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Fränkische Schweiz

Die Fränkische Schweiz, der nördliche Teil der Fränkischen Alb, im Herzen Frankens, im Städtedreieck Bamberg, Bayreuth und Nürnberg, trägt den Beinamen »Schweiz« nicht umsonst. Bizarre Dolomitfelsen reihen sich an den steil abfallenden Flusstälern der Wiesent, Püttlach und Trubach. Im Untergrund haben sich in Millionen von Jahren viele Tropfsteinhöhlen gebildet; die Teufelshöhle bei Pottenstein, die Binghöhle bei Streitberg und die Sophienhöhle im Ahorntal. Die Bedeutung der Fränkischen Schweiz als Mittelpunkt wichtiger Handelsstraßen unterstreichen die Burgen, alten Ruinen und kleinen Schlösser wie Burg Greifenstein oder Schloss Unteraufsess. Erkunden Sie die Landschaft mit den hier vorgeschlagenen Touren. Sie werden es nicht bereuen!

​Touren in der Nähe folgender Städte: Bamberg, Bayreuth, Erlangen, Kulmbach, Nürnberg

Touren in Fränkische Schweiz

Wanderung von Zoggendorf zur Heroldsmühle

Wanderung von Zoggendorf zur Heroldsmühle

Die vielfältige Karstlandschaft der oberen Leinleiter zwischen Heiligenstadt und Hohenpölz in der Fränkischen Schweiz bietet sich für eine abwechslungsreiche Wanderung an. Während der erste Teil der Strecke als Höhenweg auf einem sehr schönen und abwechslungsreichen geologischen Lehrpfad verläuft, führt der zweite Teil der Wanderung durch das liebliche Leinleitertal zur Quelle der Leinleiter und der Heroldsmühle. Dieses beliebte Ausflugsziel ist wegen seiner Fischspezialitäten berühmt und empfehlenswert.Abwechslungsreiche Wanderung auf Feld- und Wiesenwegen, im Wald teilweise auf Pfaden, nur geringe Steigungen. (Autor: Tassilo Wengel) weiter >

Wanderung auf den Schlossberg mit Altarstein

Blick vom Schlossberg auf Egloffstein

Der Schlossberg mit seiner Ruine ist als reizvolles Wanderziel mit schöner Aussicht berühmt. Der Weg dorthin ist abwechslungsreich und je nach Jahreszeit reizvoll. Im Mai sind die blühenden Obstbäume eine Augenweide und im Sommer spenden die Bäume des Markgräflichen Waldes Schatten. (Autor: Tassilo Wengel)Abwechslungsreiche Wanderung auf breiten Wald- und Feldwegen, teilweise zwischen Obstgärten, schöne Aussicht vom Schlossberg. weiter >

Wanderung zu Burg Feuerstein und Rote Marter

Die Burg Feuerstein ist Jugendherberge und Tagungsort der Landjugend. (Bild: Tassilo Wengel)

Ebermannstadt – im Herzen der Fränkischen Schweiz gelegen – ist Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen, aber auch der Ort selbst hat seinen eigenen Charme. Den Marktplatz schmücken hübsche Fachwerkhäuser, das Wasserschöpfrad dreht sich schon seit 1603, und mit der Museumsbahn blieb ein kleines Stück Nostalgie erhalten. (Autor: Tassilo Wengel)Abwechslungsreiche und bequeme Wanderung auf Waldund Feldwegen, der Abstieg vom Oberen Berg nach Ebermannstadt streckenweise steil.  weiter >

Höhenwanderung bei Muggendorf

Die Riesenburg ist eine beeindruckende Versturzhöhle.

Diese Tour ist eine sehr reizvolle Höhenwanderung mit Abstieg in das Wiesenttal, sie wird auch als »Romantischer Rundweg« bezeichnet. Er erinnert an die beiden Jurastudenten Ludwig Tieck und Wilhelm Heinrich Wackenroder, die mit der später berühmt gewordenen Pfingstreise durch das »Muggendorfer Gebirg« als Begründer der Romantik gelten. Muggendorf ist der erste und war lange Zeit auch der bedeutendste Fremdenverkehrsort in der Fränkischen Schweiz. Zahlreiche Schriften zu Beginn des 19. Jh. sorgten dafür, dass das »Muggendorfer Gebirg« weithin bekannt wurde und vornehme Kurgäste immer zahlreicher kamen. (Autor: Tassilo Wengel)Vielseitige Wanderung in Tälern und auf Höhen, vorwiegend gut begehbare Wald- und Wiesenwege. Anstrengend wegen mehrerer Auf- und Abstiege sowie der Länge. weiter >

Zum Druidenhain bei Wohlmannsgesees

Das Wasserschöpfrad von Ebermannstadt dreht sich schon über 400 Jahre.

Im Druidenhain bei Wohlmannsgesees liegen tonnenschwere bemooste Felsblöcke scheinbar einer Ordnung folgend beieinander. Handelt es sich hier um eine Kultstätte der Kelten oder ist diese Ordnung rein zufällig entstanden? Der Landwirt Georg Richter kam zu dem Schluss, dass es sich hier um eine Sonnenkultstätte handelt, die astronomischen Berechnungen diente. So sollen zum Beispiel an Sonnenwendtagen die ersten und letzten Sonnenstrahlen durch ein rundes Loch im Taufstein, einem vier Meter langen und 40 Zentimeter dicken Felsblock auf die umliegenden Felsblöcke fallen. Wie es auch sein möge, seine Anziehungskraft hat dieser geheimnisumwitterte Platz bis heute nicht eingebüßt. (Autor: Tassilo Wengel)Vorwiegend bequeme Wald- und Wiesenwege mit mäßig steilen Anstiegen. weiter >

Vom Mathelbach nach Störnhof

Vom Mathelbach nach Störnhof

Der Naturlehrpfad bei Veilbronn informiert nicht nur über Bäume, Sträucher und Kräuter der Gegend, sondern ist auch ein reizvoller Pfad im Schatten des Waldes mit Sitzplatz und bizarren Felsen. (Autor: Tassilo Wengel)Bequeme Wanderung auf schönen Wegen, im Bereich des Lehrpfades ansteigend, um Störnhof als Höhenweg zwischen Feld und Wiese.  weiter >

Im Felsengarten von Sanspareil

Im Felsengarten von Sanspareil

Was könnte sich als Einstimmung für die Wanderungen in der Fränkischen Schweiz besser eignen als ein Spaziergang im Felsengarten von Sanspareil. Dieser Hain mit seinen Felsgebilden vermittelt einen ersten Eindruck von der bizarren Schönheit der Felsszenerien, die uns künftig auf den Wanderungen durch die Landschaft häufig begleiten. Angenehmer Spaziergang auf breiten Wegen, teilweise Treppen. Viel Schatten. (Autor: Tassilo Wengel) weiter >

Wanderung von Gräfenberg ins Lillachtal

Der Marktplatz in Gräfenberg (Bild: Tassilo Wengel)

Schon lange kein Geheimtipp mehr, zieht das stille Lillachtal zu jeder Jahreszeit Besucher an. Der Grund sind die malerischen Kalktuffterrassen, die sich im Laufe der Zeit durch das kalkhaltige Wasser im Bach gebildet haben und zu den schönsten in Deutschland gezählt werden. 
 Wald- und Wiesenwege, bei feuchter Witterung streckenweise rutschig. Im Lillachtal gut begehbarer Pfad. (Autor: Tassilo Wengel) weiter >