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Oberbayern

Oberbayern ist das Land zwischen Lech und Salzach, Altmühltal und Bayerischen Alpen. Es liegt im Südosten des Freistaates Bayern und grenzt im Süden und Osten an Österreich, im Nordosten an Niederbayern und die Oberpfalz, im Nordwesten an Mittelfranken und im Westen an Schwaben. Die Gebirgszüge der Alpen reichen von den Felsenlandschaften des Wettersteingebirges, zu dem auch Deutschlands höchster Berg, die Zugspitze (2963 m), gehört, über das Karwendelgebirge bis hin zu den Berchtesgadener Alpen. Als Inbegriff für Oberbayern stehen aber nicht nur Hochgebirgszüge und markante Berge wie Zugspitze, Wendelstein oder Watzmann, sondern auch zahlreiche Seen (wie der Chiemsee, Königssee, Schliersee, Tegernsee, Starnberger See und Ammersee) und Städte (wie die Landeshauptstadt München, Ingolstadt, Rosenheim, Pfaffenhofen und Miesbach). Daneben finden sich von der Eiszeit geformte Flusstäler, sattgrüne Wiesenhänge und Hügel, urige Bergdörfer und Wälder. Typisch für alle oberbayerischen Gebiete sind die zwiebelhäuptigen Türme unzähliger Kapellen und Kirchen und die Lebensfreude der Menschen, die sich in der Volksmusik (Jodeln, Volkstanz) und auf Volksfesten (Oktober-, Maibaumfest, Bauerntheater) widerspiegelt. Tradition und Brauchtum sind hier lebendig. Tauchen Sie ein in die Welt Oberbayerns und finden Sie hier Vorschläge für die schönsten Wander- oder Radtouren, Reisetipps und Ausflugsziele!

​Touren in der Nähe folgender Städte: Bad Tölz, Burghausen, Dachau, Erding, Freising, Garmisch-Partenkirchen, Ingolstadt, Miesbach, München, Rosenheim, Starnberg

Touren in Oberbayern

Kämikopf, 1861 m

Vom Zielpunkt der Tour zum Kämikopf sieht man gut zur Alpspitze hinüber.

Bei Spurarbeit relativ anstrengende Skitour; sie erfordert etwas Orientierungsgabe. Schon unten auf der Straße, am Schachenweg, neben dem Ellmauer Bach, besteht bei hoher Schneelage ein nicht zu unterschätzendes Lawinenrisiko. Weiter oben ist die Lawinengefahr – bis auf eine sehr kurze Stelle – normalerweise gering. (Autor: Christian Schneeweiß, Siegfried Garnweidner)Nördlich der wild und fast senkrecht aufragenden Felsen der langen Wettersteinwand gibt es ein paar Vorberge, die im Sommer hin und wieder Besuch bekommen. Im Winter kommt kaum jemand auf diese unbedeutenden Gipfelchen hinauf. Und doch handelt es sich – wenigstens beim... weiter >

Friederspitz, 2049 m

Blick vom Friederspitz zum benachbarten Frieder

Früher war der Frieder zusammen mit dem benachbarten Friederspitz, der um einen Meter höher ist, ein sehr beliebtes Skitourenziel. Das hat sich in den letzten Jahren geändert, es kommen immer weniger Skitouristen auf diese beiden Gipfel. Der Grund liegt auf der Hand: Nach einem langen, ziemlich flachen Anstieg auf einer Forststraße muss man sich über einen steilen Südosthang durch relativ dichten Wald hinaufplagen, was nicht nur Mühe, sondern auch oft schlechten Schnee beschert. Erst auf den letzten 300 Höhenmetern kommt man in schönes Skigelände. (Autor: Siegfried Garnweidner)Harte Skitour für stabile Verhältnisse und gute, konditionsstarke Skifahrer. Lawinengefahr: hoch weiter >

Scheinbergspitze, 1926 m

Als nahezu lawinensichere und relativ schneesichere Tour wird die Scheinbergspitze im Hochwinter viel begangen. Besonders schön bei Neuschnee. Der Gipfel erfordert zusätzlich 150 Hm Anstieg (1/2 Std.). Der Gipfelgrat (evtl. Wechten) mit Klettersteigabschluss belohnt Geübte mit Rundsicht über die Ammergauer Alpen. (Autor: Christian Schneeweiß, Siegfried Garnweidner)Obwohl die Scheinbergspitze skifahrerisch kein besonders interessanter Berg ist und ein Großteil der Liebhaber nicht mal auf den alpinen Gipfel steigt, sind hier die ganze Woche und den ganzen Tag über Skitourengeher unterwegs. Sie hat sich halt als relativ... weiter >

Teufelstättkopf, 1758 m

Extrem hohe Schneelage erlaubt bis zum Teufelstättkopf anzusteigen.

