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Graubünden

1000 Berggipfel versprechen ein weit reichendes Panorama, Wander- und Radwege durchziehen das ganze Land und Skifahrer sowie Snowboarder können sich im Winter auf endlosen Pisten austoben. Der Kanton Graubünden im Südosten der Schweiz hat sowohl für Sportbegeisterte als auch für Familien viel zu bieten. Vor allem Berglandschaften und Täler prägen den flächenmäßig größten Kanton der Schweiz, der ca. ein Sechstel der gesamten Landsfläche umfasst, aber aufgrund der geographischen Bedingungen dünn besiedelt ist. 150 Täler, 615 Seen und 937 Berggipfel, unter anderem zwei Viertausender, den Piz Bernina (4049 m) und den La Spedla (4020 m), gibt es in Graubünden zu erleben. Die Geschichte der Heidi wird im original Heidihaus von Johanna Spyri im Heididorf Maienfeld lebendig, Quellen entspringen in den Bergen und werden zu Strömen wie Inn, Vorder- und Hinterrhein, Urlaubs- und berühmte Wintersportorte wie Arosa, Flims/Laax, St. Moritz, Klosters und Davos sind speziell im Engadin, einem der höchstgelegenen bewohnten Tälern Europas, zu finden und Samnaun, das einzige zollfreie Gebiet in der Schweiz, lädt zum Einkaufen ein. Wegen der kulturellen Vielfalt (hier werden offiziell drei Amtssprachen gesprochen: Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch), den Sehenswürdigkeiten, der Beschaffenheit und Form wird Graubünden auch als »kleine Schweiz« bezeichnet. Die Hauptstadt des Kantons und die mit 5000 Jahren Siedlungsgeschichte auch älteste Stadt der Schweiz ist Chur – mit der autofreien Altstadt sowie dem Churer Bistum aus dem 4. Jahrhundert. Entdecken Sie die verschiedenen Regionen Graubündens mittels Mausklick und finden Sie hier die schönsten Touren!

Touren in Graubünden

Piz Tasna

Gute Verhältnisse: Am Gipfelgrat des Piz Tasna

Schöne Skitour auf einen relativ leichten Ski-Dreitausender. Lawinengefahr: Der Anstieg ist im letzten Abschnitt mitunter lawinengefährdet. (Autor: Janina und Markus Meier)Der Piz Tasna ist ein beliebter und bekannter Skigipfel im Tourengebiet der Heidelberger Hütte in der östlichen Silvretta. Die rasante Abfahrt über den Vadret da Tasna entschädigt für den teilweise sehr flachen Talhatscher, der uns nur bei schnellem Schnee flott zur... weiter >

Piz Laviner

Rückweg: Abstieg vom Piz Laviner über den Grat

Großartige Durchquerung vom Julierpass ins Albulatal. Lawinengefahr: Stabile Verhältnisse für den Aufstieg zum Gipfel und die Abfahrt nach Naz erforderlich. (Autor: Janina und Markus Meier)Der Piz Laviner mit der gemütlichen Jenatschhütte bietet sich für eine Überschreitung regelrecht an. Die Tour führt durch eine großartige Landschaft und ist mit der Abfahrt nach Naz bei guten Bedingungen ein Highlight der Extraklasse. Die Rückreise erfolgt mit der... weiter >

Sulzfluh

Gemschtobel: Kurz nach Überwinden der schmalen Rinne

Beeindruckender Anstieg durch eine Schwachstelle an der grandiosen Südseite der Sulzfluh. Lawinengefahr: Häufig lawinengefährdet. Frühjahrstour. Die starke Sonneneinstrahlung beim Gemschtobel ist zu beachten. (Autor: Janina und Markus Meier)Die Sulzfluh bricht mit bodenlosen Steilwänden nach Süden und Westen ab. Wenn man von St. Antönien nach Partun geht, zweifelt man daran, dass dieser Gipfel überhaupt mit Skiern zu besteigen ist. Freilich bietet die Südseite mit dem Gemschtobel eine Schwachstelle, die... weiter >

Piz Sella

Labyrinth: Auf den spaltigen Gletschern um die Coazhütte

Die Tour führt über einen spaltigen Gletscher. Lawinengefahr: Vor allem im Zustieg von der Corvatschbahn zur Coazhütte sind sichere Verhältnisse erforderlich. (Autor: Janina und Markus Meier)Die Coazhütte ist ein gemütlicher Stützpunkt in der westlichen Berninagruppe. Bereits der Zustieg von der Corvatschbahn zur Hütte bietet eine rasante Abfahrt. Der Gipfelanstieg führt über einen spaltenreichen Gletscher auf einen wunderschönen Aussichtsgipfel am Rand... weiter >

Piz Lischana

Engadin: Weiter Blick über das Tal zur Silvretta

Imposanter Anstieg auf einem schönen Skigipfel. Lawinengefahr: Vor allem der Hüttenaufstieg verlangt sichere Verhältnisse, aber auch der Gipfelhang ist recht steil. (Autor: Janina und Markus Meier)Eindrucksvoll präsentiert sich der Piz Lischana als mächtiger Felsklotz oberhalb von Scuol. Obwohl unser Ziel nicht so wirkt, als könne man es mit Skiern besteigen, gibt es einen recht einfachen Anstieg über die sanfte Rückseite des Piz Lischana. Vorher geht es - nur... weiter >

Beite Krone

Behäbig: Der Gipfelaufbau der Breiten Krone

Leichte Skitour auf einen aussichtsreichen Dreitausender zwischen Fimber- und Jamtal. Lawinengefahr: Bei vernünftiger Wegführung ist der Anstieg kaum lawinengefährdet. (Autor: Janina und Markus Meier)Neben ihren zackigen Nachbarn Fluchthorn und Krone wird die Breite Krone ihrem Namen gerecht. Behäbig steht der Gipfel über dem Kronenjoch, ein etwas schrulliger Sonderling, isoliert neben dem Grat. Da der Berg auf der ersten Etappe der Silvretta-Durchquerung liegt,... weiter >

Schijenflue

Interessant: Rinne beim Zustieg zur Schijenflue

Überraschend einfacher Anstieg auf einen eindrucksvollen Berg. Lawinengefahr: In der Engi und am Gipfelhang sind stabile Verhältnisse notwendig. Am besten im Frühjahr. (Autor: Janina und Markus Meier)Die Schijenflue ist der beherrschende Berg oberhalb von Partun. Die glatte Westwand lässt eine Besteigung mit Skiern nicht vermuten. Umso überraschender ist es, dass sich der Gipfel über die deutlich zahmere Ostseite recht einfach besteigen lässt und sich für eine... weiter >

Il Chapütschin

Ausklang: Kurz vor der Bergstation Furtschellas

Teilweise werden steile Hänge befahren. Lawinengefahr: Einige steile Hänge verlangen nach sicheren Verhältnissen, vor allem in der Abfahrt von der Corvatschbahn und oberhalb von Lej Alv. (Autor: Janina und Markus Meier)Der "Kapuziner" mit seiner eisbedeckten Gipfelhaube ist der Hüttenberg der Coazhütte. Die Tour ist auch als Tagestour von der Corvatschseilbahn möglich, erfordert dann aber gute Kondition. Schöner ist es, ein Wochenende auf der Coazhütte zu verbringen und am Vortag dem... weiter >