So finden Sie das passende Fahrrad für die kommende Saison

Sobald die Tage wieder länger werden, möchten wir nach Draußen und das Wetter genießen oder uns einfach ein bisschen bewegen. Und genau das geht auf einem Fahrrad einfach hervorragend. Wenn Sie nun mit dem Gedanken spielen, sich ein neues Rad zuzulegen, sollten Sie einige Dinge dabei beachten. Wir haben ein paar Tipps für Sie zusammengestellt.
 
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So finden Sie das passende Fahrrad für die kommende Saison

Sobald die Tage wieder länger werden, möchten wir nach Draußen und das Wetter genießen oder uns einfach ein bisschen bewegen. Und genau das geht auf einem Fahrrad einfach hervorragend. Wenn Sie nun mit dem Gedanken spielen, sich ein neues Rad zuzulegen, sollten Sie einige Dinge dabei beachten. Wir haben ein paar Tipps für Sie zusammengestellt. 

Stationärer Einzelhandel oder Internet?

Eine der ersten Fragen, die man sich heutzutage beim Kauf eines Fahrrads stellt, ist die nach dem Händler. Soll man lieber im stationären Einzelhandel um die Ecke, oder doch im Internet kaufen? Denn die Vorteile, die Online-Händler im Vergleich zu dem stationären  Einzelhandel haben, gelten auch ganz besonders für Fahrräder. Besonders deshalb, weil  Fahrräder gut und gerne mehrere tausend Euro kosten können. Da ist der Preis ein entscheidendes Argument. Und gerade hier können viele Online-Händler, wie beispielsweise  das-radhaus.de, überzeugen: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist meist um  Längen besser als im stationären Einzelhandel. Noch dazu müssen Kunden den guten Preis nicht mit minderwertiger Qualität bezahlen. Im Gegenteil: Viele Online-Händler erzielen mit ihrem Marken und Fahrrädern ganz hervorragende Ergebnisse bei unabhängigen Tests.

Man sollte ein klein wenig schrauben können

Natürlich sollte beim bei dem Kauf über’s Netz ein klein wenig handwerkliches Geschick mitbringen: In der Regel muss man nämlich noch einige Teile des Fahrrads selbst montieren. Die Pedale und den Steuersatz zum Beispiel. Das ist aber nicht weiter schlimm, weil zumindest die Pedale auch ganz schnell selbst ans Rad geschraubt sind, zum anderen kann man sich aber auch Hilfe holen. Wer sich nicht zutraut, den Steuersatz selbst einzustellen, der kann sich im Fahrradladen um die Ecke Hilfe holen. Selbst wenn das einige Euro kosten sollte, hat man immer noch eine ganze Stange Geld beim Online-Kauf im Vergleich zum stationären Einzelhandel gespart.

Wo möchte ich mit dem Rad unterwegs sein?

Die Frage nach dem Einsatzbereich Ihres neuen Fahrrads sollten Sie sich im Idealfall bereits vor dem Kauf stellen - ansonsten kann die Suche im Internet schnell unübersichtlich werden. 

Möchten Sie mit Ihrem neuen Rad in der Stadt umherfahren, vielleicht schnell zur Arbeit und ein paar Einkäufe erledigen? Dann suchen Sie sicherlich ein anderes Fahrrad als Jemand, der damit Downhill fahren möchte. 

Bei diesem Punkt gibt es auch noch etwas zu beachten. Fahrräder, die eher für den sportlichen Einsatz in der Freizeit gemacht sind, sind nur selten verkehrssicher. Wenn Sie mit ihrem Mountainbike aber trotzdem einmal durch die City fahren möchten, sollten Sie auf ausreichende Beleuchtung achten. In der Regel gibt es im Fachhandel einfache Systeme, die mit Akku betrieben werden und die sich mit nur wenigen Handgriffen ganz einfach am Rad befestigen lassen. Denken Sie bei Ihrem Kauf darüber nach, ob Sie sich auch gleich die passende Beleuchtung mit zulegen möchten. So sind Sie in jedem Fall gerüstet. Denn wer weiß: Vielleicht möchten Sie ja mal in der Dämmerung eine kleine Abfahrt hinlegen. 

Wie finde ich die richtige Größe für mich?

Gerade wenn man sein neues Rad im Netz bestellt, achtet man darauf, dass man es nicht  zurückschicken muss. Also schaut man bereits vorab, dass das Rad die richtige Größe für den Radler hat. Die richtige Rahmengröße ermittelt man, indem man die Schrittlänge misst. Dazu sollte an der Innenseite der Beine die korrekte Länge abgemessen werden. Im Idealfall macht man das zu zweit, da man sich alleine nur schwer die Innenlänge der Beine ausmessen kann –  außer man ist wirklich sehr gelenkig.

Wer das nicht ist und noch dazu gerade niemanden hat, der ihm behilflich sein könnte, der  kann das auch allein machen. Zugegeben: Zu zweit ist es weitaus leichter. Mit oder ohne Hilfe sollte man beim Messen der Schrittlänge ohne Schuhe und (wenn man es ganz genau wissen möchte), auch ohne Socken sein. Auch die Hose sollte man ausziehen, oder alternativ eine Radlerhose tragen. Die stört nämlich nicht beim Messen. Hat man Hilfe, wird nun ganz einfach mit einem Maßband vom Boden (also den Füßen) an der Innenseite des Beins entlang bis zum Schritt gemessen.

Ohne Hilfe muss man sich eines Hilfsmittels bedienen. Das kann beispielsweise ein  Zollstock, oder ein anderer relativ unelastischer Gegenstand sein. Nun stellt man sich mit  dem Rücken ganz gerade an die Wand und klemmt den Zollstock so zwischen den Beinen ein, dass man genau die Mitte zwischen den Beinen (also dort, wo später der Sattel sein wird), trifft. Mit der Hand hält man nun den Zollstock (oder den gewählten Gegenstand) fest, während man sich vorsichtig von der Wand wegbewegt. Mit einem Bleistift können Sie  nun einen Strich dort ziehen, wo der Zollstock die Wand berührte. 

Jetzt nur noch vom Boden bis zur Markierung ausmessen – und schon wissen Sie, welche Rahmengröße die richtige für Sie ist.

Die Qual der Wahl: Größer oder kleinerer Rahmen

Da Sie nun wissen, welche Rahmengröße die passende für Ihre Größe ist, können Sie sich ganz unproblematisch ein Rad bestellen, oder? Im Prinzip ja, da aber die meisten Online- Shops ein derart großes Sortiment haben, kann man schon in Versuchung kommen. Viele Räder gibt es dort nämlich in unterschiedlichen Rahmengrößen. Liegt man zwischen zwei  Größen, muss man sich wieder entscheiden. 

Wer auf komfortables und unangestrengtes Radeln großen Wert legt, der sollte sich für  einen Rahmen entscheide, der minimal größer ist. 

Soll das Rad allerdings für schnelle Abfahrten oder gar Rennen benutzt werden, empfiehlt  sich ein etwas kleinerer Rahmen – so jedenfalls handhaben das die Profis.
 
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