Beim Teufelstättkopf kommt es darauf an, welche Route man wählt. Folgt man dem Fahrweg über das Pürschlinghaus (August-Schuster-Haus), wird man sich – bis auf den Gipfelanstieg – in recht gemütlichem Gelände bewegen. Anders schaut es beim Aufstieg über den Nordrücken oder auf den vielen möglichen Abfahrtsvarianten aus. (Autor: Siegfried Garnweidner)Am Teufelstättkopf geben sich Skitourengeher, Winterwanderer, Schneeschuhwanderer und Rodler ein fröhliches Stelldichein. Und alle müssen sie zu Fuß zum Gipfel hinauf, denn die steile Flanke zum Kreuz lässt sich mit Ski nur bei extremer Schneehöhe und das auch nur von... weiter >

Simetsberg, 1840 m

Freie Ausblicke vom Gipfelhang des Simetsbergs aufs Estergebirge und ins Wetterstein

Die leichte, aber langgezogene Route des Klassikers führt größtenteils durch Wald und anfangs auf Fahrwegen zu einem knapp 300 Höhenmeter langen, freien Gipfelhang mit Aussichtsgipfel. (Autor: Christian Schneeweiß, Siegfried Garnweidner)Eine erstaunliche Besonderheit der vom Chiemgau bis zum Ammergau überwiegend unter 2000 Meter hohen bayerischen Alpen ist ihr geringer Anteil an leichten, kürzeren Skirouten (zumindest lohnenden). Das liegt zum einen an dem hohen Waldanteil der Berge; zum anderen... weiter >

Hirschberg, 1653 m

Auf den Gipfelhängen des Hirschbergs

Die ideale Anfängerskitour beginnt mit einer Piste und endet auf einem Skitourengipfel, der Einsteigern und Könnern (Variante) eine lohnende Abfahrt bietet - ein toller Blick auf die Tegernseer Berge inklusive! (Autor: Christian Schneeweiß, Siegfried Garnweidner)Es ist eine ihrer ersten Skitouren – noch mit einer schweren alten Bindung ohne eingebaute Steighilfe, ganz zu schweigen von dem Gedanken an Step-In-Komfort. Gleich in der Früh über die Piste ohne Spitzkehre am Steilheits- und Überdehnungslimit vor ihr hochzustieren... weiter >

Mittleres Hörnle (1496 m)

Gemütlicher Übergang vom Mittleren zum Hinteren Hörnle

Skitourengeher kommen meist von Kappel über die Südseite aufs Mittlere Hörnle herauf. Da gibt es freie Hänge, ein bisserl Wald zur Abwechslung und großartige Ausblicke nach Ober- und Unterammergau, in die Ammergauer Alpen und auf den langen Wettersteinkamm. Auch auf der Nordseite des Hörnle kommen die Brettelschwinger meist nicht zu kurz. (Autor: Siegfried Garnweidner)Skitourengeher kommen meist von Kappel über die Südseite aufs Mittlere Hörnle herauf. Da gibt es freie Hänge, ein bisserl Wald zur Abwechslung und großartige Ausblicke nach Ober- und Unterammergau, in die Ammergauer Alpen und auf den langen Wettersteinkamm. Doch leider... weiter >

Hirschbichel, 1935 m

Die Stepbergalm; links herum geht es zum Hirschbichel.

Lange und anstrengende, gleichzeitig einsame und aussichtsreiche Skitour auf einen verschwiegenen Gipfel. Die nordseitige Abfahrt vom Gipfel zur Enningalm gehört zum Schönsten, was die Ammergauer Alpen zu bieten haben.
Lawinengefahr: mittel (Autor: Siegfried Garnweidner)Viele Spuren wird man am Hirschbichel (oder Hirschbühel) nicht finden. Dafür steht der Berg einfach zu abgelegen mitten im Naturschutzgebiet Ammergauer Alpen. Die Routen sind lang, von Zwischenabfahrten und Gegenanstiegen geprägt, und wer mit dem Gelände nicht gut... weiter >