omen? Ja, und nach zwei Saisons kann man ein durchwegs positives Fazit ziehen - Die Ferrata hat sehr schnell viele Freunde gefunden und erfüllt ihre Funktion als Impulsgeber für... weiter >

Chilchhorn

Kurzer, mäßig schwieriger Gipfelabstecher. Für die geringe Anstrengung wird man mit einem prächtigen Panorama belohnt. Ein sicherer Tritt ist notwendig auf dem teilweise etwas rauen Weg. (Autor: Eugen E. Hüsler)Für richtige Gipfelstürmer ist der Abstecher zum Chilchhorn (2789 m) nicht viel mehr als ein Katzensprung: eine Stunde oder sogar weniger bis zum Hoch- und Wendepunkt, wo man für die kurze Übung mit einer tollen Umschau belohnt wird. Im weiten Panorama stehen dann die... weiter >

Rund um das Eggishorn

Landschaftlich einmalige Runde auf durchwegs guten Wegen; lediglich der Abstieg vom Bettmergrat ist etwas rau. Absoluter Star ist natürlich der Grosse Aletschgletscher; daneben bietet die Tour ein schönes Panorama der Oberwalliser Drei- und Viertausender. (Autor: Eugen E. Hüsler)Mit Superlativen soll man bekanntlich sparsam umgehen, doch das fällt im Wallis manchmal recht schwer. Die Natur hat hier Monumente entstehen lassen, die im gesamten Alpenraum ihresgleichen suchen. Wie den Grossen Aletschgletscher: 22 Kilometer lang und 27 Milliarden... weiter >

Ins stille Gredetschtal

Spannende Suonen-Wanderung oberhalb von Mund, die teilweise an steilen Felsabbrüchen entlangführt und deshalb mit Vorsicht zu begehen ist. Mehrere recht enge Tunnels, einige Passagen sind mit Drahtseilen gesichert. (Autor: Eugen E. Hüsler)Gredetsch, der Talname, lässt sich sinngemäß mit »geradeaus« übersetzen, und schnurgerade läuft der Graben auch vom Nesthorn (3822 m) hinaus und hinab zur Rhone. Ins Gredetsch führt bis heute keine Straße, dafür wird hier Wasser gefasst und an den steilen, teilweise... weiter >

BLS-Höhenweg »Lötschberg-Südrampe«

Beliebte, wenig anstrengende Höhenroute, die der Südrampe der BLS-Linie folgt. Neben den Ausblicken ins Rhonetal und auf die Bergketten der Walliser Alpen fasziniert vor allem die kühn angelegte Bahntrasse mit ihren Tunnels und Viadukten. Die Tour ist auch bei Familien sehr beliebt. Am besten fährt man zunächst per Bahn von Eggerberg nach Hohtenn und wandert dann auf dem Höhenweg zurück (bei der Station Hohtenn keine Einkehrmöglichkeit). (Autor: Eugen E. Hüsler)Ein Stück Verkehrsgeschichte wird lebendig auf diesem Höhenweg an den »Sonnigen Halden«. Dass man dabei mit der Eisenbahn wandert, ist weder zu übersehen noch zu überhören. Denn hier wandert die Geschichte mit: mehr als ein Jahrhundert Eisenbahnhistorie. weiter >

Ins Baltschiedertal

Spannende Suonen-Wanderung, die einen sicheren Tritt und Schwindelfreiheit verlangt. Vor allem am Niwärch einige sehr ausgesetzte Passagen. Besonders im Frühling und im Herbst (Wälder!) sehr schön. (Autor: Eugen E. Hüsler)Viel fehlte in den 1980er-Jahren nicht, und im Baltschiedertal wäre ein großer Stausee angelegt worden. Doch für einmal siegte der Schutzgedanke über den Kommerz und seit 1986 steht die alpine Idylle unter Naturschutz. weiter >