Urlaub mit Schiff und Fahrrad: Die besten Touren

Urlauber, die keine Lust auf eine klassische Pauschalreise haben, können aus verschiedenen Angeboten wählen. Eins davon ist eine Urlaubsreise mit Schiff und Fahrrad. So hat man die Wahl: An Bord bleiben und eine Auszeit genießen, oder sportlich mit dem Rad die Umgebung erkunden. Lust bekommen? Wir haben die besten Routen…
 
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Der Tagesablauf auf einer Rad und Schiff Reise 

Der Tagesablauf bei einer kombinierten Reise mit dem Rad und dem Schiff kann  – wie bei vielen anderen Aktivurlauben auch – natürlich von Veranstalter zu Veranstalter etwas variieren. In der Regel ist es aber so, dass die Urlauber tagsüber auf dem Rad die Umgebung erkunden und die Abende und Nächte auf dem Schiff verbringen. Während die Urlauber nachts an Bord sind, fährt das Schiff zu dem Startpunkt der nächsten Etappe. Frisch ausgeruht und erholt, können sich die Aktivurlauber dann auf zur nächsten Station ihrer Reise machen.

Natürlich hat man aber auch die Option, den Tag an Bord zu verbringen. Schließlich kann es auch gut sein, dass Sie nicht jeden Tag Lust haben, eine ausgedehnte Radtour zu machen. Manchmal möchte man auch einfach nur seinen Urlaub genießen. Auch das ist bei einer solchen Reise ganz problemlos möglich.  

„An der schönen blauen Donau“ 

Die Donau ist bei Radfahrern sehr beliebt. Wer sich für eine tolle Landschaft und eine ganze Reihe von Sehenswürdigkeiten begeistern kann, der ist hier genau richtig. Kein Wunder, dass auch viele Routen von Fahrrad-Fernwegen an der Donau entlang führen und dass es sogar einen Fernweg auf dieser Strecke gibt. Der Donauradweg führt entlang der Donau bis zum Schwarzen Meer. Radfahrer, die diesen Weg allerdings nur auf dem Rad zurücklegen möchten, müssen ganz schön viel Kondition haben. Denn von Anfang bis Ende müssen immerhin 2850 km gefahren werden. Aber keine Angst: Man kann diesen Radweg auch nur in Etappen zurücklegen. Die einzelnen Abschnitte sind auch für sich betrachtet ein echtes Highlight. Daneben bieten sie verschiedene Schwierigkeitsstufen und sind so sowohl für Anfänger, als auch für Fortgeschrittene geeignet.  

Radkreuzfahrt an der Donau 

Radfahrer, die einen kombinierten Urlaub aus Rad und Schiff an der Donau verbinden möchten, haben damit wirklich viele Optionen, sich eine passende Strecke auszusuchen. 

Eine tolle Route entlang der Donau ist zum Beispiel die Strecke von Passau nach Budapest. Da diese Route absolut reisenswert ist, haben sie auch viele verschiedene Reiseveranstalter im Angebot. Hier heißt es also sich einen Überblick verschaffen und sich dann für den Veranstalter seines Vertrauens entscheiden. 

Die meisten Veranstalter bauen Stopps in Bratislava, Wien und in der Wachau ein. Gerade wenn Sie zum ersten Mal auf dieser Route unterwegs sind, sollten Sie diese Stopps unbedingt mitnehmen, denn die lohnen sich! Die drei Ziele zeigen vollkommen unterschiedliche kulturelle Aspekte. Daneben können Sie sich aber auch mit regionalen Köstlichkeiten verwöhnen lassen. Bei einem kurzen Aufenthalt in Wien darf natürlich auch ein Besuch in einem Kaffeehaus nicht fehlen – genau die richtige Stärkung, um danach wieder kräftig weiter in die Pedale zu treten.  

Radeln wie Gott in Frankreich – die Route entlang der Rhone 

Wenn Sie sich eher Richtung Frankreich orientieren möchten, werden Sie auch sicherlich hier sehr schnell fündig, wenn Sie eine Radkreuzfahrt unternehmen möchten. eine unbedingt sehenswerte Route führt dich die Provence und Burgund. Entlang der beiden Flüsse Saône und Rhône. Auch hier haben Sie wieder die Wahl zwischen ganz verschiedenen Angeboten und auch bei dieser Radkreuzfahrt empfehlen wir, dass Sie sich auf jeden Fall mindestens eins der folgenden Reiseziele anschauen sollten: Lyon mit seiner historischen Altstadt ist nicht nur für Geschichtsinteressierte unbedingt sehenswert. Schließlich gehört die berühmte Altstadt so seit einigen Jahren zum UNESCO-Weltkulturerbe. Andere Reiseziele sind Avignon und Châteauneuf. Nicht nur für Weintrinker ein spannendes Erlebnis. Je nach Veranstalter haben Reisende die Option, einen ganzen Tag auf dem Weingut zu verbringen und abends bei einer kleinen Weinprobe dabei zu sein. Aber denken Sie daran: Alkoholisiert Radfahren ist in Frankreich verboten. Zwar gilt hier eine Grenze von 0,5 Promille, Sie sollten es aber nicht unbedingt darauf ankommen lassen. 

Radkreuzfahrt in Deutschland – warum nicht? 

Übrigens müssen Sie nicht unbedingt ins Ausland reisen, wenn Sie eine tolle Radkreuzfahrt erleben möchten. Auch in Deutschland gibt es angenehme und sehenswerte Radrouten, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Wie zum Beispiel eine der Radwege, die an der Saar und Mosel entlang führen. Gerade für Weintrinker können diese Routen genau das richtige sein. Im Herbst können Sie zwischen Saar und Mosel nämlich ebenfalls viele verschiedene Weingüter besuchen und die unterschiedlichsten Weine erwerben. Vorsichtshalber sollten Sie die aber lieber auf dem Schiff trinken. 

Die Route für diese Reise verläuft in der Regel über Saarburg, Trier, Traben-Trarbach bis nach Koblenz. Nicht nur die genannten Städte sollten Sie auf dieser Rundreise unbedingt eingehender betrachten, sondern auch die dazwischen liegenden nicht vergessen. Das wird vermutlich nicht so einfach, weil jede Stadt und jedes Städtchen auf dieser Route etwas ganz besonders zu bieten hat.  Der Starttag führt meist von Saarburg bis nach Trier. Wenn Sie am ersten Tag in der Stimmung sind, sollten Sie Trier unbedingt etwas eingehender besichtigen. Viele Reiseveranstalter bieten dazu auch spezielle Führungen an. 

Am nächsten Tag geht es dann auch schon in das Weinanbaugebiet Mosel-Saar-Ruwer, das auf eine lange Tradition zurückblickt.  Danach gibt es verschiedene Möglichkeiten für den weiteren Reiseverlauf. Meist endet dieser Radweg in Koblenz und auch hier sollten Sie, wenn möglich, sich etwas Zeit lassen. In Koblenz mündet die Mosel in den Rhein. Hier gibt es viele kleine, sehr hübsche Cafés und Bars direkt am Ufer, von denen aus Sie diesen Anblick genießen können. Übrigens auch eine entspannte Art und Weise, die Radkreuzfahrt ausklingen zu lassen. Denn am nächsten Morgen geht es wieder zurück in die eigene Heimatstadt.
 
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