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Schweiz & Liechtenstein

Grandiose Alpengipfel, saftige Bergwiesen und kristallklare Seen – das kann nur die Schweiz sein. Geographisch gliedert sich der von der EU umkreiste Binnenstaat in drei große Naturgebiete, die auch klimatisch große Unterschiede aufweisen: Im (Nord)Westen befindet sich der Jura, ein aus Kalkstein bestehendes Mittelgebirge mit dicht bewaldeten Bergrücken. Vom Genfer- bis zum Bodensee, zwischen Jura und Alpen, erstreckt sich das Schweizer Mittelland, das bedeutendste Agrargebiet der Schweiz. Und hoch über allem thronen die Bergriesen der Alpen (55 Viertausender sind unter ihnen, über 19 verlaufen an der Grenze zu Italien), die aus zwei durch die Rhein-Rhône-Furche voneinander getrennten Gebirgszügen bestehen und zwei Drittel der Landesfläche einnehmen. Der höchste Gipfel unter ihnen ist die Dufourspitze im Monte-Rosa-Gebirgsmassiv in den Walliser Alpen mit 4634 m. Im Berner Oberland bilden der Eiger (3970 m), der Mönch (4107 m) und die Jungfrau (4158 m) eine bekannte Dreiergruppe. Aber nicht nur die Berge machen die Faszination für die Schweiz aus: auch Städte wie Bern, Basel, Genf oder Zürich, die gastfreundlichen Menschen mit dem niedlichen Akzent und die einheimische Küche lassen Genießerherzen höher schlagen. Entdecken Sie hier die Schweiz auf den schönsten Wander-, Kletter- oder Fahrradrouten!

Touren in Schweiz & Liechtenstein

Ils Gips/Ils Chalchogns, 2593 bzw. 2792 m

Bizarre Wechtengebilde am Ils Chalchogns.

Während die mäßig steile Eingehtour zum Joch am Ils Gips nur etwas Orientierungsvermögen fordert, hat die weiterführende Tour auf den Ils Chalchogns alpinen Charakter - Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Lawinenbeurteilung und Moderns sind Voraussetzung.
Exposition: West bzw. Nord / Lawinengefahr: gering bzw. mäßig. (Autor: Christian Schneeweiß)Wer Silvretta hört, der sieht lange Hüttenzustiege und weite Gletscherflächen vor sich, über denen schroffe, aber dennoch besteigbare Urgesteinsspitzen den Himmel kratzen – und denkt an Killerlawinen, die ganze Alpenvereinsgruppen verschütten. Diesem Klischee... weiter >

Piz Tasna, 3179 m

Bei viel Schnee trennt einen »nur« ein über 45° steiler Gipfelanstieg vom Gipfel des Piz Tasna. Ansonsten muss man über Blöcke klettern, und später im Jahr mit Vereisung rechnen.

Überwiegend nordseitige Tour, die wegen ihrer Länge Kondition, wegen des oberen Gletschers bei sehr sicherheitsbewussten Gletscherausrüstung und wegen des steilen Gipfelgrats Alpinerfahrung verlangt; Steigeisen obligatorisch! Gute Sicht über südliche Silvretta und Graubünden.
Exposition - Nordwest/Nordost. / Lawinengefahr: gering bis mäßig. (Autor: Christian Schneeweiß)Vom alles überragenden Gipfel des Fluchthorns (3399 m) aus wirkt das Fimbatal oberhalb der Heidelberger Hütte wie ein weiter, rundum in sanften Wellen ansteigender Teller. Von unten aus ragen die hell-dunkel gescheckten Flanken und Grate des zweithöchsten Bergmassivs... weiter >

Unbenannter Kopf vor dem Zahnjoch, 2898 m

Großer Stützpunkt für alle Touren im Fimbatal: die Heidelberger Hütte.

Die abwechslungsreiche Route folgt nur anfangs der »offiziellen« zum Zahnjoch, um durch Tälchen und Rücken von hinten das dem Joch vorgelagerte Köpfl zu erreichen. Bedeutungsloser Gipfel mit bester Gebietsübersicht.
Exposition - Ost/Nordost. / Lawinengefahr: gering bis mäßig. (Autor: Christian Schneeweiß)Das Leben in Zeiten der Klimaerwärmung ist hart für die einst stolzen Gletscher der Alpen - Jahr für Jahr müssen sie sich weiter zurückziehen und abmagern. Und neuerdings, die Silvretta macht da keine Ausnahme, müssen sie auch noch diese neumodischen Schnösel von... weiter >